Jeder von uns kämpft einen eigenen Kampf, den niemand anderer kennt. Deshalb ist es sehr wichtig, inneren Frieden zu finden.

Aber ist es so einfach wie es klingt?

Nein.

Nicht weil es höllisch schwierig ist, sondern wegen der Überzeugungen, Einstellungen, Wahrnehmungen und Philosophien, die wir im Laufe unseres Lebens angenommen haben.

Der Dalai Lama hätte es nicht besser sagen können: “Wir können niemals Frieden in der äußeren Welt erlangen, bis wir Frieden mit uns selbst machen”

Die meisten Menschen denken bei dem Wort Frieden an eine Art Erleuchtung oder globaler Religionsübereinstimmung. In Wirklichkeit hat der innere Frieden nichts damit zu tun. Es geht mehr darum, die Dinge im Leben zu akzeptieren, über die du keine Kontrolle hast. Die Überzeugungen fallen zu lassen, an denen du dich am längsten festhältst.

“Wenn du anfängst, deine Überzeugungen loszulassen, wirst du die innere Befreiung in dir finden.”

Hier sind fünf Glaubenssätze, die du aufgeben solltest, wenn du lernen willst, inneren Frieden zu finden:

Ich muss perfekt sein

Niemand war und wird jemals „perfekt“ sein. Also, warum zum Teufel verschwendest du deine Zeit damit, dein Leben mit dem der Anderen zu vergleichen?

Lasse den Glauben oder sogar die Erwartung fallen, dass du perfekt sein sollst. In dem Moment, in dem du diese Realität akzeptierst, wirst du dich von einem „der schwersten Gefühle der Welt“ befreien.

Es gibt keinen perfekten Körper, keinen perfekten Charakter, keine perfekte Karriere, kein perfektes Haus und keine perfekte Zeit. Perfekt existiert nicht. Schließe Frieden mit deinem Leben. Akzeptiere die Herausforderungen und Umstände, so wie sie sind. Sie sind genauso, wie sie sein sollen.

Ich muss etwas Wichtiges erreichen

Du musst kein Taj Mahal bauen oder einen Wikipedia-Eintrag vor deinem Namen bekommen, um dich wichtig oder besonders zu fühlen.

Wenn du bis jetzt nichts Außergewöhnliches erreicht hast, musst du dich selbst dafür nicht zu Tode schämen. Das Schicksal hat einen Grund dafür.

Alles was zählt ist, dass du dein Bestes gibst, dass du deinem Herzen und deiner Seele vertraust. Das du an dich glaubst.

Wir alle haben unsere eigene Reise des Lebens vor uns. Manche erreichen ihre Ziele früher, andere brauchen Zeit. Verwechsle „TUN“ nicht mit Fortschritt!

Was ist, wenn mich die Menschen nicht mögen, wenn ich ihnen mein wahres Selbst zeige?

Die meisten von uns sind verzweifelt, weil wir glauben, jemand anders sein zu müssen. Viele von uns haben Angst, dass die Menschen das nicht mögen, wenn wir so sind, wie wir wirklich sind.

Aber ernsthaft jetzt: Wie kannst du darüber glücklich sein, geschätzt zu werden, für eine Person, die du nicht bist? Ist diese „Wertschätzung“ dann überhaupt von Bedeutung?

Die Wahrheit ist, dass du viel mehr bist als „der Schein“, den du vorgibst, die Witze die du machst, und das Lächeln, das du den Leuten zeigst.

Was zählt ist, dass dich die Menschen dafür schätzen, wer du bist und was du tust – auch wenn es bedeutet, dass vermutlich nicht viele Menschen übrig bleiben. Aber diejenigen die bleiben, sind schlussendlich die, worauf es ankommt.

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Wie kann ich mich selbst lieben, wenn kein anderer es tut?

Die Welt in der wir leben, zeigt ein falsches Bild, wenn es um die Ideologie von Liebenden und Freunden geht. Menschen sind soziale Wesen. Wir neigen dazu, uns mit der Gesellschaft anderer zu umgeben, um uns besser zu fühlen.

ABER: der zentrale Schlüssel für Erfolg und Erfüllung in der Liebe ist radikale Selbstliebe. Ohne die geht gar nix!

Dafür musst du kein Egoist oder Narzisst sein, á la “Ich, Ich, Ich. Schau doch bitte, wie toll ich bin.” (Oder egoistisch voran marschieren ohne Rücksicht auf Verluste.) Das ist eher ein weiterer verzweifelter Ausdruck der inneren Leere, und diese durch Aufmerksamkeit und Bewunderung anderer zu kompensieren. Das hat überhaupt nichts mit Selbstliebe zu tun.

“Wahre Liebe ist still, sanft, demütig und bescheiden.”

Und, nur wer sich selbst liebt, der kann wirklich lieben; und nur wer sich selbst liebt, kann auch geliebt werden. Das ist sehr romantisch! Also. Lasst uns neu er-lernen wie wir wieder unser Herz öffnen und uns selbst neu zu lieben verstehen. Sanft. Demütig. Liebevoll. Von Herzen.

Wir müssen die Eigenliebe fördern, das Konzept, sich selbst ungeniert zu lieben.

Ich muss andere stolz machen, um mich selbst gut zu fühlen

Achtung, das sitzt jetzt: „Erfolg ist das Wort, das die Menschen dazu bringt, sich von sich selbst unangemessen zu fühlen.“

Was, wenn ich sage, dass du nicht erfolgreich sein musst, um du selbst zu sein. Um zufrieden zu sein!

Leute, die dich mögen, auch wenn du nicht den größten Pool oder das geilste Auto besitzt, sind diejenigen, die wirklich wichtig für dich sind.

Sie lieben dich für das, was du bist – erfolgreich oder nicht. Sie warten nicht darauf, dass du den Everest besteigst, um zu sagen, dass sie stolz auf dich sind.

Der Tag, an dem wir lernen, aus den Fesseln dieser selbst geschaffenen Meinungen und Überzeugungen herauszukommen, wird der Tag sein, an dem wir inneren Frieden finden. Der Tag, an dem wir aufhören, unzufrieden über unser Leben zu sein, und unsere Existenz zu beschimpfen. Zu akzeptieren, dass wir nur das Beste verdienen.

Das ist der Tag, an dem wir inneren Frieden und somit wahre Zufriedenheit erleben.

Frage dich selbst:

Warum sollten wir „nur“ in Frieden ruhen, wenn wir eigentlich in Frieden leben könnten?

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