Warum will mich keiner?

Jenny starrt auf den leeren Platz neben sich auf der Couch …

  • Wieso will mich niemand kennenlernen?
  • Warum halten meine Beziehungen nicht?
  • Warum will niemand mit mir zusammen sein?

Jenny ist einsam und hat es satt.

Dabei könnte alles so schön sein. Beziehung, Zärtlichkeit, gemeinsame Wohnung … Wenn sie nur endlich die Antwort auf diese eine Frage finden würde und den Bann brechen könnte.

Dann findet Jenny das heraus und plötzlich ändert sich alles …

Warum will mich keiner? – Die Antwort

Die Antwort ist relativ simpel:

Keiner will dich, weil du es zu sehr willst.

Lass mich das erklären …

Was findest du attraktiver?

a. Jemand, der dir hinterherläuft, ständig an dir klebt und dich ununterbrochen anhimmelt?
b. Oder jemand, der fest im Leben steht, selbstbewusst seinen Weg geht und bereits jetzt schon glücklich ist und das auch ausstrahlt?

Ich vermute mal, dass du auch b) wählen würdest.

Wir stehen einfach auf selbständige und erfolgreiche Menschen. Menschen, die uns nicht brauchen, um glücklich und zufrieden zu sein. Und genau so jemand musst du werden …

5 Tipps, um sofort unabhängiger und attraktiver zu werden

1. Setze klare Prioritäten …

Wenn du weißt, was du wirklich im Leben willst, handelst du auch danach und stellst nicht immer wieder andere über dich selbst.

-> Du hast klare Prioritäten und das macht selbstbewusst und attraktiv.

Ein einfacher Weg, um herauszufinden, was dir im Leben wirklich wichtig ist, ist dieser kostenlose Online-Test: Was will ich wirklich im Leben?

Testergebnis: Erkenne, was du wirklich willst
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2. Sage Nein …

Wenn etwas nicht mit deinen Werten oder Zielen vereinbar ist oder du einfach keine Lust hast, dann sage Nein.

-> Du hast klare Grenzen und wirkst nicht abhängig und bedürftig, weil du jedem gefallen willst.

Außerdem zeigte kürzlich eine Studie mit Krankenschwestern in den USA, dass vor allem diejenigen, die überwiegend dadurch motiviert sind, anderen zu helfen – also die „Ja-Sager“ – sich häufiger selbst aufreiben und dementsprechend unglücklicher sind und sogar öfter unter Burnout leiden.[1]

Warum Nein sagen stark macht und du keine Angst davor haben musst, erfährst du hier.

3. Setzte dir eigene Ziele und arbeite daran …

Wenn du eigene Ziele verfolgst, schaffst du dir natürlich eine gute Grundlage für deine langfristige Zufriedenheit. Die Forschung bestätigt, dass Menschen, die sich Ziele setzen und auf deren Erreichung hinarbeiten, glücklicher und zufriedener sind.[2]

Aber damit nicht genug:

-> Du wirkst gleichzeitig viel ambitionierter und das mögen wir an anderen Menschen.
Wie anfangen?

Beantworte dir selbst die folgenden beiden Fragen:

  • Was willst du in den nächsten fünf Jahren persönlich erreichen?
  • Welchen konkreten ersten Schritt kannst du noch heute unternehmen?

4. Akzeptiere deine Fehler …

Wenn du immer darum bemüht bist, deine Fehler zu verstecken, hältst du deinen Fokus ständig auf deinem negativen Selbstbild. Und was du ständig denkst, das wird deine Realität.

Stattdessen:

Stehe zu deinen Makeln. Gehe offen damit um. Zeige sie stolz der Welt. Mach sie dir zu eigen.

-> Du wirkst selbstbewusster, denn wirkliches Selbstbewusstsein bedeutet nicht, keine Mängel zu haben. Es bedeutet, gerade trotz eigener Mängel selbstbewusst zu sein!

Eine Studie aus 2019 zeigt deutlich:[3]

  • Die eigenen Unzulänglichkeiten zu akzeptieren führt nicht nur dazu, dass du vermeintliche Fehler von anderen besser akzeptieren kannst,
  • sondern auch dazu, dass du selbst auch von anderen mehr akzeptiert wirst.

Wenn du dich zum Beispiel dafür schämst, dass du viel schwitzt, gehe offen damit um und mache selbst einen Witz darüber, statt es mit allen Mitteln verstecken zu wollen und es damit nur noch schlimmer zu machen. Das hat zumindest bei mir geholfen ;-)

5. Warte nicht darauf, dass andere dich fragen …

Mach dein Leben selbst zu einem spannenden Abenteuer, von dem andere gerne ein Teil sein wollen. Das ist ein viel besserer Ansatz, als darauf zu warten, dass jemand dich mit in sein Abenteuer nehmen möchte.

-> Du machst dein Leben selbst schön und damit auch attraktiver für andere.
Und wo wir schon dabei sind …

Bonus: „Warum schreibt er mir nicht?“
Hör auf, deinen Lieblingsmenschen mit Nachrichten zu bombardieren …

Ganz im Ernst: Lass es!

-> Das zeigt nur, wie abhängig du bist.

Pack das Handy weg und tu etwas für dich. Wenn jemand von dir hören will, wird er sich schon melden.

Passend dazu:  Von der Romantischen Liebe zur Heilung des inneren Kindes + Eine Meditation zur Kunst der Selbstliebe

Warum wir unabhängige Menschen lieben

Machen wir einen Test:

Sieh dir doch einfach einmal an, welche Filmstars du anziehend findest und welche Rollen sie verkörpern …

• Brad Pitt – Tyler Durden
• Angelina Jolie – Lara Croft
• George Clooney – Danny Ocean
• [Setze hier deine(n) Lieblingsschauspieler:in ein]

Spielen diese Stars abhängige Rollen?

Nein.

Sie sind selbstbewusst, schlagkräftig und haben alle eins gemeinsam:

Sie brauchen dich nicht, um glücklich zu sein.

Bildquelle

Warum sollte also jemand auf dich stehen, wenn du mit jeder Faser deines Seins ausstrahlst, dass du ihn oder sie zu deinem Glück brauchst?

Das ist auch der Grund dafür, warum es meistens schadet, um die Liebe zu kämpfen. Weil du dadurch bedürftig wirkst.

Selbstliebe macht dich attraktiver!

Hier schließt sich der Kreis:

Wenn du dich selbst liebst, bist du in der Lage, dich selbst glücklich zu machen und brauchst erst einmal niemand anderen, um dich gut zu fühlen.

Das bedeutet nicht, dass du nicht trotzdem dein Glück mit jemandem teilen kannst! Im Gegenteil:

Gerade weil du dich ja selbst glücklich machst, verfügst du erst über das nötige Glück, um es überhaupt mit jemandem teilen zu können.

Du kannst wirklich Liebe schenken, anstatt sie zu brauchen und gierig einzusaugen wie ein Vampir.

Und wie eingangs bereits erwähnt, finden andere Menschen genau das anziehend.
Ich weiß, es klingt paradox – aber es stimmt: Gerade weil du dich selbst liebst, werden dich auch andere mehr lieben.

Und wie könntest du von jemand anderem erwarten, dass er dich liebt und glücklich macht, wenn du das nicht einmal selbst tust?

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

… so heißt es bereits im dritten Buch Mose. Wer genau hinhört, erkennt die versteckte Botschaft:

Um seinen nächsten wirklich lieben zu können, muss man zunächst einmal sich selbst wirklich lieben.

Wenn dich das packt, findest du hier 35 weitere aufrüttelnde Zitate zum Thema Selbstliebe.
Und wenn du endlich etwas unternehmen und zugleich glücklicher und attraktiver werden willst, dann beginne mit einem der 5 Tipps.

Fassen wir zusammen

„Warum will mich keiner?“
Weil du andere zu sehr willst …

  • Wir stehen auf selbstbewusste und unabhängige Menschen.
  • Je mehr du festhältst und dich abhängig machst, desto mehr verhinderst du dein Liebesglück selbst.
  • Wenn du aber den Spieß umdrehst und dein Glück bereits jetzt bei dir findest, dann wollen andere von selbst gerne ein Teil deines Lebens sein.
  • Das Zauberwort heißt Selbstliebe.
  • Nur wenn du dich selbst wirklich liebst, kannst du auch anderen wirklich Liebe schenken.
  • Dazu kennst du nun 5 Tipps, um sofort unabhängiger und attraktiver zu werden:
  • Setze klare Prioritäten, Sage Nein, Verfolge deine Ziele, Akzeptiere deine Fehler, Warte nicht auf andere.

Die Moral von all diesen Tipps lautet:

Mach dich selbst zu dem Menschen, den du begehrenswert finden würdest.
Ein guter Startpunkt, um sofort herauszufinden was dir aktuell zu deinem Glück fehlt, ist der kostenlose Lebens-Test, der schon hunderttausenden Menschen geholfen hat.

Über den Autor

Norman Brenner hat zwei Studiengänge als Jahrgangsbester abgebrochen und erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Seither hilft er auf vernuenftig-leben.de auch anderen Menschen, ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt.

 

 

Quellen:
[1] Nurses driven mainly by a desire to help others are more likely to burn out: American Sociological Association (2014)
[2] A Closer Look at Life Goals Across Adulthood: Applying a Developmental Perspective to Content, Dynamics, and Outcomes of Goal Importance and Goal Attainability: Janina Larissa Bühler, Rebekka Weidmann, Jana Nikitin, Alexander Grob (2019)
[3] From Me to You: Self-Compassion Predicts Acceptance of Own and Others’ Imperfections: Jia Wei Zhang, Serena Chen, and Teodora K. Tomova Shakur (2019)


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4 Kommentare

  1. Hallo Norman! Das ist ein sehr guter Artikel! Sehr gut recherchiert und sehr wahr!
    Manche Frauen haben allerdings als Haupt-Lebensziel eine eigene Familie. D.h. dein Tipp, „was willst du in den nächsten fünf Jahren persönlich erreichen?“ passt da für manche, die den Leidensdruck „Keiner will mich“ spüren, nicht ideal.
    Ich würde empfehlen, sich als Frau wie eine Eizelle zu verhalten. Es sich im eigenen Leben gut und gemütlich einrichten, und dann warten, wer da kommt, und ob er sich gegen alle anderen durchsetzen kann ;)
    Liebe Grüße :)!

    • Hey Gabriela,

      danke für deinen bereichernden Kommentar =)

      Stimmt, dieser Druck, wenn es um Familie und Kinder geht, kann da natürlich eine große Rolle spielen. Aber ich denke, dass man trotzdem auch etwas tun kann, um auf solche Ziele hinzuarbeiten. Ich meine damit nicht unbedingt künstliche Befruchtung und einen Alleingang zu machen (obwohl das für manche ja durchaus in Frage kommen könnte), sondern eher die Grundlagen dafür zu schaffen. Wenn man noch keinen Partner hat, kann man die Zeit nutzen, um zu lernen, sich selbst ein guter Partner zu werden. Das kommt dann auch einem späteren Partner zu Gute =) Auch aufs Mama-Sein kann man sich vorbereiten. Aber man kann und sollte sich meiner Meinung nach auch daneben noch andere Ziele suchen und setzen, denn es ist meiner Erfahrung nach immer gut, wenn man noch andere Säulen im Leben hat und nicht alles nur auf eine Karte setzt.

      Aber die Eizellen-Metapher und das Wohlfühlen im eigenen Leben finde ich auf jeden Fall sehr gelungen =)

      LG Norman

  2. Hey Christoph und Rainer,

    danke, dass ich diesen Artikel für euch schreiben durfte und einen kleinen Teil zu eurer inspirierenden Webseite beitragen durfte!

    Liebe Grüße

    Norman

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