Frau mit Luftballons

Wenn wir versuchen würden wieder zu lieben…….

Ohne voreingenommen zu sein, ohne Misstrauen und ohne unsere alten Enttäuschungen im Gepäck.

Was wäre alles möglich, wenn wir die Menschen, denen wir im Alltag begegnen, so annehmen würden wie sie sind.

Wenn wir einen Moment darüber nachdenken würden und versuchen würden unser Gegenüber zu verstehen.

Wenn wir kurz darüber nachdenken könnten, ob und was wir von Anderen lernen dürfen und uns fragen, warum uns dieser Mensch gerade begegnet.

Stattdessen sehen wir die Welt mit unserer Brille und meinen, unser Gegenüber muss die Welt auch mit unserer Sichtweise sehen.

Wer sagt uns denn, dass wir in allem Recht haben?

Die Macht der Gedanken

Wie häufig blicken wir zurück und denken, dass wir aus heutiger Sicht anders entscheiden würden.

Das bedeutet, dass jeder Mensch aus seiner momentanen Lebenssituation agiert und reagiert.

Könnten wir diese ganzen Gedanken beiseite schieben und nur das Beste annehmen, wäre nicht nur diese Erde ein besserer Ort, sondern auch unser Innerstes.

Denn nur unsere eigenen Gedanken bringen uns ins Handeln. Klar ist, dass unser Handeln aus negativen Gedanken heraus ein anderes ist, als aus einer positiven Stimmung.

Mehr darüber: Wie du bewusster mit deinen Gedanken umgehst

Unsere gesamte Sichtweise ist eine andere, wenn wir empathisch mit uns und anderen umgehen.

Dazu die Geschichte von Ute:

Ute kam als „ungewolltes“ Kind zur Welt. Sie kann sich an ihre eigene Kindheit nicht erinnern. Irgendwie fand sie nicht statt, oder sie hatte sie verdrängt.

Sie flüchtete relativ jung aus dem Elternhaus und zog in eine Stadt, um dort alles hinter sich zu lassen.

Unbewusst war sie auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Doch die fand sie weder im Job, noch in Beziehungen.

So fühlte sie sich relativ einsam und baute langsam eine Mauer um sich herum, um nicht noch mehr enttäuscht zu werden.

Dann kam der unheilvolle C-Virus um die Ecke, der ihre Einsamkeit noch verstärkte. Nun konnte sie nicht mehr reisen und ihre Freundinnen veränderten sich im Laufe der Zeit. Sie zogen sich mehr und mehr zurück.

Herausforderungen meistern

Jeder hatte mit seinen täglichen Herausforderungen zu kämpfen. Anfangs kam Ute das Home-Office noch sehr entgegen. Sie musste nicht mehr raus und konnte gemütlich auf dem Sofa sitzen bleiben.

Aber nach einem Jahr Online-Meetings, war der Spaß vorbei. Keine Menschen mehr treffen, keine Umarmung, oder ein nettes Wort.

Sie fühlte mit den alten Menschen in den Senioreneinrichtungen und konnte gut verstehen, was sie durchmachten.

Ihre Gedanken drehten sich nur noch um ihre Einsamkeit, dass sie von niemand geliebt, oder gesehen wurde.

Merkte denn niemand, wie schlecht es ihr ging?!?!?

Wenn Traurigkeit in Wut umschlägt

Ihre Traurigkeit veränderte sich irgendwann in Enttäuschung und Wut. Sie ertappte sich immer wieder dabei, wie sie frustriert und in extrem schlechter Stimmung unterwegs war.

Sie suchte die Schuld bei anderen, die sie einfach alleine ließen und nur an sich selbst dachten.

Eines Tages las sie einen Artikel über „Beziehungen positiv gestalten“

Zunächst war sie skeptisch, was da jetzt wohl wichtiges, oder Neues stehen soll, doch nach den ersten Zeilen erkannte sie sich selbst.

Die Autorin beschrieb eine Situation, wie sie selbst ungeduldig und zornig mit sich und anderen war. Sie beschrieb, dass sie sich nicht mehr daran erinnern konnte, wann sie das letzte Mal aus vollem Herzen gelacht, oder getanzt hatte.

Alles war nur noch blöd, schwierig, kompliziert und gegen sie.

Mehr darüber kannst du hier lesen.

Raus aus der Opferrolle

Dann entdeckte die Autorin eine Art „Tanz-Meditation“ Durch verschiedene Arten von Musik konnte man sich bewegen, wie man wollte. Es gab keine vorgeschriebene Choreographie.

Ute war sofort begeistert. Sie hatte früher selbst getanzt – allerdings mit einer vorgegebenen Choreographie. Aber sie bewegte sich wahnsinnig gerne und Musik beschwingte sie dazu.

Sie recherchierte etwas, fand eine Gruppe, die diese Tanzart anbot und meldete sich an.

Kurz vor dem Event kamen ihr Zweifel, ob das wirklich die richtige Entscheidung war. Was wenn sie sich albern vorkam? Oder ihr keine Tanzschritte einfielen und sie blöd herum stand. Vielleicht machte sie sich auch lächerlich, oder fand alle anderen albern mit ihrem „Herumgehopse“.

Aber sie wollte endlich aus diesem Sog von Selbstmitleid und Frust heraus und so ging sie zu diesem „Tanzabend“.

Es waren ca.10 Personen dabei. Männer und Frauen jeden Alters. Man begrüßte sich, Tee wurde angeboten und man redete ein bischen.

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Dann kam die Gruppenleiterin begrüßte alle ganz herzlich und beschrieb den Ablauf.

Die Musik sollte einen führen, sich einfach aus eigenem Herzen bewegen und nicht auf die anderen achten.

Kurz überlegte Ute, ob sie doch wieder gehen sollte. Doch sie blieb.

Langsam begann die Musik und sie schielte zu den anderen, was die so machten. Manche bewegten sich auf der Stelle, andere schlossen zunächst nur die Augen.

Als der Rhythmus der Musik wechselte begann auch sie langsam sich zu bewegen. Bei den schnelleren Beats fühlte sie sich wohl.

Das Ganze ging ca. 1 Stunde und sie ertappte sich dabei, dass sie völlig außer Atem und ganz selbstvergessen herum tanzte.

Anschließend war sie so glücklich, wie lange nicht mehr.

Die eigenen Potenziale entdecken

Sie war sich sicher, dass sie ihr „Element“ wieder gefunden hatte.

Es muss nicht immer eine Tanzveranstaltung sein, weil grundsätzlich Bewegung uns positiv beeinflusst. Finde dein Element!

Manchmal gibt es Einschläge im Leben, von denen man denkt, sich nie wieder zu erholen.

Ob die eigene Scheidung, oder eine Krankheit in der Familie, der Verlust eines Menschen, alles Ereignisse im Leben, an denen man zerbrechen, oder wachsen kann.

Gib dich niemals auf

Der einfachste und schnellste Anker, der dich aus dem Sog der negativen Gedanken heraus holt ist Bewegung.

Bewegung – egal in welcher Form – helfen dir deine Gedanken zu beflügeln und dir selbst neue Kraft zu geben.

Lerne mit den Unsicherheiten des Lebens umzugehen, denn sie werden sich dir immer wieder in den Weg stellen.

Wenn man es ganz spirituell betrachtet, begegnen uns Themen, oder Menschen im Leben, die uns in eine Richtung wachsen lassen, die gut für uns ist.

Auch wenn sich das zunächst überhaupt nicht danach anfühlt, ergeben sich häufig neue Möglichkeiten in unserem Leben.

Wie häufig stellen wir nach einem wirklichen Bruch in unserem Leben fest, was wir Neues begonnen haben, oder wie sich unsere Sichtweise verändert hat.

Ruheinseln für erschöpfte (Hunde)Menschen

Ein großer Ratgeber in unruhigen Zeiten ist das Journaling. Altmodisch gesagt: Tagebuch führen.

Der Vorteil daran ist, dass das Aufschreiben hilft, die Gedanken zu ordnen und die Veränderungen feststellen zu können. Auch ein bewusst machen von Gefühlen ist durch das Aufschreiben viel klarer.

Eine mögliche Struktur für ein solches Notizbuch könnte sein:

1) Die eigenen Ziele aufzuschreiben ( die kleinen und die großen)

2) Die Gedanken des Tages notieren – vor allem die besonders positiven und die negativen.

3) Unbedingt die Erfolge des Tages bewusst machen. Oft nehmen wir uns selbst garnicht so wichtig und vergessen wie wir eine Kundin zufrieden gestellt haben, oder etwas anderes uns besonders gut gelungen ist.

Als positiven Start in den Tag kannst du dein „Lieblings-Leben“ manifestieren und/oder visualisieren. Damit hältst du den Fokus auf die Dinge, die DIR wichtig sind.

Idealerweise widmest du deinen unterschiedlichen Lebensbereichen einen (Wochen) Tag. An diesem Tag visualisierst du nur diesen Lebensbereich und kreierst dir eine Affirmation, die dich den Tag über begleitet.

Wenn du das Ganze abrunden willst, machst du am Wochenende einen schriftlichen Rückblick:

1) Was war gut
2) Was lief nicht so gut
3) Was willst du in der kommenden Woche besser machen, oder verändern

Durch dein Aufschreiben kreierst du eine Ruhe-Insel für dich und lässt das Tagesgeschehen einfach für 15 Minuten draußen.

Denn es ist ein Kreislauf: Deine Gedanken lösen deine Gefühle aus und dein Körper manifestiert diese Gefühle – im Guten und im Schlechten.

Verändere dein Mindset und hebe dadurch dein Energielevel an. Damit löst du deine ganzen Blockaden, die dich daran hindern vorwärts zu kommen in deinem Leben.

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“
Demokrit

Wenn ich dich beim Erstellen deines individuellen Routineplans für mehr Zufriedenheit im Leben unterstützen darf, freue ich mich auf Nachricht.

Be balanced!

Die Autorin

Ich bin Cornelia Braun. Lifecoach & Hundefitnesstrainerin. Ich unterstütze Hundemenschen und ihre Hunde auf ihrem Weg zu einer harmonischen Beziehung und zu mehr mentaler & körperlicher Gesundheit

Mehr Informationen findest du auf meiner Seite: https://balancemithund.home.blog

 

 


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