Ich bin angekommen im Allgäu. Nicht nur körperlich, sondern so richtig. Mit einem neuen Alltag, in einem neuen Ort und ich fühle mich wohl. Dass das Allgäu mir Spaß machen wird, war klar. Dass die Challenge, in 30 Wochen 30 Jobs zu testen, eine Herausforderung wird, ebenso. So abwechslungsreich und bunt die ersten Wochen waren, so anstrengend waren sie auch. Aber, meine Erwartungen wurden übertroffen.

Noch nie habe ich mich abends so sehr aufs Aufstehen gefreut, noch nie am Ende des Tages so ausgeglichen gefühlt und natürlich noch nie so viel über mich und meine Stärken gelernt. Eine echte Jobchallenge!

Wandern war dabei regelmäßig mein perfekter Ausgleich zu der Arbeit. Und es gibt keinen schöneren Weg, Land und Leute kennenzulernen. Wandern geht jetzt nicht mehr, dafür ist jetzt endlich Zeit für Skifahren und Snowboarden. Und zwar auf ganz neue Art und Weise. Nicht mehr auf Krampf wie im Skiurlaub, in dem es die letzten Jahre vor allem darum ging, das Geld für die Liftkarte von 9 – 16 Uhr stumpf reinzufahren, sondern täglich und extrem entspannt.

Mein Alltag im Allgäu

Annabelle Klage – Jobhopperin im Allgäu

In den letzten Wochen habe ich spannende Jobs getestet, interessante Unternehmen kennengelernt, viele Hände geschüttelt und noch mehr neue Menschen kennengelernt. Ich bin oft früh aufgestanden, manchmal sehr früh und einmal gar nicht ins Bett gegangen, habe erlebt, was es bedeutet, wenn es nachts im Allgäu schneit, dass ich mit Standard-Eiskratzern nicht weit komme, die Fahrtzeit dann doppelt so lange dauert, ein Elektroauto nur noch halb so weit fährt, ich eindeutig zu wenig Winterschuhe habe und meine Garderobe maximal für einen Allgäuer Herbst ausgestattet ist.

Aber auch, dass ich zur perfekten Zeit ins Allgäu gekommen bin, nämlich über den Winter. Gerade so vor meinem 26. Lebensjahr, kostet der Superschneepass übrigens noch deutlich weniger. Mit dem kann ich Allgäu weit (und auch an ein paar Liften in Tirol) Skifahren, bis die Bretter glühen.

Ich weiß außerdem, wie schön es sich anfühlt, wenn man montags nicht mehr auf Freitag wartet, wenn man sonntags nicht mehr überlegen braucht, wie man der Langeweile in einer Großstadt am Besten entkommt oder wie man Freunde trifft, ohne dafür eine Stunde zu Starbucks in die Stadt zu fahren. Weil man Starbucks nicht mehr braucht. Und die Stadt auch nicht.

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Das Allgäu: innovativ, nachhaltig und vorbildlich

Und neben dem Freizeitwert, der sich für mich hier ins Unermessliche gesteigert hat, habe ich durch die ersten Jobs schon mehr über mich lernen können, als ich je zuvor geglaubt hätte. Ich habe Unternehmen gesehen, die so innovativ aufgestellt sind, dass ich sie nie im Allgäu erwartet hätte. Habe Firmen besucht, die so nachhaltig handeln, dass sie richtungsweisend für die Zukunft und ein Vorbild für alle. Und, habe Menschen getroffen, die hier, aus gutem Grund, nie mehr wegwollen und erlebt, dass das Allgäu eigentlich ein großes Dorf ist. Im guten Sinne.

Hier kennt jeder Jeden. Und jeden kennenzulernen machen die einem hier einfach. Nur aufpassen muss ich, dass ich die Vorhänge zumache, wenn ich abends Weißwurst esse. Das weiß dann nämlich auch jeder und das macht man hier nicht.

Der Vorhang wird morgens aber als erstes wieder aufgemacht. Denn Aufwachen und direkt in die Berge zu schauen ist wirklich einmalig. Genau wie das, was ich hier erlebe. Gut, dass die Hälfte der Challenge noch vor mir liegt und ich die nächsten drei Monate noch genauso viel erleben, sehen und testen darf.

Und wer schon vor der Veröffentlichung der Blogbeiträge wissen möchte, wohin es mich in der zweiten Hälfte führt, der kann mir gern auf Instagram unter jobchallengeallgaeu oder standort.allgaeu.de folgen und live dabei sein, wenn ich mich in meine nächsten Abenteuer stürze.

Bild/Videorechte: Allgäu GmbH

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