Besser Gute als Schlechte Laune
Besser Gute als Schlechte Laune

In diesem Artikel wollen wir euch ein paar wertvolle Tipps aus dem Buch „Gute Laune an jedem Arbeitstag“ vorstellen.

Wer in sich selbst ruht, braucht eigentlich keine schlechte Laune. Doch es ist gar nicht so einfach, im Alltagstrubel die innere Ruhe und Ausgeglichenheit immer wieder zu finden.

Irgendetwas ist immer. Termine müssen eingehalten werden, der Kollege nervt, der Chef macht Stress und zuhause läuft es auch nicht rund. Es gibt genug Ereignisse, die uns die gute Laune verderben können.

Wenn Sie bemerken, dass Ihre schlechte Laune zu viel Raum einnimmt, orientieren Sie sich doch an folgendem Leitfaden:

Kurzer Leitfaden für wohldosierte schlechte Laune

1. Schlechte Laune hat einen Sinn. Sie zeigt an, dass etwas nicht richtig läuft, dass ein Plan nicht funktioniert oder dass es einfach an der Zeit ist, sich einen neuen Job zu suchen.

2. Denken Sie über Ihre schlechte Laune nach, denn sie sollte Beachtung finden. Machen Sie sich auf die Suche nach den Auslösern für Ihre schlechte Laune. Das dauert nicht monatelang, sondern geht in der Regel relativ schnell.

3. Machen Sie sich den Nutzen Ihrer schlechten Laune klar. In der Regel beinhaltet die schlechte Laune eine Botschaft.

4. Die schlechte Laune zu beachten, ist nur dann nutzbringend, wenn man auch bereit ist, etwas zu verändern. Ansonsten sollten Sie besser versuchen, Ihre Übellaunigkeit eine Weile zu ertragen oder sie vielleicht sogar ein bisschen auszukosten.

Passend dazu:  So macht der Job wieder Spaß! Über Selbstmotivation und was Chefs dazu beitragen können

Schlechte Laune bietet uns eine Chance zur Weiterentwicklung

Besonders im Arbeitsleben gibt es vieles, was uns ärgert und der guten Laune immer wieder mal einen Dämpfer versetzt. Doch wurden wir dazu erzogen, nett und höflich zu sein.

Die einen meinen daher, der Ärger über eine schlechte Zusammenarbeit, über einen nervenden Kollegen oder einen schwierigen Chef stünde ihnen gar nicht zu.

Die anderen glauben, man dürfe seinen Ärger nicht offen zeigen, und wieder andere scheuen den Konflikt, der für die Bereinigung des Ärgers notwendig wäre.

Halten wir den Ärger jedoch zu lange fest, bleibt der Druck in unserem Innern bestehen und lässt keinen Raum für gute Laune. Dabei ist Ärger ein wichtiges Ventil. Einerseits merken wir am Ärger, dass etwas nicht in Ordnung ist, andererseits um inneren Druck abbauen zu können. Hin und wieder kann Ärger auch ein ehrliches und hilfreiches Ausdrucksmittel sein, um das innere Gleichgewicht wieder zu finden.

Dosiert Dampf abzulassen, ist manchmal wichtig, um sich abzugrenzen, sich Gehör zu verschaffen oder einfach wieder ohne Ärger an die nächste Aufgabe zu gehen.
Schlechte Laune bietet eine Chance zur Weiterentwicklung. Wenn wir uns darüber klar werden, was sie ausgelöst hat und welche Veränderungen notwendig sind, damit wir uns besser fühlen, übernehmen wir damit Eigenverantwortung.

Fazit: Je ausgeglichener wir innerlich sind, umso mehr Raum gibt es für gute Laune.

Informationen zum Buch und zur Autorin:

Dörthe Huth: Gute Laune an jedem Arbeitstag. GABAL Verlag, Offenbach 2018. 232 Seiten, gebunden. ISBN 978-3-86936-875-7

Dörthe Huth vermittelt in ihren Büchern ganzheitliche Lebenskunst und lädt zum Loslassen, Querdenken und Neudefinieren ein. Weitere Bücher von ihr sind u.a.: 30 Minuten Achtsamkeit. (GABAL) und Lebensfreude (Junfermann). Sie ist Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. sowie im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS). Weitere Informationen unter: www.doerthe-huth.de

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