Gabi wuchs wohlbehütet in einem kleinen Vorort auf und war ein glückliches Kind.

Ihre Mutter arbeitete beim Jugendamt und ihr Vater war Lehrer. Vermutlich wurden ihr deshalb früh die Werte, wie Bildung, Wertschätzung und Toleranz vorgelebt.

In ihrem Haus konnten Freunde ein und aus gehen, blieben häufig zum Essen und ihre Freundinnen vertrauten sich ihrer Mutter mit Problemen an, die sie bei sich zu Hause sich nicht trauten anzusprechen.

Deshalb wurde am Esstisch immer laut diskutiert und jeder durfte seine Meinung vertreten. Für Gabi war das der „Normalzustand“.

Für viele ist es das nicht: Bedingt durch ein strenges Elternhaus, oder zerbrochene Familien bleibt häufig wenig Zeit & Verständnis für die Entwicklung der Kinder.

So trägt ein Kind bereits seinen „Rucksack“ an Erfahrungen und auferlegten Meinungen (von den Eltern) mit sich herum und sieht dies als einen „Normalzustand“ an.

Es bilden sich Glaubenssätze, wie: „Ich bin nicht liebenswert“,oder „Ich muss mehr leisten, um gesehen zu werden.“

Dabei macht man sich immer auf der Suche im Außen, denn im eigenen Inneren ist das Urvertrauen zur bedingungslosen Liebe nicht angelegt.

Dabei werden wir bereits in Unternehmen auf gewisse Unternehmenswerte aufmerksam gemacht, oder lesen in entsprechender Literatur:

Bestimme deine Werte….

Werte sind dein Lebenskompass….

Was sind nun die Vorteile von Werten?

– Werte geben dir und deinem Umfeld Sicherheit

– Werte bilden eine Aussage über eine Haltung zu bestimmten Themen

– Werte schenken dir Abgrenzung vor negativen Einflüssen

– Werte lassen dich schneller Entscheidungen treffen

– Werte versetzen dich in die Lage, klar zu kommunizieren

Was steckt noch in der Bedeutung von Werten?

Der Selbstwert zeigt uns, wie wir uns selbst sehen und lässt uns entsprechend denken und handeln.

„Wertschätzung haben für das was man hat und was uns umgibt.“

Bewertungen sind heute schnell gemacht: Über Social Media, oder auch einfach nur in unseren Gedanken. Aber entsprechen sie immer der Wahrheit? Blickt nicht jeder durch seine „Brille“ auf eine bestimmte Sache?

Deshalb hilft das Bewusstsein für die eigenen Werte, um ein Leitmotiv zu haben.

Werte im sozialen Miteinander sind:

– Empathie

– Achtsamkeit & Bewusstsein (sich bewusst machen wie man spricht und handelt)

– Freundschaft (Beziehungen auf Augenhöhe)

– Vermitteln kann man Werte am besten, wenn man sie vorlebt – Vorbild sein für andere,anstatt mit dem Finger auf sie zu zeigen und verurteilen.

Was sind wir ohne Werte?

Werte stehen in engem Zusammenhang mit den eigenen Bedürfnissen.

Unerfüllte Bedürfnisse können krank machen

Ohne Werte sind wir ständig auf der Suche im Außen, fühlen uns unzufrieden und unglücklich.

Deshalb ist der erste Schritt für Wohlbefinden, die eigenen Werte & Bedürfnisse zu kennen und zu erfüllen.

Wertebeispiele können sein:

– Frieden

– Entwicklung

– Bewusstheit

Hinter den einzelnen Werten steckt ein bestimmtes Bedürfnis –

Unsere 3 Grundbedürfnisse sind:

– Bedürfnis nach Selbstbestimmung,

– Selbstwert

– und Bindung.

Bedürfnisse können in einzelnen Lebensphasen verstärkt werden, oder möglicherweise vernachlässigt werden.

„Wichtig ist, sicher immer wieder einen Rückzugsort zu nehmen und Zeit für sich selbst zu haben.“

Auf das eigene Herz zu vertrauen, es wieder zu spüren, sich selbst zu zu hören und vertrauen und dabei den eigenen spirituellen Weg für mehr innere Freiheit zu finden.

Wieder Lebensfreude spüren und Leichtigkeit in das eigene Leben bringen.

Den eigenen inneren Frieden finden und damit das eigene Herzensprojekt auf den Weg bringen.

Deshalb bestimme deine Werte im privaten und beruflichen Kontext. Sie geben dir Motivation und Sicherheit!

Was steckt hinter den Werten?

Wie bereits erwähnt, steckt hinter jedem Wert zunächst ein Bedürfnis.

Wenn wir Werte wie Selbstverwirklichung, Freiheit, oder Tierschutz verfolgen, ist uns das spirituelle, übergeordnete Bewusstsein ein Bedürfnis.

Wenn Werte, wie Anerkennung , Sympathie und Ehrlichkeit im Vordergrund stehen, sind meist Beziehungen ( partnerschaftlich und freundschaftlich) für die Person wichtig.

Bedürfnisse beim Hund erkennen und was hat mein Hund mit Werten zu tun?

Auch Hunde leben Werte, weil sie, wie wir, Bedürfnisse haben.

Dazu eine kleine Geschichte:

Ich wartete gerade an de Bushaltestelle auf meinen Bus und beobachtete, wie ein Mann mit seinem Hund das Haus verließ.

Passend dazu:  Alles beginnt in deinem Kopf - Anleitung zum Positiv Denken

Gerade an der Straße angekommen, kam ihnen ein anderer Mann entgegen gerannt. Für den Hund war die Situation nicht einzuordnen: Eine große Gestalt kam auf ihn zugelaufen.

Offensichtlich fühlte sich der Hund nicht wohl und konnte die Situation nicht einschätzen.

So bellte er zu seiner Verteidigung, was den Hundehalter wiederum störte. Ungeduldig zog er seinen Hund beiseite und klopfte (leicht) die Leine auf den Rücken des Hundes.

Für beide Seiten unbefriedigend: Der Hund mental und körperlich angegriffen und der Mensch überfordert.

Der Hund verknüpft nun erst recht mit solchen Situationen ein angespanntes Verhältnis und Gefahr, so bald sich etwas auf ihn zu bewegt.

Könnte der Mensch die Situation objektiv betrachten, hätte er erkannt, dass sein Hund Unterstützung von ihm benötigt. (Bedürfnis nach Sicherheit)

Er hätte ihn ganz leicht zur Seite nehmen können, einfach aus der Situation führen und belohnen für ruhiges Verhalten.

Aus Hundesicht sind jeden Tag Situationen neu zu beurteilen und wenn wir ihn dabei nicht unterstützen diese richtig einzustufen, muss er eben selbst agieren.

„Das wichtigste Bedürfnis für Hunde – im übrigen auch für uns Menschen, ist das Bedürfnis der Sicherheit.“

Nur mit einem sicheren Fundament können Mensch & Hund lernen, zu (über)leben und Freude haben.

Mehr Inspiration zum Thema:

Bewusstsein für die Bedürfnisse deines Hundes. Ansonsten bewegen wir uns ständig im Überlebensmodus, der wiederum zu mentalen Störungen und Krankheiten führen kann.

Gerade deshalb gerät unsere Gesellschaft immer wieder ins Wanken, weil uns das Bedürfnis (=Wert) von Sicherheit & (Selbst)Kontrolle zeitweise genommen wurde.

Aus diesem unsicheren und unguten Gefühl heraus entsteht Wut und Angst.

Wenn dieses Gefühl über einen längeren Zeitraum der Hauptakteur bleibt, verselbständigt sich alles Handeln und Denken aus dieser Stimmung heraus:

Das Gefühl entwickelt entsprechende Gedanken und die Gedanken entscheiden über unser Handeln. Dabei wird auch unser Körper maßgeblich davon (negativ) beeinflusst. Er kann „erstarren“, der Muskeltonus erhöht sich, oder signalisiert Schmerzen.

Diesen Kreislauf zu durchbrechen benötigt das eigene Bewusstsein für die Gedanken und Gefühle.

Anders gesagt:

Den Kreislauf von Unterbewusstsein und Körperbewusstsein durchbrechen und den „neuen“ Wertekompass aufstellen.

Werte entwickeln – Wie etabliere ich meine Werte?

Sich immer wieder neu orientieren, Werte anpassen und neue Bedürfnisse erkennen.

Wenn wir beispielsweise das Gefühl haben ( und es ist ja „nur“ ein Gefühl), dass wir uns nicht gebraucht fühlen, oder nicht das aussprechen können, was wir eigentlich wollen, dann entsteht erst einmal eine Wut. Die kann im Inneren toben, oder auch nach Außen gebracht werden.

Erst einmal erkennen und annehmen.

Auf jeden Fall ist es wichtig, neue Routinen zu entwickeln, die dir wieder Zeit für dich und deine Bedürfnisse bieten.

Zum Beispiel :

– Morgens 20 Minuten Zeit für Sport

– 10 Minuten Zeit für das Hören eines Podcast, der dich inspiriert

– 15 Minuten einfach mal nichts tun und entspannt auf das Sofa liegen

– 20 Minuten in der Woche alles von der Seele schreiben, was einen bewegt

Also einfach „bewusste“ Zeit für sich selbst in den Tag einplanen, oder „Qualitytime“ für die Partnerschaft, wo jeder für 30 Minuten das aussprechen darf, was ihm auf der Seele liegt, ohne daß das Gegenüber unterbricht, oder bewertet.

Damit findet man wieder zu seiner eigenen Orientierung zurück und lernt sich abzugrenzen, von dem, was im Außen geschieht.

Da wir uns häufig im Alltag „ablenken“, hilft ein sich „bewusst machen“, was uns tatsächlich beschäftigt.

„Gewissheit ist die Grundlage, nach der die menschlichen Gefühle verlangen „

Zitat von Honore de Balzac

Be balanced!

Ihre Cornelia Braun

https://balancemithund.home.blog/


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