junge Frau hat eine wundervolle Beziehung zu ihrem Hund

Beziehungen sind unser Lebenselixier, das Salz in der Suppe, die Vorfreude auf den Tag. Man könnte auch sagen, dass sie lebensnotwendig sind. Denn wir Menschen sind soziale Wesen, die ohne entsprechende Kontakte und Verbindungen nicht überlebensfähig sind.

Einsamkeit macht krank und ist schwer zu ertragen. Meist ist sie ein schleichender Prozess.

Es gibt Menschen, die befinden sich immer in einem guten sozialen Umfeld: Von dem Elternhaus, zur eigenen Familie, die Studentenfreunde bleiben auch in späteren Jahren erhalten und durch verschiedene Vereine bilden sich neue Freundschaften.

Beziehungen haben unterschiedliche Qualitäten: Die einen dienen den tiefgründigen Gesprächen und andere sind für jede Feier gut.

Es gibt aber auch Konstellationen, da fallen die Freundschaften einfach aus dem  gewohnten Umfeld – einer nach dem anderen – eben schleichend.

Manche Menschen tun sich schwer neue Freundschaften zu finden.  Sie bleiben dann lieber alleine, bevor sie von sich aus die Initiative ergreifen und jemand ansprechen.

Je mehr Zeit vergeht, um so weniger traut man sich zu und zweifelt an sich selbst: „ Vielleicht stimmt mit mir etwas nicht.“

Beziehungen aufbauen und neue Freundschaften finden

Julia war so ein Typ. Mit 20 war das alles kein Problem. Es konnten nie genug Menschen um sie herum sein, auf jeder Party waren sie mindestens 10 Mädels  und sie hatte mindestens eine Hand voll echte Freundinnen, mit denen sie über alles quatschen konnte.

Nach dem Studium ging sie ins Ausland, um ein Auslandssemester zu absolvieren.

Schnell fand sie Kontakt zu neuen Leuten und sie lernte ganz vielfältige Menschen kennen.

Es gefiel ihr so gut, dass sie den Aufenthalt in Barcelona um 1 Jahr verlängerte. Mit ihren Freundinnen in Deutschland blieb sie über eine WhatsApp – Gruppe in Kontakt und ab und zu telefonierten sie.

Nachdem auch dieses Jahr abgeschlossen war, bot man ihr einen Job bei einem lokalen Radiosender an.

Julia war sofort begeistert! Sie wollte unbedingt Moderatorin werden und konnte so gut ihr Volontariat abschließen.

Beim Radio waren coole Leute und sie trafen sich häufig nach Feierabend und an den Wochenenden.

3 Freundinnen haben Spaß

Beziehungen erhalten und pflegen – wenn das Heimweh ruft

Nach einem weiteren Jahr packte sie langsam das Heimweh. Vor allem ihre Eltern hatte sie nun seit 2 Jahren nicht mehr gesehen. Sie wollte sich das Geld für die Heimfahrt über Weihnachten sparen und begnügte sich mit sporadischen Video-Anrufen.

Doch nun wollte sie unbedingt wieder nach Hause. Sie hatte auch das Gefühl, dass ihre Freundinnen ihr längst nicht mehr alles erzählten.

Als sie gerade den Entschluss fasste beim Radiosender zu kündigen, bot man ihr einen festen Sendeplatz als Radio-Moderatorin an. Als hätten sie gerochen, dass sie kündigen wollte!

Sie entschied sich für die Stelle, denn die Alternative wäre, arbeitslos in Deutschland zu starten. Klang nicht wirklich verlockend. So konnte sie doch mit  erster Berufserfahrung trumpfen und sagte die Stelle zu.

Ihre Eltern vertröstete sie auf Weihnachten – das war in 6 Monaten. Da wollte sie nun endlich über die Feiertage nach Hause fahren.

Die Zeit verging wie im Flug. Sie lernte viel dazu, traf ständig neue Leute und war zu coolen Partys eingeladen. Sie fand ihr Leben einfach nur aufregend. Sie konnte es kaum erwarten ihren Freundinnen zu Hause alles zu erzählen.

Sich von Beziehungen verabschieden

Endlich kam der Tag ihres Heimfluges. Früh morgens quälte sie sich aus dem Bett und fuhr mit dem Taxi zum Flughafen. Der Flughafen war voll mit Fluggästen, die es über die Weihnachtszeit in alle Himmelsrichtungen trieb.

Nachdem sie endlich ihr Ticket hatte, gönnte sie sich noch einen leckeren Milchkaffee und dann wurde auch bereits ihr Flug aufgerufen.

Sie war voller Vorfreude auf zu Hause.

Dann war es so weit. Das Flugzeug landete und ihr Herz begann aufgeregt zu klopfen. Die Zeit bis zum Flughafengebäude und bis sie ihr Gepäck endlich in Händen hielt, kam ihr wie eine Ewigkeit vor.

Ihre Eltern warteten bereits und sie sprang ihnen entgegen. Sie ließ ihren Koffer stehen und sank ihnen in die Arme. Tränen der Freude rannen ihr übers Gesicht.

Sie war eine Ewigkeit weg gewesen und hatte so viel zu erzählen, womit sie auch sofort begann.

Während dessen lud ihr Vater ihr Gepäck ein und sie redeten über Gott und die Welt. Zu Hause wartete ihr liebevoll eingerichtetes Zimmer und ein leckeres Essen.

Dann wollte sie endlich ihre Freundinnen anrufen. Wann hatte sie das letzte Mal mit ihnen telefoniert? Das war mindestens 3 Monate her.

Sie griff zu ihrem Handy und wollte zuerst Sabine überraschen, denn sie hatte keiner ihrer Freundinnen verraten, dass sie kommen würde.

Passend dazu:  Das Leben ist ein Geben und Nehmen! Wirklich?

Sabine meldete sich und war völlig überrascht. Allerdings nicht so, wie Julia erhofft hatte. Kein freudiges Gekreische, oder Lachen, eher ein: „ Ach, dass du dich mal wieder meldest……“

Das Gespräch verlief ziemlich nüchtern und war bereits nach 10 Minuten beendet.

Dann rief Julia bei Nadine an, die ähnlich reagierte. Leider hatte sie nicht viel Zeit, da sie gleich weg musste. Sie verriet nicht einmal wohin.

Niedergeschmettert schlich sie zu ihren Eltern ins Wohnzimmer zurück. Die trösteten sie, dass sich das schon wieder einrenken würde. Sie müsste ihnen etwas Zeit geben.

Doch sie war entschlossen, sie bereits am nächsten Tag zu einem gemeinsamen Frühstück einzuladen – wie früher.

Zeit und Ort standen fest und Julia wartete vor dem Cafe. Ihr Handy klingelte. Nadine rief an und meldete sich krank – mit einer überraschenden Grippe.

Julia war traurig und enttäuscht, wünschte ihr gute Besserung und hoffte nun auf Sabine.

Die trudelte dann auch mit 15 Minuten Verspätung ein. Julia ließ sich ihre Enttäuschung nicht anmerken und sie nahmen im Cafe am Fenster platz.

Langsam kamen sie ins Gespräch, aber es stockte immer wieder. Sabine war nicht wirklich an Julias Themen interessiert und Julia konnte nichts mit den Erzählungen von Sabine anfangen.

So verabschiedeten sie sich bereits nach 1 Stunde und jede war froh, ihres Weges gehen zu können.

Julia war jetzt noch trauriger, als nach Nadines Absage. Was war passiert? Hatte sie sich verändert? Hatten ihre Freundinnen ihr nicht verziehen, dass sie ihre eigene Wege ging?

(Mehr Inspiration: Entdecke die Hundeheldin in dir, und lebe Selbstbewusst)

Die Antworten darauf würden sehr subjektiv ausfallen, denn jede / jeder hat seinen eigenen Blickwinkel.

Deshalb vermeide folgende 5 Fehler in Beziehungen

1) Betrachte die Gegebenheiten nie nur durch deine „Brille“. Versuche dein Gegenüber zu verstehen und versetzte dich in seine Lage.

Einfach gesagt, aber meist sehr schwierig, da wir emotional verbunden sind.

Deshalb

2) Zuhören. Höre dem anderen aufmerksam zu. Höre die „Zwischentöne“, was ihn bewegt und kenne seine Bedürfnisse. Vielleicht kann er gerade nicht aus seiner „Haut“.

Schon das Zuhören fällt uns oftmals schwer, weil wir gleich helfen wollen. Warte auf die Aufforderung, dass deine Freundin um Hilfe bittet.

3)  Deine Beziehungen sind nicht für DEINE Erwartungen und Bedürfnisse zuständig. Das bedeutet, dass sie nicht für dein Glück verantwortlich sind. Es ist schön, wenn einen bestimmte Werte verbinden, aber in erster Linie bist DU für DEIN Glück selbst verantwortlich.

Denn wenn wir bereits in uns selbst gefangen sind, weil uns ein bestimmtes Thema sehr beschäftigt, können wir unser Umfeld nicht mehr objektiv wahrnehmen.

4) Bleibe loyal und lass dem Anderen seinen Raum für Weiterentwicklung und Wachstum. Auch wenn es nicht DEIN Weg ist.

Gerade von Menschen, die so ganz anders sind, können wir viel lernen. Vor allem einfach mal die Perspektive zu wechseln!

5) Als letzten Punkt möchte ich die „Kleinigkeiten“ zusammenfassen, in deren Falle wir täglich tappen:

  • Keine Zeit nehmen für ein wirkliches Gespräch
  • Textnachrichten schicken, anstatt wirklich zu sprechen ( ja , das kann das Smartphone auch :-))
  • Loben, trösten und wertschätzen ( die Liebe zeigen) durch Worte und Gesten.

 

Loben fällt vielen schwer, weil wir selbst auch nicht richtig gelernt haben, mit Lob umzugehen.

Auch in der Beziehung zu unserem Hund können wir viel richtig machen, ohne aufwendiges Training:

Auch ihm gefällt Lob & Belohnung in JEDER Situation. Das Timing muss natürlich stimmen, aber dann verknüpft der Hund diese Situation immer positiv  und lernt daraus.

Wirklich Zeit nehmen und immer wieder achtsame Spaziergänge mit ihm unternehmen. Ohne Ablenkung und in Ruhe entspannt das Mensch-Hund-Team ungemein.

Erkenne die Bedürfnisse deines Hundes und du musst nicht ein Leben lang trainieren und immer wieder die gleichen Herausforderungen meistern.

Denn ob Mensch, oder Hund: Meist spiegeln sie dir das, was fehlt und was DU noch lernen darfst in diesem (eurem) Leben.

 

Be balanced!

Deine Cornelia

Die Autorin

Ich bin Cornelia Braun. Lifecoach & Hundefitnesstrainerin. Ich unterstütze Hundemenschen und ihre Hunde auf ihrem Weg zu einer harmonischen Beziehung und zu mehr mentaler & körperlicher Gesundheit

Mehr Informationen findest du auf meiner Seite: https://balancemithund.home.blog/mit-mir-arbeiten/

 


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