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Es scheint, als könnte kein Tag mehr vergehen, an dem wir nicht etwas über die aktuelle Wirtschaftskrise hören, lesen oder im TV sehen. Wie sollen wir es schaffen, hier eine positive Haltung zu bewahren?

Da auch ich immer nur negative Dinge zu diesem Thema lese, möchte ich versuchen ein paar positive Tipps zu geben, damit wir unsere positive Einstellung zum Leben nicht verlieren. Leider höre ich immer wieder Menschen darüber sprechen, was in Zukunft noch alles passieren könnte und was vermutlich noch passieren werde. Dabei lehrt uns doch die Geschichte, dass immer alles anders kommt als man denkt. Die Konzentration auf Dinge, die sich ereignen könnten, ist totale Zeitverschwendung.

Zum Einen, weißt du ja nicht was wirklich passieren wird. Folglich ist die Zeit die du mit Jammern und Sorgen verbringst auch noch eine Verschwendung von Energie, Emotionen und Aufmerksamkeit. Zum Anderen könntest du diese Energie nützen um etwas Proaktives, Bedeutendes, Nützliches oder komplett Neues zu tun.

1. Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst
Worauf wir uns konzentrieren, kann drastisch unsere Gefühle beeinflussen. Natürlich kann man nicht sofort von traurig auf glücklich umschalten. Aber wir können Schritt für Schritt daran arbeiten unseren emotionalen Zustand zu verändern. Wir müssen uns eben von traurig auf nicht so schlimm, von nicht so schlimm auf gleichgültig, von gleichgültig auf etwas optimistischer usw. vorarbeiten. Dabei hilft dir, dass du dich vermehrt auf Dinge konzentrierst, welche du auch beeinflussen kannst. Wenn dich zurzeit also deine Aktien deprimieren, dann sehe den Aktienmarkt als etwas, dass du nicht beeinflussen kannst. Deine Aktien sind Geld. Deinen Geldfluss kannst du sehr wohl beeinflussen. Also konzentriere dich lieber darauf. Die Krise bietet auch viele Möglichkeiten um Geld zu machen. Viele Menschen suchen gerade jetzt nach Beratern. Was kannst du sehr gut? Wen könntest du womit beraten? Wieviel könntest du dafür verlangen? Konzentriere dich lieber darauf!

2. Schränke deinen Nachrichtenkonsum extrem ein
Beschränke die Zeit, welche du für Zeitungen lesen, Nachrichten sehen und Internetsurfen aufwendest, wenn es um das Thema Krise geht. Die vielen Informationen machen das Leben eher komplizierter als einfacher. Überlege einmal ganz ehrlich: Wie geht es dir, wenn du all diese schlechten Nachrichten über die schlimme Lage der Weltwirtschaft liest? Vermutlich nicht gut, oder? Wie soll das lesen über Krisen, Marktzusammenbruch, Arbeitslosigkeit auch unsere Stimmung verbessern. Was bringt es außerdem über diese Dinge zu lesen? Gar nichts außer schlechter Stimmung.

3. Sei dankbar
Was sind die wichtigsten Dinge in deinem Leben? Wofür bist du dankbar? Liste das auf einem Stück Papier auf, schließe deine Augen und stelle es dir deutlich in deinem Kopf vor. Spüre das Gefühl der Dankbarkeit, und zwar regelmäßig. Dir wird dadurch bewusst, was du schon alles geschafft hast. Das kann eine tolle Familie, ein super Freundeskreis, Erfolg im Sport oder eine ausgezeichnete Leistung im Studium sein. Wenn man das macht, merkt man, dass die wichtigsten Dinge im Leben meist keinen materiellen Wert haben.
Mir persönlich wurde klar, dass ich alle meinen materiellen Besitz im Austausch für meine Gesundheit und Beziehungen geben würde. Selbst wenn ich all mein Geld und meinen Besitz verlieren würde, weiß ich, dass ich mit der Unterstützung meiner Familie, Freunde, guter Gesundheit und Entschlossenheit wieder zurückfinden würde. Je mehr positive Gedanken du hast, desto mehr positive Beispiele wird dein Gehirn entdecken, welche diese bestätigen.

4. Höre auf Klatsch, Panik und schlechte Nachrichten zu verbreiten
Höre auf ständig über die derzeitige wirtschaftliche Situation zu jammern, stoppe die Verteilung von schlechten Nachrichten an deine Freunde und lege deinen Focus auf wesentliche beeinflussbare Dinge. Wenn deine unmittelbaren Grundbedürfnisse bedroht sind (z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, Einkommen und Nahrung), dann ergreife massive Maßnahmen um dir selbst zu helfen anstatt zu jammern.

Zum Thema:  The Job - Kurzfilm

5. Denke daran, dass es im Leben immer auf und ab geht
Du bist nicht allein. Wir alle stecken da gemeinsam mit drinnen. Die Geschichte wiederholt sich und unsere Wirtschaft wird sich wieder erholen. Versuchen wir es positiv zu sehen: Wenn man ganz unten ist, kann es nur wieder bergauf gehen.

6. Steigere deinen Wert
Wie schon erwähnt, solltest du dich auf Dinge konzentrieren, welche du beeinflussen kannst. Warum denkst du also nicht darüber nach, welche Fähigkeiten du verbessern, welches Wissen du erweitern und was für Techniken du dazulernen kannst. Alle Wirtschaftsexperten raten in Zeiten der Krise zur Fort- und Weiterbildung. Der einfachste Weg zur Sicherung des Arbeitsplatzes ist es, ein wertvoller, flexibler und Multi-Team-Player zu sein. Die Anhäufung von Wissen kann immer nur von Vorteil sein.

7. Arbeite an einem Notfallpaket
Nur weil wir uns dazu entschlossen haben, die Situation stets aus einem positiven Blickwinkel zu sehen, bedeutet das nicht, dass wir uns auf keine regnerischen Tag vorbereiten. Der Aufbau eines Notfall-Fonds ist ein Muss zu allen Zeiten, nicht nur während der Rezession. Egal wie wenig Geld du jeden Monat beiseite schaffen kannst, tu es. Nur investiere dieses Geld eben nicht in „windige“ Aktien. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Eine uralte Weisheit.

8. Konzentriere dich auf das Positive
Es gibt sogar Vorteile aus der wirtschaftlichen Krise. Hier sind einige:

  • Niedrigere Benzinpreise
  • Immobilien-Preise sind niedriger (vor allem in Amerika = gute Investitionsmöglichkeit)
  • Die Aktienkurse sind billiger. Warren Buffet (der reichste Mensch der Welt) sagte vor kurzem in einem Interview: „Jetzt ist es an der Zeit zu kaufen!“
  • Der Rückgang von Konsum und Reisen hat einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt
  • Dadurch, dass wir sparen müssen lernen wir wieder mehr die Bedeutung unserer Grundbedürfnisse kennen. Verschwenderisches Leben ist unnatürlich!

9. Entscheide dich dafür, glücklich zu sein
Sich für ein glückliches und fröhliches Leben (gerade in Krisenzeiten) zu entscheiden, bedeutet nicht arrogant oder ignorant zu sein. Es bedeutet auch nicht, dass wir uns ein gefälschtes Lächeln auf unsere Gesichter malen sollen. Es bedeutet einfach, dass wir uns bewusst dazu entscheiden, uns auf Dinge zu konzentrieren, die schön sind, die uns Freude schenken, die uns zum Lachen bringen oder für die wir einfach dankbar sind. Jeden Tag sind wir umgeben von kleinen Wundern und Möglichkeiten glücklich zu sein. Genau wie Angst, ist die Fähigkeit der Freude und der Zufriedenheit eine Wahl. Wofür entscheidest du dich also?
Denke einmal kurz nach, wie viele Menschen sich gerade im Krieg befinden, wieviele Kinder auf dieser Welt noch nie das Gefühl des Friedens und der Freiheit erleben durften, wieviele Menschen auf der Straße leben und sterben, wieviele Menschen am Beginn des Tages nicht wissen ob sie am Abend noch leben werden?
So! Und nun denke an dein schlimmstes Problem. Kannst du dir vielleicht heuer kein neues Auto kaufen? Denke einmal genau darüber nach!

10. Simplify your life
Sogenannte „schlechte Zeiten“ sind der perfekte Anlass um wieder einmal genau seinen eigenen Lebensstil unter die Lupe zu nehmen. Werfe einen Blick auf deine Ausgaben, bestimme worauf es wirklich in deinem Leben ankommt und stelle dir bewusst die Frage: Wie kann ich mein Leben vereinfachen?

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