Foto: Veröffentlicht unter (CC0) Lizenz.

Eines Tages nahm ein reicher Mann seine Tochter mit aufs Land, um ihr zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Tochter verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einem Bauernhof einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seine Tochter: “Na, wie war dieser Ausflug für dich?”

“Sehr interessant” antwortete sie.

“Hast du gesehen, wie traurig arme Menschen leben müssen?” fragte der Vater weiter.

“Oh ja, Vater, das habe ich gesehen. Wir haben nur einen Hund und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen kleinen Swimming-Pool, und sie haben nicht weit entfernt einen riesengroßen See. Wir haben ein paar Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne am Himmel. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.”

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Der Vater war sprachlos. Und dankbar und zufrieden wie er war, fügte die Tochter noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”

Fazit:
Kategorien wie “arm” und “reich” sind relativ. Was ist “ein gutes Gehalt”, was ist “ein schlechtes Gehalt”?

Was heißt schon “mir geht es gut” oder “mir geht es schlecht”?

Norm-basiertes Denken alleine bringt uns nicht weiter.

Aus dem Buch: Moderne Parabeln: Eine Fundgrube für Trainer, Coachs und Manager

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1 Kommentar

  1. Hallo Rainer,

    Das ist eine wirklich schöne Geschichte, mit der du zeigst, dass wir uns im Grunde (und in einem gewissen Rahmen) selbst aussuchen können, was uns reich macht. Danke dafür :)

    Viele Grüße,
    Jan

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