Kollegen um einen guten Rat zu bitten – das kann doch wohl nicht so schwer sein.

Oder?

Schwer nicht, aber diffizil. Denn die komplexe Kommunikation zwischen Ratsuchendem und Ratgeber scheitert allzu oft an blinden Flecken, Selbstüberschätzung und Denkfehlern.

Zwei Professoren der Harvard Business School haben zusammengetragen, mit welchen typischen Fehlern Ratsuchende sich selbst im Wege stehen.

Glauben, dass Sie die Antwort bereits kennen

Vielleicht bist du fest davon überzeugt, das Problem bereits alleine gelöst zu haben, willst aber “sicherheitshalber” noch jemanden um Rat fragen. Das ist ein gefährliches Spiel. Denn dein Ratgeber wird dies sicherlich merken und verärgert darauf reagieren.

Die falschen Ratgeber wählen

Natürlich fühlen wir uns wohler, wenn der Ratgeber mit uns befreundet ist, nicht einschüchternd wirkt und problemlos zugänglich ist. All das hat jedoch nichts mit der Qualität des Ratschlags zu tun. Suche lieber nach jemandem, der die passende Fachkompetenz besitzt und – ganz wichtig – dir nicht nach dem Mund reden wird.

Passend dazu:  Über das Zuhören (...und warum es kaum ein Mensch kann)

Das Problem unzureichend definieren

Erzähle alles, was für das Verständnis deines Problems wichtig ist, nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehören auch jene Details, die womöglich ein schlechtes Licht auf dich werfen. Sind diese wichtig, musst du sie erwähnen.

Ratschläge nicht ernst nehmen

Wir alle sind anfällig dafür, Ratschläge zu unterschätzen oder gar völlig zu ignorieren. Schließlich halten wir unsere eigene Meinung immer noch für die beste. Passiert das jedoch allzu oft, stoßt du deinem wohlmeinenden Ratgeber damit vor den Kopf.

Die Qualität des Ratschlags verkennen

Viele Menschen zweifeln an Ratschlägen, die von der Norm abweichen oder von jemandem stammen, mit dem sie oft Meinungsverschiedenheiten hatten. Auf eine schlechte Qualität des Ratschlags deutet jedoch weder das eine noch das andere hin.

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