Heutzutage macht es fast mehr Sinn, die Zeit zu messen, in der wir nicht online sind als die Zeit, in der wir online sind. Denn auch wenn wir nicht direkt im Internet surfen oder mit dem Handy beschäftigt sind, sind viele Menschen zumindest permanent erreichbar, würden sofort auf eine Push-Benachrichtigung reagieren.

Man checkt alle paar Minuten, googelt kurz etwas – und in Zeiten des Homeoffice werden auch andere Aspekte wie etwa Meetings, die einen normalerweise vom Bildschirm weggeholt hätten, ins Digitale verlegt. Dass diese Interkonnektivität – das ständige online Sein – eine enorme Belastung für unser Leben sein kann, ist längst bekannt.

Wir haben einige Tipps zusammengetragen, die helfen, den Stressfaktor Internet zu reduzieren, ohne dass man komplett aus der digitalen Gesellschaft ausbrechen müsste.

Wann hast Du zuletzt Dein Smartphone wirklich ausgeschaltet?

Bei durchschnittlichem Gebrauch halten viele Smartphone-Akkus etwa einen Tag. Nachts oder zwischendurch mit einer mobilen Powerbank lädt man sie auf; aber dafür muss man das Gerät nicht ausschalten. Dies kann aber wie eine Kur wirken: Das Smartphone für einige Stunden weglegen und komplett ausschalten, sodass die Versuchung, auf die sozialen Medien zuzugreifen, bekämpft wird.

Nicht ohne Grund gibt es Detox-Ferien, bei denen man eine Zeit lang ohne Smartphone, Handy oder Laptop auskommen muss, und nicht ohne Grund ergibt der Satz “Ich faste Twitter” Sinn. Die Tatsache, dass ein Gerät vollständig abgeschaltet ist, kann auch unterschwellig entlastend wirken, denn normalerweise passiert ja jede Sekunde etwas und füllt sich der Newsfeed mit Updates.

Man kann damit anfangen, das Smartphone nachts abzuschalten und nicht mehr neben das Bett zu legen. Stattdessen kann man auf einen herkömmlichen Wecker zugreifen. So schlafst Du entspannter und hebst Dir die Nachrichten für den Morgenkaffee auf.

Cybersicherheit als Thema im Alltag ernst nehmen

Genau wie in Orten und Räumen in der richtigen Welt, muss man sich im Internet – das früher auch Cyberspace genannt wurde – zu orientieren wissen und bestimmte Regeln einhalten.

Damit sind in diesem Fall nicht primär Benimmregeln oder die sogenannte Netiquette gemeint, sondern Sicherheitsvorkehrungen. Vorkehrungen, die zum Beispiel gegen Hacker schützen, aber auch die Privatsphäre wahren sollen. Viele Menschen, die sehr aktiv auf Twitter, Facebook und co. sind, wissen gar nicht, was sie alles von sich preisgeben und wie diese Informationen verwendet werden können.

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Man müsste sich eigentlich in einem Zustand des permanenten Misstrauens gegenüber social media, Apps und Webseiten befinden. Weil das schwierig aufrechtzuerhalten ist, gibt es Tools zur Stärkung der Cybersicherheit. Zum Beispiel lässt sich leicht ein virtuelles privates Netzwerk erzeugen; diese Software dient dazu, den digitalen Datenverkehr zu verschlüsseln und über einen gesicherten Server zu leiten.

Natürlich kann man immer noch unbeabsichtigt Daten preisgeben oder durch den Klick auf eine der vielen Phishing-Emails, die im Umlauf sind, sich riesigen Ärger mit einem Virus einhandeln. Aber die Wahrscheinlichkeit eines Hacks und die Masse der Daten, die einsehbar sein könnten, sind auf ein Minimum reduziert.

Komfort ohne Abhängigkeit

Zu guter letzt: Setze digitale Technologien reflektiert und bewusst ein. Der Komfort, den Online-Shopping bietet, die Leichtigkeit, mit der man auch unterwegs erreichbar sein kann usw., all diese Errungenschaften sollten wir nicht kleinreden. Aber wir dürfen uns nicht von ihnen abhängig machen, denn das Internet ist schnelllebig und kann in verschiedener Hinsicht zur Sucht führen.

Es kann sich darum lohnen, dieser Schnelllebigkeit einen langsamen Zeitvertreib entgegenzusetzen – ein entspannendes Hobby wie Gärtnern oder Lesen – um eine Balance im Alltag zu schaffen. Aber auch umgekehrt kann man den Komfort einer sofort verfügbaren Datenbank voller Filme und Serien nutzen, wenn man nach einem harten Arbeitstag etwas herunterkommen möchte.

Das Internet kann stressen, aber es kann eben auch bei der Stressbewältigung Einsatz finden. Es gilt wie so oft: Man muss das richtige Maß finden und es pflegen.

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