Tee

Für viele Menschen ist eine heiße Tasse Tee am Morgen, am Nachmittag („Five-o’clock-Tea“) oder auch zum Tagesabschluss ein entspannendes und gleichzeitig stärkendes Ritual. Wenn auch oft eine schnelle Tasse mit Hilfe eines Teebeutels aufgebrüht wird, so sind es doch jedes Jahr mehr Teegenießer, die einen losen Tee bevorzugen. Weltweit ist der Konsum in den letzten 100 Jahren auf das Zehnfache gestiegen, und in Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 28 Litern Tee.

Warum ist Tee so beliebt?

Die enorme Geschmacksvielfalt dieses Heißgetränks ist bereits der erste Grund: Für jeden Geschmack ist ein Tee dabei. Sei es der klassische Tee oder die vielen Kräuter- und Früchtetees, die in den letzten Jahrzehnten um phantasievolle Mischungen wie „Guten-Morgen-Tee“ oder „Weihnachtstee“ bereichert wurden, jeder Tee hat nicht nur sein eigenes Aroma, sondern auch seine positive und oft auch heilsame Wirkung auf Körper und Geist. Die ganze Welt des Tees stellt uns den Tee-Guide vor, der als kostenloser Download verfügbar ist.

Welche Teesorten gibt es?

Unter den „echten“ Teesorten, die aus der Teepflanze Camelia gewonnen werden, sind es insgesamt 6 verschiedene Tees, welche im Handel angeboten werden:

  • Schwarzer Tee, sicherlich in Europa der bekannteste Tee.
  • Grüner Tee, dieser wird weder oxidiert noch fermentiert.
  • Weißer Tee, der zu etwa 2% bei der Ernte anfermentiert.
  • Gelber Tee, der in Stoff oder Papier ruht und dann ein- oder mehrmals in einem aufwändigen Verfahren getrocknet wird.
  • Oolong Tee, der nur zu einem gewissen, variablen Grad fermentiert wird. Ähnlich wie bei gelbem Tee haben Mönche im 16. Jahrhundert den aufwendigen Prozess entwickelt.
  • Matcha Tee nimmt eine Sonderstellung ein: Es ist grüner Tee, der nach der Herstellung fein gemahlen wird, so dass die Blätter mitgetrunken werden. Das macht ihn zu einer wertvollen Quelle von Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Anti-Oxidantien.

Das sind nun streng genommen schon alle Teesorten, die je nach der Größe der Teeblätter in Blatt-Tee, Broken Tea, Fannings und Dust sortiert werden, wobei die erste Teesorte aus ganzen Tee-Blättern und die letzte aus Resten („Staub“) besteht.

Außerdem unterscheidet man die Teesorten auch nach ihrem Datum der Ernte. Es beginnt mit der ersten Ernte im Frühjahr, die First Flush genannt wird. Es folgen Second Flush, Inbetween, Third Flush und endet mit der Autumnal, der letzten Herbsternte.

Grob verallgemeinernd kann man sagen, dass ein Blatt-Tee First Flush der teuerste und ein Dust Autumnal der günstigste Tee ist. Die wichtigsten Tee-Anbaugebiete sind:

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• China
• Japan
• Vietnam
• Nepal
• Sri Lanka
• Tibet
• Bangladesch
• Indien: Assam und Darjeeling
• Türkei
• Russland
• Kenia

Weitere Teesorten

Es folgen die Teeähnlichen Sorten, die nicht aus der Teepflanze, sondern aus anderen Pflanzen und Extrakten hergestellt werden, aber im Volksmund ebenfalls als „Tee“ bezeichnet werden, da sie genauso mit heißem Wasser zubereitet werden.

Zu diesen gehören:

  • Rooibos Tee, aus dem Rotbusch gewonnen, einem Strauch aus Südafrika.
  • Pu Erh Tee, aus Qingmao, einer Unterart der Teepflanze gewonnen.
  • Mate Tee, aus einem südamerikanischen Strauch hergestellt und besonders in Argentinien ein Teil der Kultur.
  • Lapacho Tee, ebenfalls aus Südamerika, wird aus der Innenrinde des gleichnamigen Baumes gefertigt und war schon bei den Inkas als Heilmittel beliebt.
  • Kräutertee, aus Kräutern, Wurzeln, Blüten oder Gewürzen hergestellt.
  • Früchtetee, der auch bei Kindern sehr beliebt ist.

Tee genießen

Bei der Vielfalt der Teesorten und der heilsamen Wirkung der Tees auf unseren Körper und unseren Geist ist es nicht verwunderlich, dass sich das „Tee-Ritual“ in vielen Familien einen festen Platz erobert hat. Der Duft bei der Zubereitung, der Moment des Relax und die je nach Tee stimulierende oder entspannende Wirkung sind Momente, um den Stress im Alltag einen Moment zu vergessen und neue Kraft zu schöpfen.

Für einen sind es pure Teesorten und ihre perfekte Zubereitung, die einen echten Tee-Kenner genau wie einen Wein-Kenner auszeichnen, für andere, die es weniger wissenschaftlich nehmen, ist der Genuss einer aromatischen Kräuterteemischung der schönste Moment des Tages. Aber alle Teetrinker haben eines gemeinsam: Sie teilen die Leidenschaft für ein gleichermaßen aromatisches und gesundes Getränk, das nicht nur heiß, sondern genauso gut im Sommer kalt genossen werden kann.

Photo by Mareefe from Pexels
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