Von leckeren Gerüchen bis hin zu Bildern schmackhaft präsentierter Menüs lassen uns viele Sinneseindrücke das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das beweist, dass Essen eine der sinnlichsten Erfahrung in unserem Leben ist. Kein Wunder – schließlich ist die Nahrungsaufnahme auch eine der essenstiellsten Voraussetzungen für unser Überleben.

An dieser existentiellen Bedeutung der Nahrung liegt es, dass unser Essen unsere Stimmung beeinflusst. Wir werden zum Beispiel „hangry”, ein Kofferwort aus „hungry“ und „angry“ – also wütend aus Hunger.

Schuld daran ist vor allem der niedrige Blutzuckerspiegel, der die Energiezufuhr des Gehirns beeinträchtigt. Je weiter der Blutzucker sinkt, desto mehr Stresshormone schüttet unser Körper aus. Cortisol und Adrenalin lassen unseren gesamten Organismus eine Gefahrensituation hinter dem Hunger vermuten.

Dass zwischen unserer Ernährung und unserer Psyche sogar noch engere Zusammenhänge bestehen, haben Untersuchungen des Darmmikrobioms nahegelegt. Bestimmte Ernährungsstile scheinen sogar mit Depression zusammenzuhängen – und andere mit guter Laune. Aber welche? Wir erklären, wie man sich glücklich isst.

Unser Ernährungsstil beeinflusst unsere Laune

Forscher haben mittlerweile verschiedene Ansätze zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Stimmungslage entwickelt.

  1. Nährstoffe in unserer Nahrung haben Auswirkungen auf die Produktion von Glückshormonen im Gehirn. Dementsprechend schlägt Nährstoffmangel auf die Laune – so beispielsweise einseitige Fast-Food-Küche.
  2. Unsere Ernährung hat Einfluss auf unsere Psyche über unser Immunsystem.
  3. Das Nervensystem des Magendarmtrakts – auch als zweites Gehirn bekannt – beeinflusst die Gefühlszentren in unserem Cortex.
  4. Stoffwechselprodukte unserer Darmbakterien wirken auf unser Nervensystem. Welche Stoffe in der Darmflora entstehen, hängt wiederum vom Ernährungsstil ab.

Ob eine oder sogar alle dieser Theorien der Wahrheit entsprechen, bleibt Gegenstand der Forschung. Fest steht bisher bloß: Je ausgewogener die Ernährung, desto ausgeglichener die Psyche. Genau deshalb ist es ratsam, dass wir uns auch in Zeiten der stressigen Vollzeitjobs um ausgewogene Küche bemühen.

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Bestimmte Nahrungsmittel helfen gegen Verstimmungen

Wie zahlreiche Studien erwiesen haben, kann gesunde Ernährung das Depressionsrisiko senken – so insbesondere mit Fokus auf Gemüse, Nüsse, Obst und Hülsenfrüchte. Neben Folaten enthalten diese Nahrungsmittel Omega-3-Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren – Nährstoffe, die an der Bildung von Glückshormonen beteiligt sind.

Im Umkehrschluss erhöht nährstoffarme Fast-Food- oder Tiefkühlernährung ohne die genannten Substanzen das Depressionsrisiko. Good-Mood-Foods enthalten laut aktueller Forschung vor allem:

  • essentielle Fettsäuren
  • Magnesium
  • Vitamin B6, B9 und B12

Zu den Lebensmitteln mit Gute-Laune-Effekt zählen vor diesem Hintergrund insbesondere Bananen, Avocados und Karotten. Auch Mandeln, Feigen, Walnüsse und Kürbiskerne sind Gute-Laune-Lebensmittel. Dasselbe gilt für Spinat, Paprika, Kartoffeln und Fenchel. Aber auch Hafer, grünes Gemüse, Ananas und Äpfel können die Laune verbessern. Übrigens haben auch Gewürze einen Effekt auf unsere Glückshormonproduktion – so beispielsweise Safran.

Beim nächsten „Hanger“ greifen wir also am besten nicht in die Tiefkühltruhe. Lieber kochen wir ein gesundes Gericht mit frischen Zutaten wie Safran und Fenchel. Die Psyche wird es uns danken.

Essen ist nicht nur Ernährungssache

Wer sich glücklich essen will, schenkt im Idealfall auch seinem restlichen Lebensstil Beachtung. Ohne frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht fällt unserem Körper die Glückshormonproduktion schwer. Daher ist gute Laune nicht allein Ernährungssache, sondern eine Lebensstilentscheidung.

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