Dieser böse, böse Stress. Wenn er sich im Laufe deines Lebens steigert oder vielleicht schon ein ständiger „Begleiter“ wird, kann er im wahrsten Sinne des Wortes zum Durchbrennen führen. Zum sogenannten Burnout. Viele Menschen gehen sehr leichtfertig mit diesem Wort um. Burnout bedeutet nicht, dass man sich schlapp oder schwach fühlt. Auch wenn dieser Zustand mehrere Tage andauert.

Ein echtes Burnout bedeutet Leere. Unendliche Leere. Sobald du es wirklich hast, wirst du es schwer haben, deine Arbeit auch nur annähernd gut zu machen, und es wird dich in allen Situationen massiv beeinträchtigen. Abgesehen davon, kann Burnout auch eine Menge gesundheitlicher Probleme verursachen.

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten Burnout zu verhindern und, bei ersten Anzeichen, zu beheben. All dies werde ich in diesem Artikel kurz bearbeiten, aber zuerst reden wir über die Zeichen.

Was sind die Anzeichen von Burnout?

Wenn du das Gefühl hast, dass dir deine Arbeit oder viel schlimmer noch, dein Leben, nicht wichtig ist oder wenn du ständig frustriert oder sogar schon deprimiert bist, können das die ersten Anzeichen von BURN OUT sein. Vor allem Stress bei der Arbeit kann im Laufe der Zeit extrem belastend werden, und wenn man nicht richtig damit umgeht, kann dies schwere Folgen nach sich ziehen. Folgen, die du vielleicht nicht mehr selber kontrollieren kannst. Folgen, die deine gesamte Energie aufbrauchen und zur vollkommenen Leere führen.

Einige der häufigsten Anzeichen von Burnout sind:

• Übermäßig zynisch, gereizt oder kritisch sein
• Immer das Gefühl zu haben, sich wieder einer Aufgabe stellen zu MÜSSEN
• Ein Gefühl ständiger Antriebslosigkeit zu haben
• Es fällt dir schwer einen klaren Gedanken zu finden
• Eine drastische Veränderung deiner Ess- oder Trinkgewohnheiten passiert
• Du kannst nirgendwo mehr einen Sinn erkennen
• Du kannst keine Freude mehr empfinden, auch bei den Dingen, die dir normalerweise Spaß machen

Burnout baut sich langsam aber kontinuierlich auf, und ist nur schwer festzustellen. Kleine „stressige“ Situationen können plötzlich wie riesige Probleme erscheinen. Diese Art von verstecktem Stress kann sich schleichend in dein persönliches Leben integrieren und sich im Laufe der Zeit massiv auf deine Gesundheit auswirken. Das schlimme daran ist, dass wir es meistens erst dann bemerken, wenn es schon zu spät ist. Und wenn es zu spät ist, kann man nur noch schwer alleine wieder aus diesem Strudel herausfinden. Oft hilft dann nur mehr professionelle Hilfe.

Wer bekommt am häufigsten Burnout?

Menschen, die in stressigen Jobs arbeiten, sind anfälliger für Burnout als andere Menschen. Berufsgruppen die am häufigsten betroffen sind:

• Ärzte
• Krankenschwestern
• Lehrer
• Sozialarbeiter
• Führungskräfte
• Anwälte
• Polizeibeamte und andere Gesetzeshüter
• Wirtschaftsprüfer
• Leute, die in der Gastronomie arbeiten

Jeder, der regelmäßig mit Kunden oder der Öffentlichkeit zu tun hat, läuft Gefahr, ohne guten Grund Opfer von Beschimpfungen oder ausgenutzt zu werden. Denke mal an die Leute in deinem lokalen Supermarkt oder Dönerstand, die für Dinge beschimpft werden, die völlig außerhalb ihres Einflusses liegen. Das Gleiche gilt für Lehrer, die sich mit Kindern, die zuhause Probleme haben auseinandersetzen müssen, oder Ärzten und Krankenschwestern, die regelmäßig mit kranken und sterbenden Menschen zu tun haben.

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All dieser Stress kann sich aufbauen und zu ernsthaften Problemen führen.

Wie kann Burnout dein Leben beeinflussen?

Wenn du dich nicht mit diesem Stress beschäftigst, wird er sich aufbauen und schließlich überkochen. Es kann auch zu schwerwiegenden langfristigen gesundheitlichen Folgen führen, wie:

• Herzkrankheit
• Depression
• Schlaflosigkeit
• Diabetes
• Chronische Angstzustände

Dein Leben kann sich sich massiv verschlimmern, wenn du nichts tun würdest und einfach so weitermachst wie bisher. Im allerschlimmsten Fall kann ein Burnout zu einer heftigen Depression oder sogar Suizidgedanken führen.

Je länger du wartest, um einen Burnout zu behandeln, desto länger dauert die Genesung. Außerdem ist die Gefahr sehr hoch, dass du nach der Genesung ein zweites Mal an Burnout erkrankst und dann eventuell gar nicht wieder in deinen Beruf zurückkehren kannst.

Wie man Burnout vermeidet

Bleibe zu erst einmal ganz ruhig und achte genau auf die Symptome. Kannst du sie deuten? Kannst du sie richtig einschätzen? Egal ob du jetzt mit JA oder NEIN antwortest, den Gang zum Arzt empfehle ich dir trotzdem! Es ist wichtig, eine ärztliche Meinung einzuholen und gegebenenfalls krankgeschrieben zu werden.

Greife nicht gleich zu Medikamenten! Die haben immer Nebenwirkungen. Das weißt du.
Also, wenn du die Zeichen bemerkst, ist es Zeit zu handeln. Warte nicht, bis deine Gesundheit leidet, bevor du deine Gewohnheiten änderst.

Einige der nützlichsten und effektivsten Methoden zur Bewältigung von Stress sind:

• Rede mit jemanden darüber
• Nimm dir eine Auszeit
• Lerne zu meditieren und die dazu notwendigen Atemtechniken
• Mache eine Pause von der digitalen Welt machen
• Delegiere Dinge wann immer es möglich ist
• Bewege dich in der frischen Luft
• Stelle sicher, dass du volle 7 bis 8 Stunden pro Nacht schlafen kannst
• Lerne bewusst NEIN zu sagen
• Stelle dich auf leichte, gesunde Ernährung um
• Vermeide Alkohol und andere Suchtmittel

Vor allem eine Auszeit nehmen, um ein paar kleine Dinge zu tun, die deinen Stress lindern, kann den Unterschied ausmachen.

Wenn du bereit bist, dich deinem Burnout zu stellen, bist du bereit, dein Leben zum Besseren zu verändern. Manche Leute lernen leider nie, mit ihrem Stress umzugehen und das kann richtig „teuer werden“.

Glaub an dich. Schöpfe die Kraft, Stress bei der Arbeit zu verhindern, übernimm wieder die Kontrolle über dein Leben und achte auf deine Gesundheit. Wenn du dich dem Thema nun widmen willst, dann erfahre mehr über den Umgang mit Stress, in unserem Artikel “Less Stress – So reduzierst du Stress in nur wenigen Minuten

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