In der Regel erhöht Schlaf unsere Leistungsfähigkeit – zumindest guter Schlaf. Die Betonung liegt deshalb auf „gut“, weil Schlaf in manchen Fällen auch krank machen kann, etwa wenn eine Schlafstörung vorliegt. Aber von vorne:

Was passiert im Schlaf und wieviel Schlaf braucht ein Mensch?

Das Schlafhormon Melatonin sorgt dafür, dass unser Körper im Schlaf herunterfährt – der Blutdruck und die Körpertemperatur sinken und die Atmung wird flacher, unsere Muskeln entspannen sich. Unser Körper braucht diese Zeit, um sich zu regenerieren und zu erholen. Dafür ist besonders der Tiefschlaf wichtig.

Aber wie viel Schlaf braucht ein Mensch? Das lässt sich nicht so einfach beantworten – Dauer des benötigten Schlafes variieren von Mensch zu Mensch und von Lebensphase zu Lebensphase. Eine Schlafdauer zwischen fünf und neun Stunden pro Nacht gilt als normal. In Mitteleuropa liegt der Durchschnitt bei sieben Stunden. Manche Menschen kommen auch mit vier Stunden Schlaf aus, für die durchschnittliche Person macht das auf Dauer aber krank.

Was macht zu viel Schlaf mit dem Körper?

Auch zu viel Schlaf tut dem Körper nicht gut. Das kann zum Beispiel die Schlafqualität senken, aber auch Rücken- und Kopfschmerzen können bei zu langem Schlafen die Folge sein. Auch andere Probleme wie Gewichtszunahme und das Risiko, an Depressionen oder Diabetes zu erkranken gehen Studien zufolge mit zu viel Schlaf einher.

Warum ist Schlaf so wichtig?

Schlaf ist wichtig und unumgänglich für unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Durch gesunden Schlaf wird nicht nur unser Immunsystem gestärkt, sondern auch das Risiko, sich zu verletzen, sinkt, weil wir aufmerksamer durchs Leben gehen. Schlaf steigert zudem unsere kognitive Leistung, auch sportlich schaffen wir mehr, wenn wir ausgeschlafen sind. Die richtige Schlafdauer sorgt außerdem dafür, dass unser Stoffwechsel besser funktioniert, wir uns besser ernähren und wir damit fitter und gesünder sind, was wiederum auch unsere mentale Leistung steigert.

Schlafstörungen vermindern die Lebensqualität

Wie eigentlich klar sein sollte, kann Schlafmangel in manchen Fällen auch krank machen, etwa wenn Schlafstörungen vorliegen. Oft sind diese gut behandelbar, allerdings ist es zuallererst notwendig, diese auch zu erkennen. In manchen Fällen kommen Schlafmittel oder andere Medikamente zur Behandlung zum Einsatz.

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Welche Krankheiten können Schlafstörungen verursachen?

Ursachen für Schlafstörungen gibt es verschiedene – beispielsweise psychische oder körperliche Krankheiten wie Depressionen oder obstruktive Lungenerkrankungen. Bei beiden ist die Schlafstörung auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen und verlangt demnach auch nach unterschiedlichen Behandlungen.

Wann ist eine ärztliche Behandlung zu empfehlen?

Eine ärztliche Behandlung ist dann notwendig, wenn Betroffene eine Beeinträchtigung des Alltags feststellen, etwa aufgrund von dauerhafter Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhtem Blutdruck oder depressiven Verstimmungen aufgrund der Antriebslosigkeit.

Generell gilt – wer an unerklärlicher Müdigkeit leidet, obwohl die Schlafdauer eigentlich in Ordnung ist, sollte die Ursache unbedingt abklären. Denn in vielen Fällen liegt hier eine Atemwegserkrankung vor, beispielsweise eine Schlafapnoe. Diese verengt oder verschließt im Schlaf immer wieder die Atemwege und unterbricht damit die Atmung. Das führt nicht nur zur laufenden Unterbrechung des Schlafes und sorgt damit für Tagesmüdigkeit.

Auch die Langzeitfolgen sind nicht zu unterschätzen – das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte steigt durch die Belastung des Herz-Kreislaufsystems enorm. Daher ist eine Behandlung von Atemwegserkrankungen unbedingt erforderlich, um die Lebensqualität wieder zu verbessern und langfristig aufrecht zu erhalten.

Guter Schlaf für einen gesunden Körper und Geist

Qualitativ hochwertiger Schlaf ist lebensnotwendig. Die Dauer unterscheidet sich dabei von Mensch zu Mensch. Schlaf hilft uns dabei, zu regenerieren, uns zu erholen und Erlebtes zu verarbeiten. Allerdings kann Schlaf auch krank machen – nicht nur, wenn wir aufgrund von Einschlafstörungen nicht genug davon bekommen, sondern auch, wenn hochwertiger Schlaf etwa aufgrund von körperlichen Erkrankungen nahezu unmöglich wird.

Wer sich also tagsüber ständig müde fühlt und keine Lösung dafür parat hat, sollte das unbedingt ärztlich abklären lassen.

Photo by Ketut Subiyanto from Pexels
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1 Kommentar

  1. Ein interessanter Artikel – vielen Dank fürs Bewusstmachen. Durch unseren Fortschritt und Lifestyle ist es uns leicht möglich, die Nacht zum Tag zu machen. Und ab und zu tun wir dies ja auch :-) Ich habe für mich jetzt wieder eine Ermunterung bekommen, besser auf meinen Schlaf zu achten.

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