Frau findet Traumberuf
Auf dem Weg zum Traumjob

Kennst du das Gefühl, dass sich nichts mehr stimmig anfühlt. Der Weg in die Arbeit ist einfach nur anstrengend und du hast auch auf deine Aufgabengebiete überhaupt keine Lust mehr? Dann komm in die Veränderung. Ich bin diesen Weg auch gegangen und habe endlich meine Berufung gefunden. Du kannst das auch schaffen. Hier kommen ein paar Tipps, Impulse und ein paar meiner eigenen Erfahrungen für dich.

Begib dich auf die Suche

Es war Sommer 2015, mittlerweile war ich von Wien nach Berlin umgezogen. Ich hatte gerade eine ungefragte Gehaltserhöhung bekommen. Natürlich freute ich mich, doch ich war deshalb nicht zufriedener, glücklicher oder gar erfüllter in meinem Job. Natürlich bedankte ich mich bei meinem Chef und fügte noch hinzu: „Mir ist in erster Linie wichtig, dass meine Aufgaben mir Freude machen.“ Er sah mich etwas ratlos an.

Ich fühlte damals, dass ich bereit war für ein neues Arbeitsleben. Ich begann mich umzuschauen am Arbeitsmarkt. Ich führte Gespräche mit Headhuntern und mit anderen Unternehmen, doch es fühlte sich nichts davon stimmig an. Ich war frustriert, hatte das Gefühl unter Druck zu stehen „jetzt endlich das passende für mich zu finden“.  Das war der Start meiner Suche für ein erfülltes und erfolgreiches Arbeitsleben, wo ich Montagmorgen strahlend aufwachen kann, wenn ich an die Arbeit denke.

Vier Jahre habe ich gesucht, bis ich mir meiner Leidenschaften und Einzigartigkeit bewusst wurde. Dabei kam ich sogar bis nach Äthiopien, wo ich als Lehrerin gearbeitet habe. Zahlreiche Seminare habe ich besucht und viele Bücher gelesen. Bei einer Coachin war ich auch, die bat allerdings Massenware an und hatte ein fixes 3-Einheitsbrei-Programm. Natürlich half mir alles ein bisschen weiter, denn nach vier Jahren war mir klar, was und wer ich bin. Ich kann dir sagen, das waren vier Jahre voller Aufregung, Unsicherheit und Ausprobieren.

Die Moral von der Geschicht‘:

Heute weiß ich: ich hätte schneller und besser ein erfülltes & erfolgreiches Arbeitsleben bekommen können mit einem Coach, der mir individuell zur Seite steht, der mir maßgeschneiderte Fragen stellt und mich auf meinem Weg begleitet. Und genau so jemand bin ich heute. Ich unterstütze individuell und umsetzungsstark auf dem Weg hin zu einem erfüllten & erfolgreichem Arbeitsleben.

Lerne dich kennen

Es gab eine Zeit, da musst ich auf dem Weg zur Arbeit weinen, ich wollte nicht in die Arbeit, ich war frustriert und traurig. Eine große Angst begleitete mich auf dem Weg in meine Arbeit. Es war die Angst wieder zu versagen. Ich war damals verantwortlich für das österreichweite Reporting und hatte in den Vortagen einige Fehler eingebaut. Das war nicht nur mega peinlich, sondern brachte einige Personen wirklich zum Ärgern. Meine Reputation und mein Know-How wurde in Frage gestellt.

Nur fünf Jahre später war ich CFO im selben Unternehmen. Was war passiert?

Ich habe mich durch das Reporting gequält, ich habe diese Tätigkeit nicht geliebt. Es war ein täglicher, naja, eigentlich stündlicher Kampf diese Zahlen korrekt zu erstellen. Im Nachhinein ist es mir klar: ich war falsch eingesetzt. Ich war auf der falschen Position mit den falschen Aufgaben.

Ich bin keine Erbsenzählerin, ich liebe das große Ganze. Ich bin eine Unterstützerin, eine Sparrings Partnerin. Ich stelle auch gerne kritische Fragen und bezeichne mich daher auch gerne als Devils Advocat. Ich helfe Chancen zu ergreifen, indem Schwachstellen erkannt und behoben werden.

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Meine Vorgesetzte hat das Potential in mir gesehen, sie wusste ich kann mehr. Ich bekam trotz meiner Fehleranfälligkeit eine verantwortungsvollere Position. Ich wurde Sparrings Partnerin vom Management und soll ich dir was sagen? Darin war ich so super, dass ich danach „richtig Karriere machte“.

Die Moral von der Geschicht‘:

Kenne dich. Deine Stärken. Deine Leidenschaft. Erkenne was dich motiviert, wofür du brennst. Lass die Dinge nicht einfach auf dich zukommen, sondern agiere proaktiv. Gestalte dein Arbeitsleben. Warte nicht, bis dir das vermeintlich Richtige in den Schoß fällt, greif danach. Nimm es dir. Du darfst entscheiden, was du mit deinem Leben anfangen möchtest und was dich glücklich und zufrieden macht. Wenn es dein jetziger Job nicht ist, dann ändere ihn.

Was stört dich am meisten?

Um dir mehr Klarheit zu geben, habe ich eine Übung für dich:

Stell dir vor ein Kamerateam kommt zu dir und du wirst gefilmt. Du darfst sagen, was dich am meisten stört. Welche Top 3 Sachen würdest du nennen? Ist es der Hunger auf der Welt oder die Müllverschwendung oder dein:e Arbeitskolleg:in?

Nimm dir gern einen Stift und einen Zettel zur Hand und schreibe es auf. Überlege dir einfach, was dich am meisten bewegt. Ganz egal, ob in deiner Freizeit oder im Berufsleben. Was geht dir so richtig auf den Senkel? Worüber kannst du dich richtig ärgern?

Ich ärgere mich sehr oft darüber, wenn Menschen gegeneinander arbeiten, anstatt zu kooperieren. Im Miteinander entstehen die tollsten Projekte und größten Erfolge. Überlege dir, was diese drei Themen für dein Arbeitsleben bedeuten. Sind es Werte, die du unbedingt in dein Leben integriert haben möchtest? Sind es Themen, wofür du dich in deinem Berufsleben einsetzen möchtest?

Die Moral von der Geschicht‘:

Das was dich am meisten stört oder ärgert ist auch der Bereich, wo du dir eine Veränderung wünscht. Wenn du dir dessen bewusst wirst und dann noch schaust, wie du konkret beitragen kannst, diese Veränderung in dein Arbeitsleben zu integrieren, hast du einen großen Schritt getan. Versuche im nächsten Schritt diese negativen Dinge positiv zu formulieren. Also anstatt: “Ich möchte nicht…” fängst du den Satz einfach mit “Ich möchte…” an. Beim Aufschreiben und Formulieren wirst du merken, dass dir manche Formulierungen vielleicht auch schwerfallen. Dann arbeite so lange an ihnen, bis es sich richtig für dich anfühlt.

Fazit

Jetzt hast du einige Tipps von mir bekommen, wie geht es jetzt weiter? Kannst du schon Dinge ausschließen, bist dir aber auch noch nicht 100% sicher, wohin der Weg gehen soll? Dann probiere dich aus und lerne deine Vorlieben und Themen kennen. Schau, ob du wo schnuppern kannst oder sprich mit Menschen, die deiner Meinung nach, den Job haben, der zu dir passen könnte. Nimm dein Arbeitsleben bewusst in die Hand und komm in die Veränderung. Du wirst sehen, wenn du klar vor Augen hast, was du gerne machen möchtest, wird es ganz leicht sein.

Die Autorin

Strahlst du, wenn du Montagmorgen an die Arbeit denkst? Ich bin Marie Meyer-Marktl und unterstütze Menschen dabei ein erfülltes & erfolgreiches Arbeitsleben zu bekommen.

Mit Coachings und Workshops begleite ich meine Kund*innen von A bis Z in der Arbeitswelt z.B. bei beruflicher Orientierung oder Zeitmanagement. Als ehemalige CFO vereine ich beim Coaching Herz & Hirn, denn erst mit der Vereinigung gelingt hafawo. :-) Mehr Informationen findest du auf meiner Seite: https://www.fulfilment-at-work.at

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