Frau im Homeoffice

Durch die Pandemie sind viele Menschen verbannt ins Home Office. Reduziert auf die Tätigkeit mit wenig sozialen Kontakten und dem Zusammengehörigkeitsgefühl, machen sich Berufstätige verstärkt den Gedanken, ob sie ihre Arbeit noch erfüllt. Nun fassen sie den Mut, dass eine Veränderung möglich ist. Sie dürfen raus aus dem Hamsterrad und müssen nicht funktionieren. Sie dürfen einer Arbeit nachgehen, von der sie immer geträumt haben. Sei auch du eine davon und bekomm ein erfülltes & erfolgreiches Arbeitsleben. 

Beispiel Simone: Simone zum Beispiel ist 40 Jahre alt und fragt sich, ob es das gewesen ist. Sie ist sehr erfolgreich in ihrem Beruf und bekommt viel Anerkennung. Nach außen hin scheint alles super, doch Simone ist unzufrieden, der Job raubt ihr Energie. Sie verdient genug Geld, hat ein „Luxusproblem“. Sie hat durch Corona ihren Job nicht verloren und dennoch merkt sie, dass sich was verändern muss. Sie möchte endlich wieder das Feuer spüren, wenn sie in die Arbeit geht. Simone möchte wieder mit Begeisterung arbeiten. Sie weiß nur nicht wie. Ihr fehlt die Orientierung.  

Der erste Schritt – von der Ausrichtung zur Umsetzung

Im ersten Schritt ist der aktuelle Job und der Status quo komplett unwichtig. Es steht im Vordergrund, was du dir wünscht und wovon du träumst. Das haben wir nämlich verlernt. Wir sind dazu angehalten worden, zu funktionieren und freitags laut zu rufen: „Thank god! It is Friday.“ Die Arbeit ist jedoch ein großer Bestandteil in unserem Leben.  

 „Wovon immer du träumst, fang damit an“, das hat J.W. Goethe schon gesagt. Komm zu #thanksgoditsmonday. Das Leben ist viel zu kurz um nicht mit viel Freude zu arbeiten. Finde heraus, wovon du im tiefsten Inneren (eigentlich) träumst und komme dann auch in die Umsetzung.  

Passend dazu:  Arbeitsratgeber - Persönlichkeitsanalyse für die Berufsplanung

7 Tipps für die berufliche Orientierung

1) Mindset wie ein Baby  

Du bist nie zu alt für eine berufliche Veränderung. Egal, ob du 20, 30 oder 50 sind. Wenn du unzufrieden bist, ist jetzt die Zeit etwas zu ändern.  

Stell dir vor als Baby hättest du gesagt: „Boah, gehen lernen ist mega anstregend. Ich würde es gern können, aber ich mag sicherlich nicht scheitern. Und außerdem bin ich mit meinen 15 Monaten schon viel zu alt dafür, die anderen haben das teilweise in 10 Monaten geschafft.“ Du würdest heute nicht gehen können. Du hast es also in dir! Du schaffst es! Glaub an dich!  

Scheitern gibt’s nicht. Du machst Erfahrungen und lernst dazu. Mit jeder Erfahrung wirst du „reicher“, vielleicht nicht an Geld, jedoch an Lebensweisheit. Wichtig ist, dass du daraus lernst und nicht dasselbe immer wieder in der gleichen Weise in Angriff nimmst. Also komm in die Veränderung oder um es mit den Worten von Einstein zu sagen: „Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf Veränderungen zu hoffen, ohne etwas zu verändern.“ 

2) Finde Klarheit  

Sind es kleine Dinge, die angepasst werden sollten oder ist es was Großes? Je klarer du vor Augen hast, was du wirklich willst, desto besser ist es. Am besten begibst du dich dafür in eine Zeitreise (siehe auch Artikel 1) und stellst dir dein Arbeitsleben in 3 Jahren mal vor. Was ist da noch so wie es heute ist? Was hat sich verändert? 

Wenn dir die Zukunftsreise schwerfällt, dann erstelle einfach einmal eine PRO-CONTRA-Liste. Was gefällt dir und was nicht? Wenn auf der Pro-Seite nur der Obstkorb deines Unternehmens steht, dann solltest du wirklich beginnen etwas zu verändern.  

3) Träume 

Erträume dir dein ideales Arbeitsleben. Ja genau. Stell dir vor eine Fee kommt und du darfst dir dein Arbeitsleben wünschen. Wie wäre das? Verknüpfe das unbedingt auch mit deinen anderen Lebensbereichen.  

Du kannst hierfür die Übung heranziehen: Wie sieht deine ideale Woche aus? Überlege z.B. von wann bis wann du arbeitest, wann du Zeit mit Familie und Freund*innen verbringst, wann du deinen Hobbies nachgehst und last but not least: wann du dir Zeit für dich nimmst um einfach zu sein.  

4) Hab Cheerleader 

Nicht nur Spitzensportler*innen brauchen Menschen um sich, die an einen glauben. Hol du dir auch Menschen, die dich unterstützen und anfeuern. Nichts ist wichtiger als aufmunternde Worte, wenn mal etwas nicht so gut geklappt hat oder länger dauert als man denkt. Wer kann dich aufbauen, wenn es mal nicht so läuft wie du dir vorstellst? 

Zum Dranbleiben hilft es auch Personen zu haben, mit denen man sich in regelmäßigen Abständen trifft und einen Status-Update gibt sowie die Vorhaben austauscht. So etwas wird in Fachkreisen oft Mastermind oder Powercircle genannt. Es können einzelne Personen sein oder sie wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, eine ganze Gruppe von vier oder fünf Personen. 

5) Nimm dir Zeit  

Schaffe dir Zeit für die Neuorientierung und zwar regelmäßig. Nimm dir jede Woche eine „Arbeitsinsel“ heraus, wo du dich zwei Stunden deiner beruflichen Neuorientierung widmen kannst. Ganz ungestört, ganz frei. Ob du da im Büro, zu Hause oder an einem Ort in der Natur verbringst, ist dabei nicht relevant.  

Wichtig ist, dass du dir Zeit für dich und deine berufliche Zukunft nimmst. Du kannst dich inspirieren lassen durch Videos, Interviews, Zeitungsberichten oder gleich in Recherchen eintauchen. Was oft auch hilft, ist es mit Menschen auf Netzwerk-Veranstaltungen zu sprechen. So bekommst du ein gutes Gefühl für den Arbeitsmarkt und eventuell auch für andere Branchen. 

6) Bleib dran  

Manchmal geht die berufliche Orientierung schneller, mal braucht es länger. Bei einer Person ist es wie ein Sprint, für den anderen ist es wie ein Marathon. Bleib dran und verzweifle nicht. Denk daran, du bist nicht alleine, viele andere jammern auch – mit dem Unterschied: du nimmst dein Leben in die Hand. Du änderst etwas.   

Du hast ein Leben voller Freude verdient, gib nicht auf. Wenn du fest steckst, dann hol dir Unterstützung z.B. Familie oder Freund*in oder wie ein Sportler einen Coach. Diese*r kann hier den Prozess beschleunigen und verbessern.  

7) Schreib auf  

Am besten kaufst du dir ein schönes Büchlein, eines das dir so richtig gut gefällt und das du gerne aufmachst. Schreib alles auf, was dich beruflich bewegt. Alle Zitate, Bilder und Gedanken haltest du am besten handschriftlich fest. Das Notizbuch ist deine Begleitung. 

Und nun wünsche ich dir ganz viel Freude und Erfolg beim Tun. Strahle, wenn du an deine Arbeit denkst! 

Die Autorin

Strahlst du, wenn du Montagmorgen an die Arbeit denkst? Ich bin Marie Meyer-Marktl und unterstütze Menschen dabei ein erfülltes & erfolgreiches Arbeitsleben zu bekommen.

Mit Coachings und Workshops begleite ich meine Kund*innen von A bis Z in der Arbeitswelt z.B. bei beruflicher Orientierung oder Zeitmanagement. Als ehemalige CFO vereine ich beim Coaching Herz & Hirn, denn erst mit der Vereinigung gelingt hafawo. :-) Mehr Informationen findest du auf meiner Seite: https://www.fulfilment-at-work.at

 


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