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Wer noch immer nicht verstanden hat, dass Spaß die Einstellung, Führungsphilosophie und Erfolgsstrategie des 21. Jahrhunderts ist, der ist wahrlich von gestern. Wie können Menschen immer noch glauben, dass man ausgezeichnete Leistung durch Druck und Angst erzeugen kann?

Dazu fällt mir nur eines ein: „Rote Karte“ und zwar für grobes Foul an der Arbeitsmoral.

Warum Arbeit Spaß machen soll und wie man das verwirklichen kann, erklären wir dir hier:

Starte deinen Arbeitstag indem du 3-5 Dinge aufschreibst, für die du dankbar bist

Platziere diese Liste dort, wo du sie den ganzen Tag über sehen kannst. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, wofür wir dankbar sind, füllen wir unser Herz und unsere Gedanken mit positiver Energie. Diese Energie hilft uns dabei, bei unseren täglichen Aufgaben eine positive Einstellung an den Tag zu legen.

Verbringe (Mittags-)Pausen mit belebenden Aktivitäten

So oft verspüren wir das Bedürfnis, die Mittagspause durchzuarbeiten, oder zumindest diese Zeitlücken mit Aufgaben zu füllen. STOP! Verwende sie stattdessen, um deine Energie aufzufrischen und dich zu revitalisieren. Geh mittags spazieren, schenke den Bäumen, Tieren und Menschen um dich herum Aufmerksamkeit. Wenn du gerne liest, solltest du eine Pause pro Tag dazu nutzen, ein paar Seiten eines Romans oder ein Artikel von HaFAWo zu genießen. Plaudre mit Menschen beim örtlichen Zeitungskiosk oder im Kaffeehaus. Sich eine richtige Pause vom Job zu gönnen, auch wenn es nur zehn Minuten sind, erlaubt uns, mit mehr Energie und einer neuen Perspektive zu unseren Aufgaben zurückzukehren.

Gestalte deinen Arbeitsplatz attraktiver

Wir leisten alle bessere Arbeit, wenn uns unser Arbeitsplatz dazu motiviert. Eine Blume in einer Vase mag zwar etwas Platz einnehmen, verbreitet jedoch auch eine Schönheit, die wir sowohl sehen als auch riechen können. Eine kleine Malerei mit bunten Farben kann uns einen schönen Anblick bieten. Ein ansprechendes Schreibset, besonders eines, das uns von jemandem gegeben wurde, der uns wichtig ist, kann uns mit Schönheit und mit Erinnerungen an unsere wichtigen Beziehungen verzaubern. Gäbe es dazu einen Slogan, würde er vermutlich so lauten: „Power through Emotions!“

Nimm dir vor, nur noch positive Bemerkungen über deine Mitarbeiter zu machen

Wenn wir das Negative in Worte fassen, verleihen wir ihm Macht. Konzentriere dich also lieber auf das, was die anderen richtig machen, anstatt sie zu kritisieren. Wenn es Probleme gibt, versuche eine Lösung und bestenfalls sogar einen Gewinn für beide Seiten zu erreichen, anstatt jemandem die Schuld zuzuschieben.

Lache

Finde Freude an den kleinen Dingen, die jeden Tag geschehen. Sei nicht frustriert, wenn der Kopierer staut, lache lieber. Wenn du einen Stift oder eine Mappe fallen lässt, lache. Wenn es scheint, als brauche der Aufzug ewig, lache. Lache darüber, wie schön „unperfekt“ das Leben doch ist, und das du täglich Zeuge davon wirst *lach*. Wenn du auf solche Begebenheiten mit Humor anstatt Verärgerung reagierst, wird dein Blutdruck im normalen Bereich bleiben, dein Frustlevel bleibt in Grenzen und deine Kollegen werden deine Einstellung zu schätzen wissen. Nicht umsonst heißt es: „ Lachen ist die beste Medizin – und Stress kann tödlich sein.“

Zum Thema:  Hip Hip Hurra - Die 9 besten Stimmungs-Booster

Arbeite smart, nicht hart

Zu viele von uns beurteilen den Wert unserer Arbeit anhand der Anzahl von Stunden, die wir hineinstecken oder am Stresslevel, den wir ertragen. Nimm dir stattdessen Zeit, jede Errungenschaft, egal wie klein, zu schätzen. Lobe dich dafür, dass du einen Weg gefunden hast, das zu delegieren, was angemessen delegiert werden kann. Sei stolz auf dich für das Finden geeigneter Abkürzungen im Arbeitsablauf, die deine Arbeitszeit verkürzen und zugleich deine Produktivität steigern. Wie gesagt: „smart … not hard

Sei die/denjenigen dankbar, mit denen du arbeitest

Erkenne die geleisteten Beiträge derer an, mit denen du arbeitest. Sowohl große als auch kleine. Lass deine Kollegen und Kolleginnen wissen, dass du die Beiträge, die sie leisten, siehst und schätzt. Ja und zwar nicht nur die, welcher der Erreichung organisatorischer Ziele dienen, sondern auch Beiträte zur guten Atmosphäre am Arbeitsplatz. Die Beiträge derer anzuerkennen, mit denen wir arbeiten, hilft dabei unsere Kollegen aber auch unsere Vorgesetzten deutlicher als Menschen zu sehen. Es erinnert uns außerdem daran, selbst am Arbeitsplatz etwas Positives beizutragen.

Sei authentisch

Indem wir unser wahres Ich präsentieren und offen mit unseren Kollegen, Vorgesetzen und Kunden teilen, geben wir ihnen unser wertvollstes Geschenk. Wenn wir uns gegen unser eigenes Wesen stellen, erschweren wir uns die Arbeit. Wir können nur richtig glücklich sein, wenn wir zu uns selbst ehrlich sind.

Lerne Veränderungen zu akzeptieren

Egal welchen Job du hast, es kommt immer zu Veränderungen. Wenn wir uns diesen widersetzen, also bei unserer vergangenen Erwartungshaltung bleiben, wächst die Frustration. Lerne flexibel zu sein. Sei der Grashalm im Wind, oder wie heißt es so schön: „Die Weide trotzt den Stürmen eleganter als die mächtige Eiche.“ Und je eleganter wir den Stürmen trotzen, desto besser können wir Freude an unserer Arbeit finden.

(Foto: Rawpixel.com/shutterstock.com)

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9 Kommentare

  1. Hallo,

    ich lese schon seit langer Zeit diesen Blog, vieles ist interessant, aber der Spruch, dass man das arbeiten soll was Spaß macht oder wie hier gestallt deinen Arbeitsplatz und suche die positiven Seiten, es ist leider nicht immer umsetzbar. Bilder an der Wand sind bei uns im Büro nicht erlaubt, genauso wenig wie irgendwelche Figuren oder kleine Püppchen, sowie Bilder auf dem Schreibtisch verboten. Musik, wenn auch leise schon garnicht machbar. Hatte vor 2 Monaten eine Abmahnung bekommen, ich hätte zu oft an der Kaffeemaschine gestanden, nun ja ich trinke kein Kaffee, dummerweise steht unser Aktenschrank daneben an den ich muss. Da kann ich 10mal sagen, ich war nicht an der Maschine. Ich habe die Maschine auf einen anderen Platz gestellt, weil ich die Arbeit brauche, denn ohne Moos nichts los.
    Wechsel den Arbeitsplatz, wenn es so schlimm ist. Da muss ich lachen, ich bin 55 Jahre alt und habe diese Stelle seit 2 Jahren, nach einem langen Kampf der Arbeitssuche, weil ich ja nicht mehr 20 bin mit 30 Jahren Berufserfahrung, aber halt 55 Jahre mit 37 Jahren Berufserfahrung, was in dem Jugendhyp nicht gefragt ist.
    Die letzten 10 Jahre will ich nicht mit Hartz4 verbringen.
    Also laufe ich jeden Tag zu diesem Arbeitsplatz und lass mich erniedriegen. Soviel zu: Mach was du möchtest, entfalte dich, lebe dein Leben, ja ja usw. usw. usw.
    Leider sieht die Realität bei den Meisten anderst aus.

  2. Bitte Kinder vertragt euch doch. Immerhin geht es hier auf dieser Webseite um Informationen die allen Menschen helfen können solange man nur offen dafür ist.

  3. Also das einzige sinnfreie Geschreibsl ist dein Kommentar Regular. Bist sicher so ein Dauerjammerlappen der alles schlecht redet. Da gäbe es aber ganz tolle Loserforen im www und müsstest deine Gedankenfürze nicht hier ablassen

  4. Nun. Die Arbeit soll tatsächlich Sinn machen. Immerhin verbringt man den grössten Teil seiner Zeit mit ihr.

    Euer Geschreibsel sagt über die Sinnhaftigkeit der Arbeit allerdings sowas von gar nichts aus. Denn eine Sinnvolle Tätigkeit ergibt sich wenn, dann aus der Wahl des Jobs – und nicht daraus, ob ich viel lache. Zugegeben: Lachen ist immerns wichtig. Aber es macht einen Job, der nichts bewirkt, ausser dem Chef zu mehr Geld zu verhelfen und Dritte zu bescheissen nicht zu mehr Sinn – ausser in den Augen des Chef’s.

    Also BITTE:
    Schreibt keine Sinnfreien Artikel über den Sinn in der Arbeit!

  5. Also ich arbeite als Dekorateur und habe total viel Spaß bei meiner Arbeit. Das ist auch der Grund warum ich gerne auf dieser Seite bin :)

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