Der Arbeitstag beginnt mit einer Pause
Nur knapp die Hälfte der österreichischen Arbeitnehmer (49 Prozent) geht morgens im Büro sofort zum Tagesgeschäft über. 27 Prozent nehmen sich davor die Zeit, sich mit ihren Kollegen zu unterhalten. 17 Prozent gönnen sich erst eine Tasse Kaffee und 7 Prozent informieren sich online über das Geschehen.
Die Österreicher sind damit nicht wesentlich unproduktiver als unsere Nachbarländer: In Deutschland starten 53 Prozent und in der Schweiz 51 Prozent der Arbeitnehmer sofort in den Joballtag. Die Österreicher sind am kommunikativsten, für die Schweizer ist der Kaffee wichtig (21 Prozent).
Der langsame Start in den Tag hat nicht nur negative Seiten. “Effektiv arbeitende Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Unternehmens ein entscheidendes Kriterium”, sagt Barbara Wiesinger, Österreich-Chefin des Karriereportals Monster. Das gelte für Arbeitnehmer, die sich sofort um die Arbeiten kümmern.
Aber: “Da der Austausch mit Kollegen deutlichen Einfluss auf das Arbeitsklima hat und dieses bedeutend für Leistung und Produktivität ist, sollte auch dafür Zeit bleiben.” Für die Studie befragte Monster 7601 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz online.
(Quelle: www.wienerzeitung.at, Printausgabe vom Freitag, 25. Juni 2010)



