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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken“, sagte schon Marc Aurel. Aber was macht man nun, wenn einem wiedermal tausende belastende Dinge durch den Kopf gehen? Wenn man wieder einmal nicht schlafen kann vor lauter „Hirnstreß“?

Die Methode des Gedankenstopps hilft!

Jeder kennt das, man möchte an etwas nicht denken, aber es geht nicht. Die quälenden Gedanken, das unerwünschte Grübeln, die negativen Prophezeiungen umkreisen einen unentwegt, man kommt zu keiner Erlösung. Hier gibt es eine beeindruckend einfache und sehr wirksame Methode aus der Schatzkiste der Psychologie: den Gedankenstopp.

Der Gedankenstopp hilft, nicht noch tiefer in die niedergedrückte Stimmung oder Angst zu fallen, sondern nach einer Lösung zu suchen und diese auch zu finden. Der Erfolg der Methode liegt in dem Moment, wo du dich selbst „erweckst“ um dieses „im Kreis rennen“ der Gedanken zu stoppen.

Anleitung: Wie stoppe ich quälende Gedanken?

Schritt eins: Laut „Stopp“ sagen

Setze dich in in gerader Körperhaltung (Kopf hoch) an einen ruhigen Ort und lasse die quälenden Gedanken zu. Nun nimm einen einen Gegenstand (Hammer, oder ähnliches) es geht auch mit der Faust, und schlagen kräftig auf den Tisch (je lauter, je besser) und sage sehr laut „Stopp“ zu dir selbst. Du wirst überrascht sein, wie du plötzlich hell wach bist und die quälenden Gedanken weg sind.

Schritt zwei: Sich selbst Anleitung geben

Der nächste Schritt ist jetzt sehr wichtig: Gib dir selbst eine Anleitung, was du als nächstes tun willst, um das Problem zu lösen. Zum Beispiel: „morgen gehe ich zu xx, was muss ich da mitnehmen“, oder „morgen rufe ich xx an, welche Fakten sage ich, dass ich gut verstanden werde“, oder „was brauche ich, um xx durchführen zu können“, usw. Diese Gedanken ersetzen nun die quälenden

Schritt drei: Raus aus dem Kreis

Wenn das Problem ein sehr tiefgehendes ist, kann tatsächlich die erste Zeit ein ständiger Wechsel von Denken und Unterbrechen (Tisch hauen, sehr laut „Stopp“ sagen) sein, aber auf Dauer werden dich die Gedanken weniger plagen. Denn es nützt ja dieses quälende Im-Kreis-Denken- nichts

Schritt vier: Gute Einrede

Der nächste wichtige Schritt ist die so genannte „gute Einrede“, also der Aufbau neuer Denkweisen. Dies hilft, neue Sichtweisen vom Kopf ins Herz zu transportieren. Besonders günstig hat sich hier das Lernen eines Liedes erwiesen. Suche dir ein Lied, das du besonders gerne magst und nun erfinde zu diesem Lied einen neuen Text, wenn du zum Beispiel die Melodie von „Let the sunshine in“ aus „Hair“ nimmst und dazu singst „ich schaff das, ich habe Mut“ oder „ich fang neu an, die Welt gehört mir“ oder eben deine neue „gute Einrede“. Du wirst überrascht sein, wie gut das funktioniert. Wichtig ist, nun jedes Mal, wenn die unerwünschten und schädlichen Gedanken kommen, diese selbst abstoppen und sofort im Kopf die „neue Melodie“ zu hören oder noch besser sofort laut zu singen.

Schritt fünf: Positiv denken

Aufmerksamkeitslenkung. Achte auf deinen inneren Dialog und gestalte diesen so, dass du dir Gutes prophezeist. Denke Positiv. Zum Beispiel sage anstatt „ich werde keinen Parkplatz bekommen…“: „Ich werde irgendwo mein Auto parken können, ich bin auf der Suche…“ Rede dir eine gute Zukunft ein. Unsere Erwartungen leiten die Wahrnehmung. Menschen können entscheiden, wohin sie schauen und was sie tun. Beginne deinen Tag damit, dass du dir sagst: „heute werde ich einen guten Tag haben!“. Erzeuge dir eine selbsterfüllende gute Prophezeiungen. Wie anfangs schon gesagt: „Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken“

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