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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Kennst du dich selbst? Weißt du tatsächlich wer du bist und was dir wichtig ist?

Ein Mensch, der seine Werte kennt und diese auch lebt, d. h. bei Entscheidungen und Problemlösung beachtet, ist fit und gesund. Die Wissenschaft sagt, dass das Leben von Fremdwerten wohl oder übel zu Depressionen führt, weil das Unterbewusstes meine wahren Werte aufgrund meiner eigenen Lebenserfahrungen genau kennt und jeder Verstoß negative Gefühle nach sich zieht.

Hier findet sich auch „Sag nicht JA, wenn du NEIN sagen willst!“. JA zu sagen und in Wirklichkeit NEIN zu meinen, heißt, dass ich NEIN zu mir selbst sage. Mein Innerstes lässt sich nicht austricksen und arbeitet grundsätzlich nur für mich, wenn ich es zulasse!

Energie folgt Aufmerksamkeit!

Das bedeutet, dass sich in meinem Leben DAS verstärkt, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke. Wichtig ist deshalb, dass ich mich selbst frage, was ich will bzw. was mir wichtig ist und mich genau darauf konzentriere, in meinem Denken, Sprechen und Handeln, denn jedes Wort, egal ob gesprochen, gedacht, geschrieben oder gelesen, programmiert.

Ich kann meine Außenwelt nicht verändern, sondern einfach die Art und Weise, wie ich das Außen wahrnehme. Dann kann ich die Einstellung zu etwas in mir selbst ändern, wenn ich das will. So reduziere ich auch meine Dramaenergie und kann allseits ruhiger und gelassener bleiben sowie einen noch besseren Kontakt zu meinem Humor aufbauen. Ursachen behandeln statt Symptome – ist doch toll, oder? Ich bin der Held/die Heldin und der Guru in MEINEM Leben!

Stärke dein Selbstbewusstsein

Folgende Fragen über die verschiedenen Zeitebenen eines Menschenlebens stärken nachhaltig das Selbstbewusstsein, sofern ich sie mir ehrlich beantworte und wirklich aufrichtig über mich selbst reflektiere. Selbst-reflexion ist das Beste, was ich für mich selbst tun kann. Ein weiser Knabe hat dies schon vor langer Zeit erkannt: „Willst du die Welt verändern, fange bei dir selbst an!“ (Konfuzius)

Vergangenheit:

  • Was sind meine bisherigen Erfolge?

Gegenwart:

  • Was sind meine Stärken (z. B. ICH BIN offen für neue Ideen.)? MEIN Stärkenprofil
  • Was kann ich und was kann ich (vielleicht noch) nicht?
  • Wofür in meinem Leben bin ich dankbar?
  • Worauf in meinem Leben bin ich stolz?
  • Was ist MIR wichtig?
  • Was will ich? (mentales Gesetz: Energie folgt Aufmerksamkeit, d. h. wo ich meine Energie hinlenke, das wird mehr in meinem Leben! „Energy (Success) goes where attention flows“)
  • Wo hole ich mir meine Energie her?

Zukunft:

  • Was sind meine Ziele?

Bis wann will ich diese erreicht haben und WICHTIG: woran erkenne ich, dass ich meine Ziele erreicht habe? (sonst laufe ich am Ende noch vorbei und checke nicht, dass ich es schon geschafft habe und mich voll freuen kann!!!). Auch: Schon bei Zielüberlegungen weiterplanen als Motiv-ation für mein Unterbewusstsein: Was wird durch die Erreichung dieses Zieles schon wieder Neues möglich? Es ist ja schließlich nicht vorbei nachher, sondern es wird noch mehr möglich in MEINEM Leben, einfach so…).

Ziele programmieren/Visualisieren

Unser Unterbewusstes denkt in Bildern, d. h. alles, was ich auf meiner inneren Kinoleinwand regelmäßig sehe (mein Unterbewusstsein liebt Wiederholungen!!!, denn dadurch glaubt der bewusste Verstand, der Hüter des Unterbewussten, immer mehr daran und schleust das Ziel ins Unbewusste), strebt danach, sich im Außen, d. h. in meinem Leben, zu zeigen und das in jedem Bereich MEINES Lebens.

Ich sehe mich selbst auf meiner inneren Leinwand dort, von meinem Lieblingsplatz im Kinosaal aus (etwas nach oben schauend), wo ich MEIN Ziel bereits erreicht habe und vielleicht gibt es dort auch etwas zu hören, zu spüren, zu riechen oder zu schmecken (5 Sinne!!!). Sind andere Menschen bei mir, wenn ich das Ziel (d. h. den gewünschten Endzustand) erreicht habe, die sich vielleicht von Herzen mit mir freuen? Ich schaue mir also von außen zu, wie ich mein Ziel bereits erreicht habe und setze mir bewusst keine Grenzen, denn mein Unterbewusstes unterscheidet nicht in große und kleine Ziele, lediglich mein Verstand funkt da möglicherweise mal hinein. Deshalb ist anfangs vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen der beste Zeitpunkt zum Mentaltraining, weil zu diesen Zeitpunkten der Verstand schon oder noch schläfrig ist. Der letzte Gedanke vor dem Schlafengehen wird auch die gesamte Nacht verarbeitet, also nütze ich das für mich indem ich mir etwas vorstelle, was ICH für mich in MEINEM Leben will.

Was wird durch das Erreichen dieses Zieles alles Neue (z. B. ein neues Ziel für mich) für mich in meinem Leben möglich (Ziele sind ja Meilensteine auf DEINEM Lebensweg)? Welche weiteren Perlen kann ich so auf der Perlenkette meines Lebens sammeln? Woran erkenne ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?

Ich schreibe den Roman MEINES Lebens immer noch mehr in MEINEN EIGENEN Lieblingsworten und in MEINER Lieblingsfarbe, einfach so, weil ICH es mir wert bin. Ich bin der Hauptregisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in MEINEM Lebensfilm, ich übernehme Ver-antwort-ung für MEIN Leben. Ich bin der Schöpfer MEINES Lebens, ICH ganz alleine, niemand anderer ist für mein Leben ver-antwort-lich, niemand.

Sollte ein programmiertes Ziel nicht aufgehen, dann läuft innerlich ein Programm, das die Erfüllung verhindert (z. B. „Geld verdirbt den Charakter“ – aus meiner Sicht übrigens nur deren Charakter, die vorher schon keinen hatten). Dann vorher diese Programmierung auflösen und alles passiert ganz von selbst – „pass` immer gut auf, was du dir wünscht – es könnte nämlich in Erfüllung gehen…“

Schreibe deine Ziele mit DEINER Handschrift auf, das gibt ihnen noch mehr Kraft

Mach dir vielleicht eine Visionstafel etc. (z. B. eine Pinwand) mit Bildern deiner Ziele (dein Traumhaus, deinen Traumkörper oder dein Traumauto….). Das gibt DIR eine ungeahnte Kraft und Ausstrahlung und du ziehst das von dir Gewünschte in dein Leben… Und Ende des Jahres schau einfach mal, was passiert ist, viel Spaß auf dem Weg zu DEINEN Zielen, die DIR wichtig sind, und am Ziel!!!

Frag dich auch, welche Auswirkungen die Zielerreichung auf dein Umfeld hat (Partner, Familie, Kollegen…): Nicht jeder muss mit der Erreichung deiner Ziele einverstanden sein, aber die rechtzeitige Auseinandersetzung damit schafft für dich Sicherheit und Klarheit, einfach so.

Selbst-motiv-ation über die 5 Sinne

Ich kann mir

  • visuell ein FÜR MICH schönes Bild anschauen
  • auditiv MEIN Lieblingslied anhören (Fußballmannschaften nutzen diesen stärksten aller Anker – den auditiven!) oder die Stimme eines geliebten Menschen
  • kinästhetisch etwas FÜR MICH Angenehmes berühren
  • olfaktorisch MEINEN Lieblingsduft nehmen
  • gustatorisch etwas FÜR MICH Leckeres essen

All diese Dinge motivieren mich. Hier ist es wirklich ein Abenteuer und eine Entdeckungsreise zu spüren, was ICH mag, denn genau darum geht es. Die Selbstmotivation ist umso höher, je mehr es MEINES ist. Und viele kleine Kleinigkeiten im Alltag verstreut ergeben ein tolles Ergebnis, Juhu!

Ankern

Ankern bedeutet, dass ich mir auf eine Körperstelle ein gutes Gefühl ankere (z. B. Spaß, Freude, Glück, Liebe, Erfolg…..). In dem Moment, wo ich das gute Gefühl habe oder eine frühere gute Situation mental dahabe, drücke ich in meiner Festigkeit diese Körperstelle, z. B. die Nasenspitze, das Ohrläppchen, eine Stelle an den Unterarmen innen oder außen. Diese Stelle speichert das Gefühl ab, das ich zum Zeitpunkt des Drückens gerade habe, d. h. wenn ich das abnehmende Gefühl habe, wird dieses geankert. Das ist ok., denn besser etwas Spaß als garkeiner, oder?

Ich kann auch auf einer Körperstelle verschiedene Gefühle wie z. B. Spaß oder Freude zusammen ankern, d. h. Sortenreinheit ist nicht wichtig. Durch mehrmaliges Anker stapeln auf der selben Stelle wird der Anker immer stärker und seine Wirkung immer noch besser. Wenn ich also mal in eine Situation hineingehe, wo ich eine Extraportion gute Gefühle brauchen kann, dann löse ich den Anker einfach aus, indem ich ihn drücke.

Anker haben wir in unserem Leben überall!

Ein Lied erinnert uns an etwas, ein Mensch ist für uns mit einem gewissen Gefühl abgespeichert, je nachdem, welche Erfahrungen wir bis dato mit ihm/ihr gemacht haben, ein Geruch kann in uns etwas auslösen….

Dissoziieren

Wenn ich mich selbst mit einem oder mehreren Sinnen spüre, bin ich assoziiert. Schaue ich mir in einer gewissen Situation, in der ich vielleicht negativ verhaftet bin, oder wo ich im eigenen Problemsaft bade, von außen zu, gewinne ich dadurch Abstand und entdecke möglicherweise Dinge, die eine andere Betrachtungsweise und somit eine Lösungsorientierung zulassen (vom Opfer zum Macher wird somit ermöglicht).

Wenn ein Mensch im Drama, d. h. in einer negativen Emotion ist, ist die Gehirnregion, die für Lösungsorientierung zuständig ist, völlig außer Kraft gesetzt. Entscheidungen treffe ich deshalb so weit als möglich in einem guten emotionalen Zustand. Und wie ich mich in einen guten ressourcenvollen Zustand bringen kann, haben wir ja gelernt (z. B. Lieblingslied anhorchen, über meine bisherigen Erfolge reflektieren und mich daran erfreuen, mein Stärkenprofil durchlesen…..).

Natürlich gäbe es noch viel mehr Techniken, aber diese sind meine Favoriten und ich hoffe, dass sie dir dienlich sind.

„Vertraue auf dein Potential und glaube an dich selbst. Denn wenn du nicht an dich glaubst, warum sollte es dann ein anderer tun?“

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3 Kommentare

  1. Hey ihr,

    danke für den tollen Artikel und die wertvollen Inhalte. Ich konnte mir bisher sehr viel mitnehmen und auch in meinen Online-Kurs MENTALE STÄRKE einbauen (www.mental-stark.info). Danke euch dafür sehr herzlich!

    Best wishes,
    Chris G.

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