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Foto: Frei von Urheberrecht. (CC0) Lizenz.

Wenn ich eines während meiner Karriere als Führungskraft gelernt habe, dann dies: Eine falsche Entscheidung zu treffen ist besser, als keine Entscheidung zu treffen. Oder um es mit den Worten von Charles de Gaulle zu formulieren: „Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen zu treffen, als ständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.“

Viele von uns haben es nie richtig gelernt, Entscheidungen zu treffen – weder im beruflichen, noch im privaten Leben. Das ist sehr schade, denn schließlich ist das Leben die Summe unserer Entscheidungen. Wer sich aktiv für etwas entscheidet, nimmt somit sein Leben in die eigene Hand.

Willst auch du aktiv dein Leben gestalten? Dann stelle dir selbst folgende Fragen:

1. Was brauchst du in deinem Leben wirklich?
Unterscheide zwischen einem WUNSCH (also etwas, das du haben willst), und einer NOTWENDIGKEIT (etwas das du wirklich brauchst). Du willst ein luxuriöses Haus, aber brauchst vielleicht einen friedlichen Hafen. Du willst ein Paar sündteure Schuhe, aber brauchen tust du gute Qualität, damit deine Füße nicht schmerzen.

Entschlossene Menschen kennen und befriedigen ihre Bedürfnisse. Wenn wir in das investieren, was wir glauben zu brauchen, fühlen wir uns immer noch leer, selbst wenn wir es schon haben. Werde dir bewusst, was du wirklich brauchst. Wenn du das dann weißt, triff deine eigene Entscheidung und lass dich nicht von Anderen beeinflussen.

2. Was sind die Optionen?
Durch diese Frage kommst in den sehr wertvollen Zustand, dein Bewusstsein für Neues zu öffnen. Wenn du dich selbst sagen hörst: „Ich habe keine Alternative…“, dann bist du dir deren nur noch nicht bewusst. Informiere dich über Alternativen, und hole dir Informationen ein. Ein gutes Beispiel für das Einholen von Informationen, ist eine klassische Geschichte über Henry Ford: „Er lud drei regionale Manager zum Abendessen ein und entscheid sich danach, welchen er als seinen international Manager einstellen wird. Als der auserwählte Manager Henry Ford später fragte, warum er ihn ausgewählt habe, antwortete er: Alle von euch sind gute Verkäufer, aber es war einer unter euch, der sein Essen gekostet hat, bevor er es gesalzen hat. Ich mag Personen, die sich erst Informationen einholen, bevor sie sich entscheiden.“

Welche Möglichkeit hast du im Leben schon sausen lassen, weil du dir nicht genügend Informationen eingeholt hast? Es gibt immer mehr als nur eine Lösung.

3. Erstelle ein Szenario?
Nutze deinen Hausverstand um deine Alternativen auf zwei oder drei zu reduzieren. Dann nutze deine Fantasie um dir bis ins letzte Detail vorstellen zu können, was passierst, wenn du dich für die jeweiligen Optionen entscheidest. Beobachte, was dabei herauskommt und fühle die Konsequenzen als ob du die Erfahrung bereits gemacht hättest. Nimm es mit auf deinen Weg und stell dir die Frage: und was dann? … das Ganze solltest du immer zwei- oder dreimal durchdenken. Du wirst sehen, dass es von mal zu mal immer klarer in deinem Kopf wird.

Zum Thema:  Ich lebe MEIN Leben - In 10 simplen Schritten zum selbständigen Menschen

4. Habe ich wirklich ALLES durchdacht?
Nimm dir Zeit, um vom Schlechtesten und Besten ausgehen zu können und was du in der jeweiligen Situation tun würdest. Wie wäre das für dich? Das Resultat, sei es nun schlecht oder gut, hat immer einen Dominoeffekt – auf uns selbst und auf Andere! Wie bereits anfangs schon erwähnt: unser Leben verläuft immer nach unseren Entscheidungen.

5. Was verrät meine Entscheidung über meine Vorstellungen?
Es heißt, dass wir das sind, woran wir glauben. Dein Kernglaube formt dein Selbstbild  – deine Identität. Deine Wertvorstellungen definieren, wie du dich selbst siehst und beeinflussten deine Entscheidungen über dein Unterbewusstsein.

Den Glauben an etwas haben wir vor langer Zeit entwickelt und meist schon wieder vergessen. Deine Entscheidungen aber spiegeln deine persönlichen Gedanken und Gefühle wieder. Sie reflektieren, wie du dich und die Welt wirklich siehst. Wenn du nicht in der Lage bist, dein eigenes Ich zu sehen, dann frage Andere, was sie in dir und deinen Entscheidungen sehen.

6. Vertraue ich meiner Intuition?
Deine Intuition ist dein persönlicher Ratgeber, wenn es darum geht, zu entscheiden, was für dich richtig ist. Am besten ist, sich ruhig hinzusetzen, die Augen zu schließen und in sich zu gehen. Höre auf die Weisheit deines Körpers. Fühlst du dich beängstigt oder ruhig? Wenn du dich gestresst oder verwirrt fühlst, dann lässt dich dein Innerstes  wissen, dass das vielleicht nicht das Richtige für dich ist. Andererseits, wenn du dich erleichtert, friedlich oder inspiriert fühlst, dann gibt dir deine Intuition grünes Licht. Denke an eine Situation zurück als du eine weise Entscheidung getroffen hast und versuche, dich zu erinnern, wie es sich angefühlt hat. Lass deine Intuition dein Lehrer sein.

7. Lasse ich mein Ego aus dem Spiel?
Besonders bei kritischen Entscheidungen ist es wichtig dein Ego auszublenden. Das ist ein sehr persönlicher Schritt und du musst für dich selbst entscheiden, wie weit du gehen willst.

8. Erwarte ich wirklich ein positives Resultat?
Oft sabotieren wir unseren eigenen Erfolg. Wir tun das mit positiver Absicht, um uns selbst vor Angst, Schmerz oder Enttäuschungen zu beschützen. Der Punkt ist jedoch, dass wir nicht in die Zukunft blicken können. Wir leben im Jetzt und jetzt musst du eine Entscheidung treffen. Die Konsequenz daraus ist nichts anderes als ein weiterer Schritt in deinem Leben.

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