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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Mein Kumpel Chris (Webmaster von hafawo) und ich waren im Jahr 2008 ganze 2 Monate auf Vanuatu. Ein souveräner Inselstaat im Südpazifik, der noch sehr unberührt ist und weitgehend von westlichen Einflüssen verschont wurde. In Vanuatu existieren 108 lokale Sprachen, damit findet man in Vanuatu die größte Sprachendichte der Welt.

Jedenfalls waren diese 2 Monate damals ein echtes Abenteuer. 100 Spinnen und Geckos im Haus, schlafen in Buschhütten, wandern durch wilde Dörfer, Handeln mit den Einheimischen, Besteigung eines aktiven Vulkans uvm.

Wenn du jedenfalls so einen Trip gemacht hast, lernst du viel über das einfache Leben und du lernst, was man für so ein Abenteuer wirklich braucht. Hier sind 8 Tipps die dir viel Lehrzeit ersparen können:

Informationen und Profilaxe

Uninformiert in ein fremdes Land zu gehen, kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Du solltest über gewisse Dinge genau bescheid wissen wie: Religion, Sprache, Tradition, Kultur, medizinische Versorgung, Währung und Essen. Wie sind die Einreisebestimmungen? Wie lange darfst du maximal bleiben und was sind die Bestimmungen für das Visum? Weiters solltest du wissen, welche Krankheiten es in diesem Land gibt und wogegen du dich impfen kannst.

Kaufe einen Hüftgürtel für Wasserflaschen und eine Bauchtasche für deine Papiere

Packe in die eine Hälfte des Gürtels Wasserflaschen und in die andere etwas Anderes, wie zum Beispiel Sonnenbrillen. Kauf dir auch eine dieser flachen Bauchtaschen für deinen Reisepass und dein Geld. Lege dir diese Sachen schon zu Hause an, damit du weißt, wie es sich anfühlt.

Packe einige „Wegwerf-Klamotten“ ein

Was das bedeuten soll? Es wird Kleidung kaputt gehen, oder wie es in unserem fall war, vieles wird beim waschen unbrauchbar. Also packe solche Kleidung ein, trage sie und lasse sie zurück. Gib sie jemandem, der sie braucht.

Lerne und übe die Sprache

Die jeweilige Landessprache muss nicht fließend beherrscht werden, aber viele freuen sich, wenn du in der Landessprache „Bitte“, „Danke“, „Entschuldigung“, „Wie heißen Sie“, und  „Es ist schön, Sie kennenzulernen“ , sagen kannst. Landsmänner und -frauen werden dich besser behandeln. Sätze wie „Wo ist ein Telefon?“, „Ich brauche einen Arzt“ und „Wo ist die Botschaft?“, können auch sehr hilfreich sein. Lerne auch, diese Sätze schreiben zu können.

Bleibe wachsam!

Behalte deine Hände bei deinen Sachen. Schalte nicht ab. Übe das mit deinen Reisebegleitern. Sei schon auf Alarmbereitschaft, wenn jemand bei dir „anstoßt“, denn sei dir bewusst, dass das passieren kann (jaja, es gibt auch Taschendiebe am Ende der Welt). Sei besonderes vorsichtig bei Leuten, von denen du es nicht erwarten würdest, wie z.B. Kindern. Organisierte Verbrecher trainieren Kinder darauf, zu stehlen.

Respektiere deine Gesundheit ebenso wie deine Sicherheit

Trinke kein Wasser, wenn es nicht abgefüllt ist oder wenn du dir nicht sicher sein kannst, ob du es überhaupt trinkbar ist. Du solltest wissen, dass jede Veränderung bezüglich Wasser Probleme verursachen kann. Vorsicht auch bei Lebensmittel. Wenn du etwas am Markt kaufst, dann wasche es gründlich. Du weißt nie, wie die Lebensmittel behandelt wurden.

Du solltest auch deine bequemsten Schuhe mitnehmen und Blasenpflaster einstecken. Habe immer einen kleinen Erste-Hilfe-Koffer mit. Stecke auch Magnesium-Tabletten ein um gegen Muskelkater gewappnet zu sein. Du sollst dich auch nicht überstrapazieren – warte nicht, bis du am Verhungern bist oder todmüde – mache vernünftige Pausen.

Stelle keine Vergleiche an

Jede Kultur ist anders und hat ihre Berechtigung. Jemanden, der €2 die Stunde verdient, zu sagen, dass die Massage für €10 die Stunde wirklich billig ist, ist unsensibel. Sei taktvoll, wenn du einfach nicht essen kannst, was angeboten wird. Interessiere dich für die Traditionen, was aber nicht heißt, dass du sie gleich ausüben musst. Vielleicht ist das gar nicht gewollt…

Benutzt deinen EQ und deine Manieren

Das eine, das wir alle gemeinsam haben, sind Gefühle. Gehe zurück zum Ursprung. Lächle, sage „bitte“ und „danke“ und „Entschuldigung“. Behandle andere mit Respekt und erkenne sie als Individuen an. Bitte um Hilfe, verlange nicht nach ihr. Sei höflich. Sprich klar und langsam, nicht lauter, denn die Person, mit der du dich unterhältst ist kein Idiot und wahrscheinlich auch nicht schwerhörig. Trage einen Hut in den Ländern, in denen es üblich ist. Egal wie nervig die Straßenhändler sind, sie machen auch nur ihren Job. Hilf anderen in deiner Gruppe, die nicht so viel Ahnung haben – teile deinen Anti-Mosquito-Spray, gib etwas von deinen Magnesiumtabletten ab, hilf Eltern mit den Kindern und auch Senioren. All diese Menschen könnten dir eines Tages helfen.

(Foto: everest/shutterstock.com)

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2 Kommentare

  1. 9. Sei vorbereitet, dass du wegen „Beach addiction“ nicht mehr nach Hause kommst.

    Dass heisst, als erstes setzte einen Muster Kaufvertrag fuer dein Haus oder Apartment auf, welchen du dann nur noch von der Strandbar aus unterzeichnen musst.

    Dann gib deine Haustiere bei Verwandten ab, die erstens dich wirklich gern haben und zweitens sich auch wirklich gut mit den Viechern verstehen. Das macht das ganze einfacher. Leute die dich echt gern haben sind nicht so schnell sauer, wenn Sie von einem Tag auf den anderen 3 Hunde, 4 Frettchen und 2 Katzen mehr im Haus haben.

    Und last but not least, bringe vorsorglich ein „zu verkaufen“ Schild an deinem -zufaellig direkt an einer stark befahrenen Strasse- geparkten Auto an.

    Und dann… kann der Urlaub wirklich beginnen!

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