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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Es klingt so einfach: „Übernimm die volle Verantwortung für deine Emotionen und du bist glücklich!“

Tja, auch wenn du es nicht wirklich glaubst, es ist tatsächlich möglich. Sage dir z.B.: „Ich habe die Macht über das was passiert in meinem Leben. Ich gestalte meine Realität selbst und kontrolliere meine Gefühle in diesem Moment.“

Es ist wie immer im Leben. Wenn du nach „weiß“ suchst, wirst du etwas weißes finden. Wenn du sagst: „Es gibt hier nichts weißes, und aus!“ Dann gibt es für dich hier auch nichts. Aber ich denke, du bist einer der danach suchen will, sonst würdest du diesen Artikel erst gar nicht lesen.

Doch wie kann ich nun meine Gefühle kontrollieren, und so selbst über meinen Gemütszustand bestimmen?

Benenne dein Gefühl

Emotion beim Namen zu nennen, verschafft uns Achtsamkeit, Klarheit und Bewusstsein. Sage nicht einfach, dass du dich schlecht oder traurig fühlst. Erweitere dein emotionales Wissen, bis du negative Gefühle wie Neid, Enttäuschung, Angst und Schüchternheit sofort erkennen und definieren kannst.

Lass das Geschehene einfach an dir vorbeiziehen

Zu sehen, was gerade vor sich geht, bringt dich in die Position des Beobachters, und trennt klar Emotion von Geschehenem. Lass das Geschehene geschehen sein, aber konserviere das Gefühl um es zuordnen zu können.

Akzeptiere die Emotion

Die Emotion „abzusegnen“ bedeutet nicht sie als gut oder schlecht zu beurteilen. Akzeptiere sie einfach als natürlich und einen Prozess des Lernens. Das ist unbedingt notwendig, um den folgenden Schritt durchführen zu können…

Spüre die Emotion…

…ohne zu urteilen oder Widerstand zu leisten, fühle sie einfach. Werde dir dessen bewusst, wo du die Emotion spürst. Hebe dein Bewusstsein, werde ein „Zeuge“, eine Art Beobachter deiner eigenen Gefühlswelt. Wogegen du dich wehrst, das bleibt garantiert, und auf diesen Weg deine Emotionen zuzulassen, ist das Gegenteil von Widerstand.

Verschaffe dir Klarheit

Im Sinne der Weiterentwicklung und der Bereitschaft wachsen zu wollen, akzeptiere die Gründe deiner Emotion. Gehe nicht zurück zum Geschehen, denn der „Grund“ deiner Emotionen bist immer du selbst und nichts von Außerhalb. Frage dich, was du von dieser Emotion lernen kannst. Stelle dir genauso die Frage: „Welchen Zweifel trage ich in mir, der dieses negative Gefühl in mir verursacht?“, „Was ist mir noch nicht klar in meinem Leben?“

Identifiziere deine Art zu Glauben

Schaffe Platz für die Antwort und sie wird kommen. Die Wurzel, einer beinahe jeden schmerzvollen Emotion, ist ein bestimmter Irrglaube. Vielleicht glaubst du, dass du jeden glücklich machen musst. Vielleicht glaubst du, dass du nicht geliebt werden kannst und nicht perfekt bist. Vielleicht glaubst du, dass du einfach nichts wert bist. Alles Irrsinn, deshalb …

Ersetze diesen Irrglauben

Wenn du diesen Irrglauben einmal identifiziert hast, ersetze ihn durch etwas Sinnvolles. Sage dir selbst: „Ich verwerfe nun diesen Irrglauben, denn ich muss für andere gar nichts tun, außer ich fühle mich wohl dabei. Nichts auf dieser Welt ist perfekt, deshalb passe ich auch so gut hinein.“

Zusammenfassung:
Du wirst die letzen vier Schritte vielleicht etwas esoterisch empfinden. Die schmerzvollen Emotionen sind verschwunden und in etwas völlig anderes transformiert worden. Der Grund dafür ist die Klarheit und dein erweitertes Bewusstsein, das du geschaffen hast.

Normalerweise bleiben Menschen in ihren schmerzvollen Emotionen stecken. Sie investieren sehr viel Energie, die sie nur von anderen Dingen abhält, und sie für Stunden im Schmerz verharren lässt. Indem du dir selbst erlaubst, offen und tolerant gegenüber deinen Emotionen zu sein, kannst du deine Lektionen sehr schnell lernen und kraftvoll in die Zukunft blicken.

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1 Kommentar

  1. Wenn das blos so einfach wäre. Ich kämpfe wirklich täglich mit meinen Emotionen, aber ich bekomme sie nicht so einfach in den Griff so wie es in diesem Artikel beschrieben wird :(

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