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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Jeden Tag denken wir etwa 60.000 Gedanken. 80% davon sind die gleichen wie am Tag zuvor. Und: Rund 80% aller Gedanken sind negativ. Nicht etwa, weil alles schlecht ist, sondern, weil wir darauf trainiert und konditioniert sind, das Negative zu beleuchten. Gewohnheit eben. Jahre, Jahrzehnte lang. Weil wir uns zuerst – in der Regel unterbewusst – fragen: Was ist das Schlechte daran? Ein Programm läuft in uns ab. So beginnen Tag wie dieser:

„Montag, typisch: Auf dem Weg zur Arbeit schon Stau. Und es ist natürlich wieder mal spät. Was, wenn das Meeting schon anfängt? Zu spät kommen ist immer peinlich. Ob der Vorschlag überzeugt? Wahrscheinlich wieder mal zu innovativ. Und schon klar, wer im Team sich mal wieder mit seiner Kritik profiliert. Für was wirklich Neues fehlt doch der Mut. Ach, wozu eigentlich der ganze Aufwand? Mit der Projektverantwortung und Gehaltserhöhung wird’s doch eh wieder nichts. Na ja, wenigstens kommt der nächste Freitag bestimmt. Warum fährt der Blödmann da vorne denn da nicht? Mist, wieder rot.“

Ohne unsere Bewertung bleiben unsere Gedanken auch im Beruf frei

Jeden Tag sind wir von morgens bis abends damit beschäftigt, die Dingen um uns herum zu bewerten. Wir teilen sie ein in gut und schlecht, richtig und falsch. Ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Unser Gehirn ist so etwas wie eine Bewertungsmaschine, pausenlos im Einsatz. „Na und? Man wird ja wohl zur Realität noch eine Meinung haben dürfen.“ Selbstverständlich. Jeder ist frei in der Welt das zu sehen, was er oder sie sehen will. Doch das Spannende ist: In der Welt selbst gibt es keine Wertung. Es gibt ja noch nicht einmal eine Welt da draussen. Sie existiert nur in unserem Kopf.Und in jedem Kopf eine andere.

Es gibt also nichts Gutes und nichts Schlechtes. Nichts Richtiges und nichts Falsches. Die Welt ist ganz einfach. Wir sind es, die bewerten. Wir sind es, die mit unseren Gedanken erschaffen, was wir Realität nennen – und jeder erschafft seine ganz persönliche. Wie wir unsere Arbeit und unser gesamtes Leben wahrnehmen, hängt davon ab. Und wir haben die Wahl. Wir sind frei, uns für eine Bewertung zu entscheiden. Warum nicht also für eine, die uns nützt? Der Start in die neue Woche könnte also auch so aussehen:

„Montag, was die neue Woche wohl bringt? Was werden die grössten Erfolge? Mist, Stau. Okay, noch etwas geschenkte Zeit, um das Meeting gedanklich vorzubereiten. Vermutlich wird es Kritik an der neuen Idee geben. Gute Gelegenheit, die Sache nochmal auf den Prüfstand zu stellen. Wie können die üblichen Pessimisten und Nörgler einbezogen werden, damit auch sie gewinnen – und ihr Gesicht wahren? Vielleicht braucht es auch einen langen Atem für die neue Idee. Eine Änderung von Einstellungen braucht schliesslich Geduld. Und peu à peu kommen auch mehr Verantwortung und die Gehaltserhöhung. Wie viel Verantwortung und Gehalt ist eigentlich das Ziel? Mal wieder Zeit, darüber nachzudenken, was ich in ein, drei und fünf Jahren erreicht haben werde. Das kommende Wochenende ist dafür perfekt. Also, ich bin fest mit mir verabredet, prima. Oh, die Ampel ist wieder rot. Na ja, danach kommt Grün und weiter geht’s.“

Warum eine positive Betrachtung uns nützt und was sie in unserem Denken auslöst

Wir sind uns einig: Alles einfach positiv zu sehen, ist der Blick durch die rosarote Brille. Ein Selbstbetrug, der niemandem hilft. Darum geht es hier nicht. Die Frage ist vielmehr, wie wir auch in vermeintlich Schlechtem für uns die Perspektiven entdecken können. Denn es gibt sie. Immer. Immer. Immer. Die meisten von uns sind eben einfach nur darauf trainiert, den Fokus auf das Negative zu legen. Das drehen wir jetzt um.

Da ist beispielsweise die fristlose Kündigung. Ja, zweifellos kann man daran jetzt viel Schlechtes finden. Doch wem nützt das? Anders die Frage: Was ist das Gute daran? Sind wir nicht schon lange lustlos zur Arbeit gegangen, haben nach Jobangeboten geschaut? Hat unser Gefühl nicht lange schon gemeldet, dass wir auf dem Weg zu unserem persönlichen Glück hier in einer Sackgasse gelandet sind? Jetzt können wir das korrigieren, uns neu ausrichten. Unsere wahren Werte leben. Vielleicht das Fachgebiet wechseln. Mal ins Ausland gehen, uns selbstständig machen – oder tun, wo von wir immer schon geträumt haben. Fakt ist: So wie wir an allem etwas Schlechtes sehen können, gelingt es uns auch etwas Gutes zu entdecken. Dann kommt eine Kette in Gang an deren Ende wir neue Einsichten und Handlungsansätze gewinnen.

Wenn wir uns schlecht fühlen, war der erste Gedanke vor dem Gefühl ein negativer. Denn die Kette funktioniert immer gleich: Erst ist es ein Gedanke, dann eine Wahrnehmung. Es folgt ein Gefühl. Aus dem Gefühl heraus treffen wir eine Entscheidung. Starten wir positiv, landen wir bei Wahrnehmungen, Gefühlen und Entscheidungen, die uns öffnen, die die Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven fokussieren. Das ist die Idee.

Die Kraft unserer Gedanken clever einsetzen: Jeder kann es trainieren

Gedanken sind reine Energie. Und diese Energie folgt immer unserer Aufmerksamkeit. Jedesmal, wenn wir uns also das vermeintlich Schlechte an einem Ding oder Sachverhalt ausmalen, verwenden wir unsere Gedankenenergie auf genau das, was wir nichtwollen. Und das, was wir nichtwollen, wird grösser in unserem Leben. Konzentrieren wir uns dagegen auf alles, was für uns gut ist – und das ist ja unsere Entscheidung – geben wir dem, was wir wollen Energie. So erreichen wir Ziele.

www-das-gute-daran-deDie gute Nachricht: Wie alles ist es nur eine Frage der Gewohnheit, wie wir unsere Gedanken lenken. Wir können ganz einfach vom Gehirnbesitzer“ zum „Gehirnbenutzer“ werden, wie Vera F. Birkenbihl einmal gesagt hat. Das kompakte Mentaltraining „Das Gute daran: Doof war gestern. Heute entdecken Sie die positiven Seiten des Lebens.“ zeigt den Weg auf. Es basiert auf den Erkenntnissen und Methoden des seit Jahrzehnten erfolgreichen NLP, des Neurolinguistischen Programmierens.

Mehr zum Buch unter www.Das-Gute-daran.de oder unter www.facebook.com/Das.Gute.daran.

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