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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Wie sagte schon Heinz Rühmann: „Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.“

Gut gesagt, aber vielleicht werfen wir mal einen etwas sachlicheren Blick auf das Thema. Als Optimismus bezeichnete man ursprünglich eine welt- und lebensbejahende Einstellung. In der Gegenwart wird es allerdings „nur“ mehr als eine Art Glaube an ein positives Ende gesehen. Im Rahmen dieser guten Zukunftserwartung sehen Optimisten jeden Stand der Dinge, erscheine er noch so unheilvoll, aus einem positiven Blickwinkel. Die dem Optimismus entgegengesetzte Weltanschauung ist der Pessimismus, aber dieser negativen Lebenseinstellung wird sowie schon viel zu viel Zeit gewidmet. Bleiben wir also bei den guten Dingen.

Wenn du auch lieber den optimistischen Weg suchen würdest, aber noch nicht so ganz gefunden hast, dann präsentieren wir dir hier 10 wesentliche Dinge, die du für deine Wandlung zum Optimisten beherzigen solltest:

Umgib dich mit optimistischen Menschen

Wir Menschen sind sehr beeindruckende Geschöpfe und neigen dazu, die Qualitäten unseres Umfeldes zu einem großen Teil aufzusaugen und zu übernehmen. Es ist schwierig, einen hohen Level an optimistischer Einstellung aufrecht zu halten, wenn man seine Zeit mit Menschen verbringt, die negativ oder pessimistisch sind, oder sich ständig als Opfer sehen. Suche stattdessen nach Menschen die eine sichtbar optimistische Einstellung zeigen, und achte genau darauf, wie sie auf negative Umstände reagieren.

Meide Fernsehen und andere populistische Medien so gut es geht

Ein Großteil dessen, was wir in den Medien sehen und hören, ist pessimistisch angehaucht. Sieh nur wie sehr es unsere Kultur liebt, Menschen öffentlich zu zerreißen. Sogar die täglicheWerbung, weißt permanent darauf hin, wo es uns an etwas fehlt, und welche Produkte wir kaufen sollten, um ein reibungsloses Lebens zu gewährleisten. Distanziere dich bewusst davon. Lies ein Buch, hör Musik, ruf Freunde an, meditiere, spiele mit deinen Kindern, verfolge ein Hobby, geh spazieren…egal! Mach einfach irgendwas. Du wirst froh sein, und plötzlich viel mehr Energie für andere Dinge haben.

Verstehe den Unterschied: Optimismus vs. Realismus

Viele Menschen denken, optimistisch zu sein, wäre dumm oder unverbesserlich, weil es oft nicht die tatsächliche Situation berücksichtigt. Es gibt jedoch ein Argument, das für den Optimismus spricht. Die Anwendung dieses „Glaubens“ ist viel effizienter und amüsanter. Es gibt definitiv Zeiten, in denen Realismus angebracht oder sogar notwendig ist (Treffen einer geschäftlichen Entscheidung, Kauf eines Hauses, Wahl einer Schule für deine Kinder), aber für das tägliche Leben ist Optimismus die nützlichere Vorgehensweise. Was die Menschen am häufigsten davon abhält, ihre Ziele zu erreichen oder ihre Träume zu leben, ist ihr eigenes einschränkendes (nicht optimistisches) Denken.

Lies das Buch: Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg

Dieses Buch hat schon Millionen von Menschen optimistisch werden lassen (unter anderem auch mich).

Mache eine Beurteilung von dir selbst, um den Level deines Optimismus festzustellen

Es ist sehr wichtig, ein genaues Bild davon zu haben, wie optimistisch du bereits bist.

Übernimm die volle Verantwortung für dein Leben

Natürlich wäre es möglich nur hin und wieder ein bisschen optimistisch zu sein und sich vor Verantwortung zu drücken … natürlich. Es ist jedoch viel besser zu akzeptieren, dass du für alles, was in deinem Leben passiert, verantwortlich bist. So wirst du in der Lage sein, schnell auf schwierige Situationen zu reagieren, anstatt dich darüber zu beklagen, dass es „nicht deine Schuld war und das Leben so ungerecht ist“. Der Schlüssel heißt Akzeptanz, und die Erkenntnis, dass die Gegenwart immer das ist was du aus ihr machst (auch wenn du gerne das Gegenteil denken würdest).

Ermittle deinen Kernglauben

Oft haben pessimistische Gedanken ihre Wurzeln in einem Glauben, den du dir in jungen Jahren angeeignet hast. Wenn du jetzt einen solchen einschränkenden Glauben bestätigen müsstest, würdest du ihn vielleicht schnell verwerfen. Das Problem ist, dass du ihn in letzter Zeit nicht überprüft hast, er jedoch derzeitig in deinem Leben wirkt (dein Leben vielleicht sogar beherrscht). Es ist, als hättest du einen Schrank voll mit Kleidungsstücken, von denen du manche vor 10 oder 15 Jahren getragen hast, aber die immer noch im Schrank hängen. Dadurch hast du viel weniger Platz für die Kleidung, die dir wirklich passt!

Beseitige alles, was du „nur“ erduldest und aufschiebst

Dadurch wirst du dein Selbstwertgefühl und deine Zuversicht stärken. Wenn du diese Dinge im Raum lässt, wirst du nicht nur Unmengen an Energie verlieren, du beginnst auch, dich unfähig zu fühlen. Es fühlt sich beschwerlich an, als wärst du nicht in der Lage, mit bestimmten Aufgaben umzugehen oder sie auszuführen. Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, warten die negativen Gedanken gleich um die Ecke. Schreibe eine Liste mit zehn Dingen, die du erduldest oder aufschiebst, und beseitige eines davon SOFORT.

Schaffe Klarheit darüber, was du wirklich willst

Es war für Menschen schon immer schwer zu begreifen, was sie im Leben WIRKLICH wollen. Und heutzutage ist es durch die unendliche Zahl an Auswahlmöglichkeiten und Optionen die wir haben, sogar noch schwieriger. Wenn du dir darüber klar bist, was du wirklich willst, und dich an dieser Wahl orientierst, wird der Optimismus von selbst aufblühen, da du eine starke Zielstrebigkeit erleben wirst, und endlich erkennst, wer du bist und warum du hier bist.

Finde jemanden, der dir beim Durchlaufen dieses Prozesses hilft

Du KANNST es alleine schaffen, besonders wenn du den meisten der Punkte auf dieser Liste folgst, UND es wird ein sogar noch erfreulicherer (und weniger leidvoller) Prozess sein, wenn du einen „Trainer“ hast, der dich auf dieser Reise begleitet. Du wirst definitiv etwas Hilfe von außen benötigen; einen Freund, Ehepartner, Mitarbeiter, etc. der sich deinem Optimismus genauso widmen wird, wie du selbst (vielleicht sogar mehr). Entwirf Rahmenbedingungen, die dir erlauben, auf dem Weg zu bleiben.

In diesem Sinne, wünschen wir allen Lesern eine positive und optimistische Lebenseinstellung!

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2 Kommentare

  1. Martin Seligman zufolge setzt sich der Grad an Optimismus, über den jemand verfügt, aus drei Faktoren zusammen: einer vererbten Grundbegabung für Optimismus, den aktuellen Lebensumständen und der Entscheidung, die Dinge positiv zu sehen. Letzteres können wir direkt beeinflussen.

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