Bitte teile jetzt diesen Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Jeden Morgen kam die fleissige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend, immer ein Liedchen summend. Und so arbeitete Sie Tag für Tag fleissig vor sich hin. Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es niemanden gab, der die Ameise beaufsichtigte.

So konnte es nicht weitergehen!

Er schuf einen Supervisor-Posten und stellte einen Mistkäfer mit viel Erfahrung ein. Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Arbeitszeit zu standardisieren. Er erstellte hierzu verschiedene Reports. Bald darauf benötigte der Mistkäfer eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitete. Man stellte eine Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm. Und in der ganzen Zeit, arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.

Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, und fragte ihn nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So wurde es nötig, eine Fliege einzustellen als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der Fliege ein Laptop, mit dem sie die Reports schön bunt gestalten konnte. Nun … die fleissige Ameise summte schon bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, dass sie so viel Schreibkram auszufüllen hatte, anstatt zu arbeiten.

Daraufhin beschloss der Generaldirektor, dass ein Administrator für die Abteilung, in der die Ameise arbeitete, her musste. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen solle. Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und einen Zugang zum Intranet. Und selbstverständlich brauchte sie auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, die schon an ihrem alten Arbeitsplatz als Sekretärin für die Heuschrecke gearbeitet hatte. Die Ameise sang nicht mehr. Sie wurde immer unruhiger und nervöser.

„Wir müssen ein Gremium beauftragen, Daten für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht zusammenzutragen und einen Bericht zu verfassen.“ Gesagt, getan. Die ausgesuchten Spezialisten machten sich gegen ein beträchtliches Entgelt sogleich monatelang an die Arbeit. In der Zwischenzeit, stellte der Generaldirektor fest, dass die Abteilung, in der die fleissige Ameise munter vor sich hin arbeitete, nicht mehr den gleichen Profit wie früher erwirtschaftete.

Er wandte sich an die Eule, eine Expertin in Sachen Betriebswirtschaft, die Tausende von Euro bekam. Sie sollte analysieren und diagnostizieren, was zu tun sei. Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum. Dann legte sie einen Abschlussbericht vor, der besagte: „Sie haben zu viel Personal, es sollten Stellen abgebaut werden.“

Dem Expertenbericht der Eule folgend, entliess der Generaldirektor die Ameise.

Begründung: „Leider hat die Ameise einen totalen Leistungseinbruch, und arbeitet nicht mehr so fleissig wie am Beginn. Statt dessen jammert sie nur noch über die nervige Bürokratie und die ständigen Kontrollen. Fazit: Die Ameise muss weg, denn wir brauchen Mitarbeiter die fröhlich an ihre Arbeit gehen und auch mal ein Liedchen summen!“

(Anm.d.Red.: Leider kenne ich den Urheber nicht, und es wird mir deshalb hoffentlich verziehen, dass ich keine Quellenangaben machen kann)

Newsletter

Die beliebtesten und aktuellsten Beiträge kannst du ab sofort monatlich erhalten, indem du anschließend ganz einfach unseren Newsletter abonnierst.


Bitte teile jetzt diesen Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

7 Kommentare

  1. Hebe die Geschichte schon gekannt, kann aber auch nicht sagen wer hier der Autor bzw. der Urheber ist.
    Die Geschichte ist auf alle Fälle extrem nah an der Realität.

  2. Total cool .. unser Prof hat uns heute die Geschichte erzählt. Dachte er habe sie erfunden. Na und dann find ich sie hiiier *ggggg*

  3. Ich kannte die Geschichte noch nicht und finde sie total witzig. Nur die Metapher mit der Heuschrecke verstehe ich nicht …

Kommentieren Sie den Artikel