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Folgend ist ein Zitat aus dem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.

Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er ihn nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen ihn. Und was?

Er hat ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von ihm ein Werkzeug borgen wollte, er gäbe es ihm sofort. Und warum sein Nachbar nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen ausschlagen? Leute wie der Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet der Nachbar sich noch ein, er sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s ihm aber wirklich.

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Morgen“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Sie können Ihren Hammer behalten, Sie Rüpel!“

By https://www.flickr.com/photos/seniju/ [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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3 Kommentare

  1. Hehe ein gutes Beispiel welches oft in der Realtität vorkommt. Am Besten ist es keine Meinung sich vorher zu bilden. Nichts bestimmtes von einer Situation zu erwarten verhindert auch Enttäuscht zu werden.

    Liebe Grüße
    Sebastian

  2. Ja stimmt. der Watzi ist schon spitze. Der hat fast nur coole Bücher für die verschiedensten Lebenslagen. Kann ich auch nur empfehlen! Einfach mal bei Amazon seinen Namen suchen…

  3. Watzlawick ist einfach genial .. das Buch kann ich nur empfehlen. Habs schon 2 mal gelesen, und immer wieder einen anderen AHA-Effekt gehabt.

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