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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Ich behaupte jetzt einmal ganz frech folgendes: „Du kannst im Leben alles erreichen, wenn du den Mut zu träumen besitzt.“ Dann brauchst du nur noch, die Intelligenz um einen realistischen Plan zu erstellen und den Willen, diesem Plan bis zum Ende zu folgen.

Haben wir uns nicht schon alle einmal experimentellen Tagträumen hingegeben? Möglicherweise habt ihr Euch schon mal (so wie ich) vorgestellt, was ich mit einem millionenschweren Lottogewinn tun würde. Wie ich mir das große Haus am See kaufen würde, oder den lang ersehten Urlaub auf einer tropischen Insel genieße. Solche Träume sind aber nicht das Ziel dieses Artikels. Sorry, aber ich diskutiere keine wundersamen Fantasien, die auf einer Wolke herangeschwebt kommen, um in deinem Schoss zu landen.

Was ich euch erklären will, ist, wie ihr wirklich alles im Leben erreichen könnt, wenn es realistisch umsetzbar ist. Ich werde euch nichts vormachen und sage deshalb auch nicht, dass es schnell und einfach geht.

„Möglichkeiten verstecken sich oft hinter harter Arbeit, deshalb sehen die meisten Menschen sie nicht.“

Ok, wenn dem so ist, sollten wir uns überlegen, wie wir diese Möglichkeiten auf einfachere Art entdecken können. Ein erster Schritt wäre, dass es sich nicht nach harter Arbeit anfühlen soll. Die so genannte harte Arbeit soll durch deine Träume verwirklichen werden, und eine Freude sein. Am Ende wird der Weg sogar bedeutsamer sein als das Ziel (vor allem da es nicht wirklich ein endgültiges Ziel gibt). Der Weg … all diese Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre „harter“ Arbeit, das ist der Stoff aus dem das Leben gemacht ist.

„Der Sinn des Lebens ist dieses zu feiern.“ – Lao Tzu

Ich nehme an, du willst nicht den Großteil deines Lebens wegwünschen, weil es trostloser Alltag war oder ist. Stattdessen möchtest du lieber dein Leben mit Energie, Schwung und Lust leben. Du willst das Leben mit Zufriedenheit genießen, Sinn erkennen und Frieden, Glück und Erfüllung erleben.

Wie es möglich ist, deine Träume zu realisieren, und deine Wünsche zu erreichen

Der beste Weg zu beginnen ist, die Kraft deiner Gedanken wahrzunehmen. Alles was wir sind und was uns umgibt, fanden ihren Anfang in Gedanken. Vom Haus in dem du lebst, bis zum Auto mit dem du fährst, deinem Handy, deinem Schlafzimmer und das Outfit, dass du gerade trägst. All diese sehr realen und greifbaren Gegenstände wurden durch die Gedanken eines Menschen erschaffen. Du solltest wissen, dass du ein mächtiges Wesen bist, und dass deine Gedanken andere Dinge auf dieser Welt beeinflussen.

„Alles was wir tun, alles was wir sind, beruht auf unserer persönlichen Kraft. Wenn wir genug davon besitzen, reicht ein Wort aus um den Kurs unseres gesamten Lebens zu verändern. Wenn nicht, kann uns das bedeutendste Stück Wissen offenbart werden, und diese Offenbarung wird nicht die geringste Veränderung bewirken.“
– Carlos Castaneda

Die Träume über das, was du im Leben erreichen willst, sind natürlich Gedanken. Gedanken mit viel Macht, aber nur  wenn du dich selbst das machtvolle Geschöpf sein lässt, das du sein könntest. Wenn nicht, verwendest du schlichtweg deine eigene Kraft gegen dich selbst. Dazu eine kleine Geschichte aus meinem eigenen Leben:

Nachdem ich als Kind immer zu den „Kleinen“ zählte und deshalb oft gehänselt und ausgegrenzt wurde, war es immer schon mein Traum, einmal Führungskraft einer großen Firma zu werden um allen beweisen zu können, was ich drauf habe.

Ich weiß noch, dass ich den Gedanken liebte, selbst einmal eine Respektsperson zu sein, mit all der Action und Aufregung die dieser Lebensweg anscheinend mit sich bringt. In der Pubertät schoss ich so richtig in die Höhe und legte ordentlich Muckis an. Im Sport wurde ich immer besser und tankte enorm viel Selbstvertrauen. Durch meinen starken Glauben an mich selbst legte ich die perfekten Bahnen um ein guter Teamleader zu werden. Ich wollte meine „Kraft“ auch an andere weitergeben und schwache Teammitglieder (so wie ich es früher einmal war) unterstützen und nicht „hänseln“. Das alles und noch viel mehr führte mich schließlich an die Theresianische Akademie für Führungswissenschaften. Nach meinem Studium begann ich als Trainee, stieg ins Management auf und habe bis dato in 3 Europäischen Top-Unternehmen im Management gearbeitet und gemeinsam mit meinem Cousin ein eigenes Unternehmen in den USA geführt.

Zurückblickend scheint es erstaunlich, dass der Traum, den ich als kleiner Bub hatte, wirklich zur Realität wurde. Irgendwie schaffte ich es, von einer öffentlichen Schule in einer ländlichen Gemeinde zu einer angesehenen Führungskraft. Ich betreibe nebenbei auch noch gemeinsam mit meinem Cousin das Projekt „hafawo“, welches ebenfalls immer mehr an Popularität gewinnt.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke weiß ich, dass die Anzahl an Faktoren, die genau zusammen passen mussten, um diesen Lebenslauf zu ermöglichen, außerhalb des zählbaren Bereichs liegt. Der Punkt ist jedoch, dass ich meinen Traum sehr genau im Auge behielt, und das fast die ganze Zeit über. Dadurch unternahm ich ständig kleine Schritte, die mich meinem Ziel näher brachten. Ich teilte meinen Traum mit anderen und habe sie mit an Bord geholt. Andere Menschen sind machtvolle Stabilisatoren von Absichten. Wenn andere deinen Traum teilen, dann verdoppeln sie die Macht deiner Absichten nicht, sie quadrieren sie. Spirituell gehen könnte man sagen: wenn zum zwei Menschen die gleiche Absicht haben oder denselben Traum teilen, dann beträgt die Höhe der „Wellenfunktion“ vier. Wenn drei Menschen denselben Traum teilen, ist die Höhe der „Wellenfunktion“ neun. Usw…

Aus Erfahrung weiß ich, dass mein Bewusstsein eine außergewöhnliche Kraft und kreatives Potential hat. Die Quantenphysik erklärt uns ständig, dass der Beobachter (das Bewusstsein) auch der Wählende ist. Sie sagt uns, dass das Bewusstsein über den Zustand der materiellen Welt entscheidet. Sie sagt, dass im Herzen der Materie nichts als Potenzial ist. Wenn du also das Leben eines Opfers lebst, dich fühlst als ob dein Leben dir Steine in den Weg legt, dann habe ich unerfreuliche Nachrichten für dich: Als ein machtvolles und entscheidungstreffendes Geschöpf legst du dir diese Steine selbst in den Weg.

Warum wir Mut zu träumen brauchen?

„Wenn du die Hoffnung verlierst, verlierst du auch die Vitalität die dein Leben antreibt, du verlierst den Mut zu Leben, die Fähigkeit trotz allem weiterzumachen. Und so habe ich heute immer noch einen Traum.“
– Martin Luther King, Jr.

Der Traum in der Lotterie zu gewinnen erfordert keinen Mut. Im Grunde kennen wir unsere Chancen und wir wissen, dass es eine zu nichts führende Fantasie ist. Die Medien stärken gerne die Illusion der Chance, da sie ein eigennütziges Interesse daran haben, dich von deinem Geld zu separieren. Der Traum deinen Job zu kündigen, der dich langsam von innen auffrisst. Der Traum dein eigenes Unternehmen zu gründen, um das tun zu können, was du gerne tust. Der Traum ein eigenes Buch zu schreiben. Der Traum eine eigene Familie zu gründen. Diese Träume erfordern Mut.

Ein kluger Mensch sagte eins: „Träumen ist immer noch eine Art des Planens.“ oder wie Karl Lagerfeld einst meinte: „Tagträumen ist vielleicht die wichtigste Arbeit in meinem Leben.

Träume erfordern Mut, da sie keine Launen sind. Sie sind der Grundstein eines Plans. Es ist wichtig zu wissen, dass du volle Verantwortung für dich selbst übernehmen musst, wenn du irgendetwas Bedeutungsvolles in deinem Leben erreichen willst. Dich selbst im klaren Licht der Wahrheit zu betrachten, dass erfordert Mut. Warum? Es erfordert Mut sich der unschönen Tatsache zu stellen, dass nur du an deiner derzeitigen Lebenslage „schuld“ bist.

„Versuche dich selbst dabei zu erwischen, wie du dich entweder mündlich oder in Gedanken über die Situation in der du dich befindest, über das Gerede oder Taten anderer Menschen, deine Umgebung, deine Lebenssituation oder sogar das Wetter beschwerst. Sich zu beschweren ist immer die Nichtakzeptierung des gegenwärtigen Zustandes. Und stets bringt es unterbewusst ein negatives Gefühl mit sich. Beschwerst du dich, verdammst du dich selbst zum Dasein als Opfer. Beende die Situation oder akzeptiere sie. Alles andere wäre Wahnsinn.“
– Eckhart Tolle

Es ist sehr einfach, dich über den Zustand deines Lebens, deiner Gesundheit und dein ganzes Dasein zu beschweren. Es ist einfach die Schuld allen anderen zuzuschieben, deinen Eltern, deiner Freundin, deinem Chef oder wieder einmal der unfähigen Regierung. ALLEN … nur nicht dir selbst. Es ist viel einfacher, als sich der Wahrheit zu stellen. Denn die Wahrheit ist, dass dieses Leben deine eigene Entscheidung ist und das solltest du akzeptieren.

Du solltest wissen, dass Akzeptanz nicht mit Kapitulation gleichzusetzen ist. Stell dir vor du fährst irgendwohin, wo du noch nie zuvor warst, auf dem Weg dorthin verirrst du dich. Um zu deinem angestrebten Ziel zu gelangen, suchst du einen Straßennamen und bleibst stehen um in der Karte nachzusehen. Nun, da du weißt, wo du dich befindest, kannst du dir einen genauen Kurs überlegen und dein Ziel erreichen.

Fakt ist: Wenn du von Erfolg träumst, und dieser Realität werden soll, musst du den derzeitigen Zustand deines Lebens und deines Wesens verstehen…

Fortsetzung folgt…

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6 Kommentare

  1. Cool,Ich stimme Dir mit dem ersten Schritt zu: um es zu beginnen, muss man die Kraft der Gedanken wahrnehmen. Meiner Meinung nach, beginnt die Form in welcher wir unsere Träume kreieren, in uns selbst. Wir stellen uns die Träume vor und danach realisieren wir sie. Jeder hat ein kreatives Potenzial . Die außergewöhnliche Kraft erinnert mich an einen Artikel, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe: http://www.lebeblog.de/leben/lebe-deinen-traum/
    Da geht tatsächlich darum, wie kann man seinen Traum leben kann.

  2. Für mich ist dieser Artikel, ohne Frage, der beste auf dieser Seite. Ich kenne HaFAWo nun schon seit fast 2 Jahren, aber diesen Artikel (inkl. Teil 2) lese ich alle 2 Monate wieder einmal. Beinahe schon genial. Oft würde ich mir wünschen ein privates Gespräch mit dir führen zu können. Jemand der so etwas schreibt … Einfach nur DANKE

  3. Ich lese sehr gerne Artikel über Erfolg und ich finde diesen hier sehr gelungen. Es freut mich auch, dass Sie Eckhart Tolle zitieren, da ich ein großer Fan von ihm bin.

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