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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Ist dein Leben ausbalanciert?

Ich selbst würde Balance als einen Zustand sehen, in dem sich alle Kräfte die Waage halten. Doch was viele Menschen nicht wissen ist, dass es verschiedene Arten der Balance gibt. Denk an ein Ei das auf der Spitze steht oder an einen sich drehenden Kreisel. Diese Beispiele stellen zwei Arten von Balance dar: statische und dynamische.

Statische Balance ist sehr empfindlich und bewegungslos. Dynamische Balance hingegen umfasst Bewegung und Veränderung. Wir brauchen beide, aber von den zweien ist die dynamische Balance (meiner Meinung nach) die Wichtigere. Sie ist das Auge des Hurrikans, das noch leise Stimmchen, welches über das Gebrüll des Löwen hinweg gehört wird. Dynamische Balance ist Stille inmitten von Chaos.

Statische Balance tritt nur dann auf, wenn die Gegebenheiten stimmen, dynamische Balance ungeachtet dieser. Dynamische Balance ist dieser Zustand innerer Ruhe und Klarheit in einer bewegten Welt, der sich über die Äußerlichkeiten des Lebens hinwegsetzt. Die Frage lautet: wie erreicht man diese Art von Balance? Hier sind zehn Wege um einen Anfang zu machen:

1. Beseitige Ablenkungen

Befreie dich von negativen und kraftraubenden Einflüssen, Personen und Situationen. Es ist furchtbar schwer ausgeglichen zu bleiben, wenn jemand oder etwas ständig an dir reißt (aber das ist was einige Freunde, Bekannte und Situationen eben machen).

Die normale Reaktion in solchen Fällen ist es, sie zu akzeptieren, zu tolerieren und zu entschuldigen. Falsch! Das Erreichen oder Wiedergewinnen von Balance im Leben erfordert es, dass man skrupellos Einflüsse eliminiert, welche einen aus dem Gleichgewicht ziehen oder werfen würden. Es fällt schwer, aber es ist absolut unerlässlich.

2. Schaffe Grenzen und setze dir Maßstäbe

Das sind zwei Arten von so genannten „Autopiloten“. Grenzen gewährleisten, dass andere nicht in deinen Raum, deine Zeit, deine Energie, usw. eindringen. Grenzen sind die imaginären, aber wohlverstandenen Linien, die anderen sagen, wie weit sie gehen oder wie nahe sie kommen dürfen. Eine deiner Grenzen könnte zum Beispiel anderen verbieten, Anforderungen an dich zu stellen. Sie können vorschlagen, bitten und empfehlen, aber sie können es nicht von dir verlangen.

Maßstäbe, andererseits, sind Regeln, für die du selbst verantwortlich bist. Deine persönlichen Maßstäbe sind möglicherweise: täglich 100% zu geben, andere nicht zu kritisieren, oder mehr zuzuhören als zu reden. Maßstäbe zu haben ermöglicht dir, dein Leben in einer entspannten Art zu leben. Du musst dich nicht in jedem einzelnen Fall neu entscheiden, du musst nur den Maßstäben folgen, die du dir selbst gesetzt hast.

3. Komm in Form betreffend Ernährung, Sport und Lebensstil

Fitness ist eine Voraussetzung für Balance, weil fitte Personen weniger Zeit und Energie darauf verschwenden, Dinge zu erledigen. Fitness bedeutet Körper und Geist als eine Einheit zu sehen, in der jeder Teil eine wichtige Rolle spielt.

4. Rücke dich selbst, Familie, Arbeit und Freizeit in die richtige Perspektive

Die Reihenfolge hier ist kein Zufall. Wenn du bei dir nicht an erster Stelle stehst, kannst du anderen gegenüber nicht dein Bestes geben. Wenn die Familie mehr eine Last als Vergnügen ist, verpasst du wertvolle Momente. Wenn die Arbeit dich völlig einnimmt, dann wird sie genau das tun: „dich bei lebendigem Leibe auffressen“. Kein Sterbender hat sich jemals darüber beklagt, nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben. Im Gegenteil, die meisten wünschten sich, sie hätten mehr „gelebt“!

5. Sei völlig geistesgegenwärtig

Geistesgegenwärtig zu sein heißt, eine entspannte Aufmerksamkeit zu genießen, die alles aufnimmt, jedoch nichts verurteilt. Es ist die Fähigkeit, sich auf eine einzige Person, eine Idee oder ein Thema in solch einem Ausmaß zu konzentrieren, dass alles andere zu einem kaum wahrnehmbaren Hintergrundgeräusch wird.

Völlig anwesend zu sein bedarf einiger Übung und Bereitschaft, gezielt alles auszugrenzen, was für das momentane Thema nicht unbedingt relevant ist. Es verlangt, im Hier und Jetzt zu bleiben, auch wenn das Wegdriften in Erinnerungen oder Spekulationen verlockender erscheint.

6. Handle bewusst

Bewusst zu handeln bedeutet sorgfältig zu sein, nichts zu überstürzen, und dir über die Konsequenzen deines Tuns vollkommen im Klaren zu sein. Bewusste Handlung ist eher ein schrittweises Vorgehen als eine automatische Reaktion.

7. Hör zu und beobachte, während du dich mit deinem Urteil zurückhältst

Dieser Punkt bezieht sich auf das verhalten gegenüber anderen Personen oder Situationen. Wenn du aufmerksam sein und wohlüberlegt handeln kannst, erledigt sich dieser Schritt beinahe von selbst. Aber die Realität sieht meist anders aus. Viel zu oft täuschen wir mit einem Urteil unsere Erfahrung und im gewissen Sinne auch unser Bewusstsein, um uns selbst abzuschirmen, zu beschützen oder voranzutreiben. Ein „objektives Urteil“ ist beinahe ein Widerspruch in sich. Mir ist klar, dass der Mensch ständig beurteilt, wir sollten uns aber bewusst bemühen, dies einzuschränken.

8. Meditiere

Meditieren bedeutet, der Waage zu erlauben, sich in einer friedvollen Balance einzufinden. Es existieren viele Arten der Meditation: Atem-, Mantra- oder Bewegungsmeditation um nur drei davon zu nennen. Der Sinn dahinter ist, dass regelmäßige disziplinierte Meditation, Körper und Seele einen „sicheren Hafen“ schafft, zum Schutz vor negativen Einflüssen im täglichen Leben. Wenn du nicht meditierst, beraubst du dich selbst eines sofort erhältlichen Friedens.

9. Richte deine innere Einstellung aus

Sich auszurichten ist zuallererst ein Akt vollsten Vertrauens, und zwar in deine Träume, Visionen und Fähigkeiten! Sich auszurichten bedeutet seinen Platz und Kurs im Leben zu erkennen, welcher dich beruhigt und festigt. Persönliche Ausrichtung entspringt der schrittweisen Erkenntnis, dass alles in diesem Augenblick RICHTIG ist!

10. Führe ein ehrenvolles Leben

Ehrenvoll zu leben heißt, sein Wort zu halten, seine Taten nicht zu bereuen, sich anderen gegenüber nicht immer entschuldigen zu müssen, sich selbst und anderen treu zu sein, und zu erkennen, dass man besonders, einzigartig und wertvoll ist.

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