Alles beginnt in deinem Kopf – Anleitung zum positiven Denken

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Bildquelle: CC0 Public Domain - pixabay.com

Ich liebe das Thema „positives Denken“ und finde es Klasse, dass es immer mehr Forschungen gibt die beweisen, dass eine positive Einstellung wichtig für die Gesundheit ist. Aber nicht nur das. Du kannst auch besser mit Stress umgehen, eine positive Einstellung ist besser für Beziehungen, und du wirst davon abgehalten, andere Menschen zu verurteilen. Was mir besonders gut gefällt: Mit der richtigen Einstellung wirst du außerdem dem Drang widerstehen, über andere zu tratschen und zu lästern.

Negativ zu sein, dir Sorgen zu machen und nach den „was wäre wenn“ und „hätte sollen“ Philosophien zu leben, ist viel kräfteraubender.

Doch Positiv zu denken ist gar nicht so einfach. Es hat sehr viel damit zu tun, sich einmal beinhart selbst zu analysieren.

Um eine positive Einstellung vorleben zu können, muss man auch seine Schwächen kennen und dazu stehen. Eine Tatsache, die viel Überwindung und Selbstvertrauen benötigt. Trotzdem kann es jeder Mensch schaffen, und somit auch DU.

Es ist wichtig, Schritt für Schritt daran zu arbeiten und nicht aufzugeben. Positives Denken bedeutet in der Gegenwart zu leben, und wird nicht nur dein Leben, sondern auch die Laune der Menschen um dich herum, aufhellen.

Hier sind die wichtigsten Grundsätze von positivem Denken, an die du dich halten solltest:

Einstellung ist alles

Einstellung ist die Linse, durch die du auf die Realität blickst. Sie formt dein Leben. Betrachte einmal ganz genau und beinhart ehrlich deine eigene Einstellung. Bist du pessimistisch? Verhüllst du alles in Furcht oder Gleichgültigkeit? Ist dein Alltag von Neid, Spott, Lästerei und Verachtung geprägt? Dann hast du eindeutig die falsche Lebenseinstellung! Wie sagte einst Platon: „Neid zielt auf das Verkleinern anderer in der Hoffnung, sich selbst aufzuwerten“.

Wie wird sich dein Leben wohl ändern, wenn du deine Einstellung änderst?

Behandle Menschen mit Freundlichkeit und Respekt

Jeder einzelne Mensch, dem du begegnest, sollte geschätzt und mit Höflichkeit behandelt werden. Du musst zur Kenntnis nehmen, dass sie alle Gefühle und eine eigene Sicht auf das Leben haben. Diese mag sich zwar von deiner unterscheiden, ist jedoch ebenso gültig. Der Respekt vor anderen Menschen, wirkt sich außerdem positiv auf deinen eigenen Selbstwert aus.

Vermeide Vergleiche

Egal ob du auf Menschen hinabblickst, welche keine speziellen Stärken haben, oder zu Menschen aufblickst, die mehr Erfahrung haben, oder mehr geschafft haben, als du. Dich ständig mit anderen zu vergleichen verlagert deine Konzentration auf die anderen anstatt auf das, was du kannst, was du willst und worin du gut bist. Vermeide es auch deine Freunde, Kinder, etc. mit anderen zu vergleichen. Wenn wir etwas verbessern wollen, müssen wir im Inneren des Menschen beginnen und die Konzentration nur auf die Person selbst richten. Was andere machen oder nicht machen, betrifft nur die Anderen!

Übernimm Verantwortung für deine Arbeit, deine Taten und dein Leben

Schiebe Verantwortung nicht ab und erfinde keine Entschuldigungen. Ganz im Gegenteil. Übernimm Verantwortung, gib einen Fehler zu, behebe ihn und lerne aus ihm. Mach dich wegen eines Fehlers nicht fertig und halte nicht an Vergangenen fest. Lebe heute, im Hier und Jetzt.

Sag öfter mal: „Nicht mit mir!“

Ruf dir das in Erinnerung, wenn dich jemand herabsetzen will, wenn jemand deine Grenzen überschreiten möchte. Dein Wert wird von dir selbst bestimmt; von deinem Wesen, deinem wahren Ich. Niemand kann deinen inneren Wert ändern, es sei denn, du lässt es bewusst zu. Verdeutliche, dass man sich mit dir nicht „spielen“ kann. Behalte deine Grenzen bei und bewege dich nach vorne.

Respektiere die Zeit und Grenzen anderer Menschen

Wenn du einen schlechten Tag hast, dich festgefahren fühlst, oder dich einfach unsicher und zögerlich fühlst, dann beachte, dass du dies nicht als Ausrede benutzt, um anderer Leute Zeit zu verschwenden oder ihre Grenzen zu überschreiten. Zeit ist der wertvollste Besitz den wir haben. Wenn du Lust darauf hast, deine Zeit zu vergeuden, dann ist das deine Entscheidung, aber verschwende nicht die Zeit anderer Menschen.

Führe eine „was ich erreicht habe“-Liste

Viel zu oft erstellen Menschen lange To-Do-Listen und machen sich selbst fertig, wenn sie nur ein paar der auf der Liste genannten Punkte erledigt haben. Ok, behalte deine Hauptliste mit den Punkten, die du erledigen willst, damit du für dich Wichtiges nicht vergisst, führe aber nebenbei auch eine zweite Liste, die du täglich aktualisierst. Mache jeden Tag eine genaue Liste von all den Dingen, die du gemacht hast, und schreibe dazu, wie viel Zeit du für jeden Punkt auf der Liste aufgebracht hast. So kannst du feststellen, wohin deine Zeit geflossen ist, du kannst dich aufgrund dessen, was du erreicht hast, gut fühlen, und du wirst sehen, worauf du dich konzentrieren musst, um zu erledigen, was dir am wichtigsten ist.

Nimm die Menschen um dich herum bewusst wahr

Nicht nur deine Freunde, Kinder, Eltern, sondern auch Mitarbeiter, Kunden, Klienten, Lieferanten und andere Menschen, mit denen du täglich in Berührung kommst. Lass ihnen für das, was sie beitragen, Anerkennung zukommen, und betrachte sie nicht als selbstverständlich. Danke ihnen für ihren Einkauf bei dir, für ihre Hilfe, für die wertvolle Geschäftsbeziehung, und für einen gut gemachten Job. Mache Ihnen einfach ab und zu ein Kompliment. Du wirst überrascht sein, wie sich Menschen über solch eine kleine Geste freuen können.

Freu dich auch über die kleinen Erfolge des Tages

Das Kompliment, das du von jemandem aufgrund deiner Idee erhalten hast. Das Lächeln, das dir ein Kunde beim Abholen seiner Bestellung geschenkt hat. Das Erkennen deiner Leistungen, auch wenn sie klein oder gewöhnlich erscheinen mögen, hilft dir dabei, dir zuzugestehen, dass du gute Arbeit geleistet hast.

Von einer positiven Einstellung und Ansicht ausgehend wirst du dich beherrschter fühlen

Betrachte jeden Job und jede Interaktion als eine tolle Leistung, anstatt sie nur als Teil deines Tages abzutun. Du wirst mit der Zeit deinen persönlichen Einfluss, den du hast, und den Nutzen, den andere daraus ziehen, immer deutlicher erkennen. Du wirst die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich ziehen. Sie werden bemerken, wie gut du Dinge erledigst, und sie werden dich wirklich zu schätzen wissen. Sie werden sich von deiner positiven Art anstecken lassen.

Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hin…

…sagt schon ein altes Sprichwort. Damit meine ich vor allem Dinge, welche in der Vergangenheit passiert sind und absolut nicht mehr greifbar sind. Vermeide Floskeln wie „hätte ich doch“ oder „wäre ich nicht“. Vergiss es, du hast und du warst. Das lässt sich nicht mehr ändern. Wenn du dir schon den Kopf zerbrechen willst, dann darüber was du daraus lernen kannst und was du für die Zukunft machen kannst. Denke immer nach vorne!

Glaube an deine Fähigkeiten und achte auf deine Bedürfnisse

Finde deine innere Stimme und bringe diese zum Ausdruck, auch wenn sie für andere Personen keinen Sinn macht. Folge deinem Instinkt! Präsentiere der Welt deine Fähigkeiten, nur so wirst du eines Tages deine wahre Berufung finden.

Reagiere rasch auf deine emotionalen, geistigen, seelischen und körperlichen Bedürfnisse. Innere Ausgeglichenheit ist das Fundament für persönlichen Erfolg.

Erkenne dich Selbst

Selbsterkenntnis ist der Wissenserwerb über die eigenen psychischen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Realitäten. Sie ist die richtige Beurteilung deiner Eigenschaften, Kräfte, Werte und persönlichen Einstellung, und somit Voraussetzung für Selbstverwirklichung und positives Denken.

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19 Kommentare

  1. Hi ich wollte nur mal eben danke sagen. Ich finge , dass ihr wirklich vielen damit helft und am meisten euch selbst. weiter so . Und immer Positiv denken. Danke LG Jack Jonni

  2. Punkt 4 wird oft unterschaetzt: `Übernimm Verantwortung für deine Arbeit, deine Taten und dein Leben.` Ich wuerde nur die Reihenfolge aendern: Leben, Taten und dann automatisch kann man auch Verantwortung im Job uebernehmen. Dieser Punkt war einer der wichtigsten und wertvollsten Momente in meinem Leben. Danach ging alles leichter. :)

  3. Phantasie sei eine wunderbare Gabe, meinte Erich Kästner. Man müsse sie allerdings im Zaum halten können. Wer auf alte Dichter hört, kann gelegentlich viel Geld sparen, Seminargebühren für Motivationsgurus etwa, vor allem für solche, die ihren Kunden immer noch einreden, positives Denken führe automatisch zum Erfolg. Die psychologischen Halbwahrheiten der Gute-Laune-Branche sind mittlerweile ins allgemeine Bewusstsein gesickert und halten sich hartnäckig. „Du musst nur fest an den Erfolg glauben“, schallt es einem entgegen, „dann klappt das schon.“

    Kritiker zweifeln schon länger an der Wirksamkeit der Positiv-Denken-Strategie. Und es gibt Studien, die ihnen recht geben, gelegentlich schadet positives Denken mehr, als es nutzt. Erfolgsphantasien in der Art „In einem Jahr bin ich Abteilungsleiter!“ können bestimmte Persönlichkeitstypen sogar daran hindern, ihre Ziele zu erreichen. So verfallen viele Kritiker ins andere Extrem und behaupten, positives Denken generell mache krank und erfolglos. Viele Ratgeber versuchen vehement, die Alles-wird-gut-Manie wieder aus der Welt zu schaffen. Dabei ist die Sache eigentlich ganz einfach: Erfolgsphantasien müssen immer zum jeweiligen Typ passen.

  4. Am Besten gefällt mir: „Einstellung ist die Linse, durch die du auf die Realität blickst. Sie formt dein Leben.“

  5. Ich finde es gut, dass in Zeit wo Depression zur Volkskrankheit Nr 1 mutiert, Leute am positiven Denken festhalten.

  6. Finde ich gut, dass hier über etwas Positives geschrieben wird. Diese ganze Negativstimmung zur Zeit nervt nämlich gewaltig.

  7. Ja ja, das positive Denken ist eine Kunst und manche Menschen benötigen ihr ganzes Leben lang um sie zu erlernen. Grundsätzlich stimme ich mit diesen 13 Punkten überein, aber nach ihnen zu leben verlangt enorm viel Disziplin und Engagement

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