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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Kollegen um einen guten Rat zu bitten – das kann doch wohl nicht so schwer sein. Oder?

Schwer nicht, aber diffizil. Denn die komplexe Kommunikation zwischen Ratsuchendem und Ratgeber scheitert allzu oft an blinden Flecken, Selbstüberschätzung und Denkfehlern.

Zwei Professoren der Harvard Business School haben zusammengetragen, mit welchen typischen Fehlern Ratsuchende sich selbst im Wege stehen.

  • Glauben, dass Sie die Antwort bereits kennen: Vielleicht sind Sie fest davon überzeugt, das Problem bereits alleine gelöst zu haben, wollen aber „sicherheitshalber“ noch jemanden um Rat fragen. Das ist ein gefährliches Spiel. Denn Ihr Ratgeber wird dies sicherlich merken und verärgert darauf reagieren.
  • Die falschen Ratgeber wählen:Natürlich fühlen wir uns wohler, wenn der Ratgeber mit uns befreundet ist, nicht einschüchternd wirkt und problemlos zugänglich ist. All das hat jedoch nichts mit der Qualität des Ratschlags zu tun. Suchen Sie lieber nach jemandem, der die passende Fachkompetenz besitzt und – ganz wichtig – Ihnen nicht nach dem Mund reden wird.
  • Das Problem unzureichend definieren: Erzählen Sie alles, was für das Verständnis Ihres Problems wichtig ist, nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehören auch jene Details, die womöglich ein schlechtes Licht auf Sie werfen. Sind diese wichtig, müssen Sie sie erwähnen.
  • Ratschläge nicht ernst nehmen:Wir alle sind anfällig dafür, Ratschläge zu unterschätzen oder gar völlig zu ignorieren. Schließlich halten wir unsere eigene Meinung immer noch für die beste. Passiert das jedoch allzu oft, stoßen Sie Ihren wohlmeinenden Ratgeber damit vor den Kopf.
  • Die Qualität des Ratschlags verkennen: Viele Menschen zweifeln an Ratschlägen, die von der Norm abweichen oder von jemandem stammen, mit dem sie oft Meinungsverschiedenheiten hatten. Auf eine schlechte Qualität des Ratschlags deutet jedoch weder das eine noch das andere hin.

(Quelle: http://www.harvardbusinessmanager.de)

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