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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Viele Studien haben es bereits nachgewiesen, viele wussten es schon vorher: Großraumbüros machen kränker als andere Büroformen. Die oft als transparente und moderne Arbeitswelt beschriebene Massenhaltung von Arbeitnehmern fördert Konzentrationsprobleme, mindert die Motivation und erhöht das Konfliktpotenzial. Denn zu viel Lärm verursacht Stress, auch unbewusst. Dazu kommen eine gering ausgeprägte Privatsphäre und häufigere Krankheitsfälle.

Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Magen-Darm-Beschwerden kommen daher in großen Arbeitsräumen häufig vor. Dank Online-Apotheken kann jeder stressgeplagte Arbeitnehmer sogar vom Arbeitsplatz aus für sein eigenes Wohlbefinden sorgen, wenn der Klassiker Tee keine Besserung verschafft. Langfristig aber sollten die Strukturen und Einflussfaktoren verändert werden, die die negativen Effekte erst auslösen. Hier helfen neben Naturprodukten als erster Schritt bereits ausreichend außerhalb des Büros verbrachte Pausen.

Der dauernde Geräuschpegel durch Telefone und geschwätzige Kollegen – klassische Reizüberflutung – mindern am Ende jedoch meistens die Produktivität. Die eigene Leistungsfähigkeit wird bereits durch einen Dialog am Nachbartisch um 10% gemindert. Nicht einmal Telefonklingeln ist auf Dauer so störend, geschweide denn rumorende Drucker. Natürlich kann der selbstbewusste Angestellte versuchen, die Kollegen mit Humor, Mut und kreativen Gegenmaßnahmen zur Räson zu bringen. Doch auch das ist keine langfristige Lösung.

Trotz der vermeintlich überwiegenden Nachteile wird das Thema Großraumbüro vielseitig und kontrovers diskutiert. Zwischen Ideologie, städtischen Immobilienpreisen und moderner Arbeitsanforderungen sollte dennoch Raum für flexible Strukturen bleiben. Im Idealfall ist das Büro Ideenquelle und Kommunikationszentrum gleichermaßen. Rückzugsräume, Telefonboxen und Meeting-Ecken sollten zusammen mit offenen Tischreihen und vielseitigen Arbeitsplätzen strukturell harmonieren. Offene, positive Gruppendynamiken und geschützte Privatsphären schließen sich dann nicht mehr aus.

Ziel muss es sein, ein Großraumbüro zu gestalten, das sich mit den dynamischen Anforderungen der modernen Arbeits- und Geschäftswelt verändern kann. Innerhalb dieser Grundphilosophie sorgen dann schallschluckende Teppiche, Decken, Wände, Möbel und Pflanzen für gesunde Luft und gedämpfte Lautstärke. Auch natürliches Licht und motivierende Farben bewirken mehr, als sie kosten. Denn während für die Ausstattung selten mehr als 10% ausgegeben wird, machen die Lohnkosten bis zu 80% der Betriebsausgaben aus. Investitionen in die Innenausstattung für den Gesundheitsschutz sind also stets günstiger als die Folgen von Krankenständen. Diese kosten österreichische Firmen ohne diese Maßnahmen vor allem durch die mentalen Leiden viele Millarden Euro.

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