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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Hast du schon einmal bemerkt, dass manche Menschen scheinbar dazu geboren sind, Probleme zu lösen?

Für Außenstehende wirkt es oft so, als würden diese Personen gar keine Probleme kennen, sondern diese Situationen als eine Art Herausforderung sogar begrüßen.

Bei genauerem hinsehen wirst du erkennen, dass Problemlösung eher eine Fertigkeit als eine Gabe ist. Erfolgreiche Problemlöser haben gewisse identische Techniken und Methoden, welche sie immer wieder sehr effektiv zur Anwendung bringen.

Sehen wir uns diese einmal genauer an:

Sie haben eine gute Einstellung

Einfach ausgedrückt, sehen erfolgreiche Problemlöser in Problemen auch immer Möglichkeiten, die Chance etwas Neues zu lernen, zu wachsen, erfolgreich zu sein wo anderer versagt haben, oder zu beweisen, dass „es gemacht werden kann“.

Sie bezeichnen das Problem neu

Problemlösung ist in erster Linie eine beratende Fähigkeit. Erfahrene Berater wissen, dass die erste Definition des Problems (durch den Kunden) sehr oft falsch oder mangelhaft ist. Sie lernen Aussagen wie „Das Problem ist offensichtlich, dass…“ zu ignorieren und folgen ihren eigenen Eingaben, aber…

Sie haben ein System

Das wahrscheinlich üblichste Model ist das alte Beratungskürzel: DACR/S, was ausgeschrieben Describe, Analyze, Conclude und Recommend/Solve bedeutet (beschreiben, analysieren, schlussfolgern und empfehlen/lösen). Wie bei vielen Formeln liegt der Nutzen in der Schritt‑für‑Schritt Annäherung, die sie bietet. Erfolgreiche Problemlöser gehen die Schritte der Reihe nach durch und nehmen sie wörtlich. Zum Beispiel vermeiden sie es beim Beschreiben des Problems (der erste Schritt) genauestens, vorschnelle Urteile zu fällen oder Möglichkeiten auszuschließen. Beim analysieren der Informationen achten sie darauf, dass ihre eigenen Vorurteile nicht in die Quere kommen. Wenn sie Schlussfolgerungen entwickeln, sind sie sich darüber im Klaren, dass diese gründlich geprüft werden müssen. Und am Ende erkennen die smartesten Problemlöser, dass es fast immer mehr als eine Lösung gibt, also entwickeln sie verschiedenen Alternativen, von denen sie wählen.

Sie meiden die Erfahrungsfalle

Die Welt verliert zunehmend an Geradlinigkeit. Alles verändert sich und traditionellen Linien verschwinden. Erfahrene Problemlöser kennen die Fallen darin, das was in der Vergangenheit funktioniert hat, als Wegweiser für die Zukunft zu sehen. Sie lernen das Unerwartete zu erwarten, unlogisch und nicht linear.

Sie betrachten jede Position als wäre es ihre eigene

„Wenn Du den anderen verstehen willst, gehe einige Zeit in seinen Mokassins“, sagt ein alter Indianersprichwort. Für erfolgreiche Problemlöser ist dies mehr als nur ein Sprichwort. Es ist eine wesentliche Art, das Problem von allen Seiten zu betrachten. Die Fähigkeit schnell und einfach von einer Perspektive zur nächsten zu wechseln, ist das Schlüsselmerkmal eines erfolgreichen Problemlösers. Wie ein sehr erfolgreicher Verkaufsguru einmal sagte: „Ich versetze mich in die Position des anderen Typen, dann gehe ich solange auf sie ein, bis ich sie besser verstehe als er selbst.“

Sie sehen Konflikte oft als Voraussetzung für eine Lösung

Wenn in einer problematischen Situation der Einsatz sehr hoch ist, weigern sich die Parteien oft, mit offenen Karten zu spielen und sind darauf bedacht, nicht zu viel herzugeben. In solchen Fällen kann ein gelenkter Konflikt ein wirksames Mittel sein, um die wahren Fakten der Situation ans Licht zu bringen.

Sie hören auf ihre Intuition

Irgendwann während der letzten Stufen des Faktenfindens, tun erfolgreiche Problemlöser folgendes: sie hören zu, stellen Hypothesen auf, testen, testen und testen erneut. Sie erkennen, dass während Intuition vielleicht teilweise angeboren ist, effektive Intuition größtenteils eine entwickelte Fähigkeit ist – und sie arbeiten daran, sie zu entwickeln und testen, testen und testen erneut!

Sie gehen immer über das „Lösen des Problems“ hinaus

Auf einer Zeitlinie bringt dich eine Lösung des Problems in die Gegenwart, an einen Punkt den du vielleicht „Nullpunkt“ nennst. Wirklich erfolgreiche Problemlöser gehen weiter. Sie gehen über das Lösen des Problems hinaus, um die zugrundeliegenden neuen Möglichkeiten  zu erkennen, die oft verborgen in den Feinheiten des Problems liegen.

Sie suchen nach permanenten Lösungen

Permanente Lösungen haben im Gegensatz zu Übergangslösungen zwei Besonderheiten: (1) sie richten sich an alle Aspekte des Problems, und (2) sie bieten allen beteiligten Parteien akzeptable Vorteile. Übergangslösungen, lassen Teile des Problems unberührt, mit dem Ergebnis, dass es im Laufe der Zeit eitert und ausbricht. Fürs Protokoll, eine permanente Lösung ist eine, bei der das Problem gelöst BLEIBT und nicht zurückkehrt, um dich zu beißen.

Sie erhalten von den betroffenen Parteien Zustimmung und Zusage

Es kann leicht passieren, dass es beim Finden „der Antwort“ eines Problems, im Eifer des Gefechts nicht geschafft wird, die Zustimmung und Zusage aller Betroffenen zu erhalten. Für erfolgreiche Problemlöser ist das „mitgehen“ via stillschweigender Übereinstimmung nicht genug. Für einen effektiven Problemlöser muss es von allen Parteien eine ausdrückliche Stellungnahme geben, die besagt, dass sie übereinstimmen und bereit sind, zur Lösung beizutragen. Zustimmung und Übereinstimmung bilden ein drittes Merkmal der „permanenten“ Lösungen, die oben bereits besprochen wurden, aber sie werden so oft ignoriert, dass es wichtig ist, sie getrennt zu betrachten.

Wir hoffen, dass auch du beim nächst auftauchenden Problem eher die neue Chance als das unüberwindbare Hindernis erkennst. Schließlich sollte es zukünftig auch bei dir nur 2 Wörter in solch einer Situation geben: „Null Problemo!“

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