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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Nur wenige Menschen haben den Drang dazu, aufzustehen und sich in den Tag zu stürzen, bevor die Sonne aufgeht. Ehrlich gesagt, ziehen es viele von uns nicht einmal in Erwägung, früher als „nötig“ aus dem warmen Laken zu steigen.

Wer oder was kann uns also morgens mobilisieren?

Theoretisch sollte sich deine Produktivität nicht davon beeinflussen lassen, ob du um 5 Uhr morgens oder 10 Uhr vormittags aufstehst. Das Einzige was zählt, ist die Qualität deines Schlafs, welcher deinem Geist und Körper die Regeneration bietet, die er braucht. Frühaufsteher, deren Produktivität nie am Nullpunkt anzukommen scheint, sehen viele Dinge anders. Wie sagt schon ein altes Sprichwort: „Morgenstund hat Gold im Mund“. Diese Morgenstunden sind eine Möglichkeit, den Tag ruhig beginnen zu können. „Morgenmenschen stehen meist ohne Hektik auf, handeln mit Bestimmtheit und erreichen ihre Ziele unnachgiebig (da sie auf Grund des fehlenden Stresses auch meist gewissenhafter sind).

Die Welt verneigt sich vor solcher Konsequenz, also werfen wir einen Blick darauf was diese speziellen Menschen aus den Federn wirft (manchmal sogar ohne Wecker und Alarm).

Mache ein Rendezvous mit dem Erwachen

Die unerfreuliche Wahrheit ist, dass wir alle Gewohnheitstiere sind. Das kann ziemlich ungemütlich werden, vor allem wenn wir versuchen, uns Neues anzugewöhnen. Wenn wir uns aber selbst erlauben, mit dem Biorhythmus unseres Körpers zu leben, werden sich unsere Körperfunktionen erkenntlich zeigen. Das bedeutet, sobald du eine passende Zeit für dich gefunden hast, solltest du jeden Tag zu dieser Uhrzeit aufstehen und es auch konsequent beibehalten. Dein Körper wird engagiert sein, deine Bemühungen zu unterstützen, und dich täglich frisch und munter aus deinem Bett katapultieren.

Esse morgens wie ein Kaiser, zu Mittag wie ein König und abends wie ein Bettler

Unserer Körper funktioniert nach diesem Ernährungsprinzip am Besten. Es bedeutet, am Morgen größere, schwerere Portionen zu sich zu nehmen, denn gerade diese Mahlzeit gibt uns den ganzen Tag sehr viel Energie, und wird auch sehr schnell wieder abgebaut. Mittags eignet sich eine angenehm sättigende Mahlzeit, welche ein ausgeglichener Mix aus Kohlehydrate und Eiweiß sein sollte. Abends essen wie ein Bettler bedeutet, kleine, leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen, um mit einem beinahe leeren Magen schlafen zu gehen. Wenn dein Körper normal funktioniert und du keine Magengeschwüre hast, wird dir das zu Bett gehen mit leerem Magen ausgesprochen gut tun. Diese Art von Fasten erlaubt deinem Körper, sich nicht mit dem Magen zu beschäftigen während du schläfst, und investiert die dadurch zur Verfügung stehende Energie mehr in dessen Verjüngung.

Führe ein Leben mit Zielen

Kleine Kinder tun alles, um zu verhindern, dass sie zu Bett gehen müssen. Diese Kinder sind es auch, die es kaum erwarten können, morgens aus dem Bett zu springen. Der Grund für dieses Verhalten ist, dass sie um nichts auf der Welt irgendetwas versäumen wollen. Im Erwachsenenalter brauchen wir etwas mehr Überredung, als nur den Grund: „nichts missen zu wollen“. Also müssen andere, neue Methoden angewandt werden: mehr Spaß im Alltag, neue Lebensaufgaben, und einen Plan, wie wir die zu bewältigenden Aufgaben am kommenden Tag bewältigen werden. Man braucht nicht wirklich eine Aufgabe für die man sterben würde, aber zumindest eine, für die wir leben wollen.

Plane deinen Tag

Wir können nun behaupten, dass wir ein Ziel verfolgen, aber dadurch dass wir planen, können wir mit ziemlicher Sicherheit festlegen, wann wir diese erreichen. Planung ist ein fundamentaler Schritt um deine Gedanken darauf auszurichten, deine Ziele permanent zu verfolgen. Abgesehen davon spielt es auch eine wichtige Rolle, wenn wir jeden Tag schön und mit Freude gestalten wollen. Ein minimaler Aufwand von 15 Minuten am Tag ist alles, was man braucht, um den nächsten Tag kurz und effektiv zu planen. Eine straffe Planung hilft, deinen Tag sinnvoll zu gestalten, während man mehr Spaß hat, mehr erledigen kann und weniger wertvolle Momente in seinem Leben verschwendet. Ein Sprichwort sagt: „Glückliche Menschen planen keine Taten, sie planen Resultate.“

Viel Wasser trinken

Trinke etwas Wasser, bevor du zu Bett gehst und ca. einen halben Liter nachdem du aufgewacht bist. Das bisschen Wasser, das du vor dem zu Bett gehen zu dir nimmst, unterstützt deinen Körper beim Verjüngungsprozess, der bereits erwähnt wurde. Während du schläfst füllen sich all deine Zellen mit diesem frischen Wasser und hinterlassen ein Gefühl des Wohlbefindens. Das morgendliche Trinken hat 2 Funktionen. Die eine ist, dass es deinen Körper und Geist in Schwung bringt. Zweitens bringt es das Verdauungssystem in Schwung und hilft dir somit beim Stuhlgang. Du wirst dich also schon am Morgen frisch und erleichtert fühlen.

Arbeite an deinem Körper

Wie bereits erwähnt orientiert sich unser Körper an einem Biorhythmus. Dieser begrenzt sich auf Schlafen, Essen, Training und viele andere Körperfunktionen. Wir werden tagsüber permanent physiologisch beansprucht, darum ist eine kleine Fitnesseinheit am Morgen mehr als nur empfehlenswert. Es bringt den Kreislauf in Schwung und regt unseren Körper an, wirkungsvoller zu arbeiten.

Menschen, die denken, dass sie für Ihre körperliche Fitness keine Zeit haben, müssen sich eben früher oder später Zeit für Krankheiten nehmen. Wenn du dir erst einmal eine Routine angeeignet hast, wird dein Körper darauf vorbereitet sein, dir die nötige Energie zu liefern, bevor du mit deinem „Workout“ beginnst. Solltest du also zukünftig mit einem solchen Energielevel aufwachen, wird es dich förmlich aus den Federn schleudern.

Gönne dir Zeit für dich selbst

Kein Morgen ist befriedigend, wenn du nicht ein bisschen Zeit für dich selbst einplanst. Sei es, dass du gerne meditierst um einen klaren Kopf zu bekommen und um deinen Verstand messerscharf zu schleifen oder, dass du gerne die Morgenzeitung liest um dir neues Wissen anzueignen.

Es gibt wahrscheinlich eine Menge Dinge, die du am Morgen gerne tust, also muss dieser Plan individuell gestaltet werden. Das Schlüsselprinzip jedenfalls lautet: Finde heraus, was du morgens wirklich gerne tust, und du wirst es kaum erwarten können, aufzustehen.

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