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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Schüler und Studenten (aller Altersgruppen) haben mehr „Hirnstress“ als je zuvor. Wie kann also von ihnen erwartet werden, dass sie sich auf das Lernmaterial konzentrieren, es im Gedächtnis behalten und das Wichtigste aus den Unterlagen herausfiltern?

Mir persönlich kommt es so vor, als ob dies immer schwieriger wird. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir mittlerweile in einer digitalisierten Welt leben mit Informationsdruck im Überfluss. Einfachheit mutiert zum Fremdwort und Stress zur Normalität. Abgesehen vom Alltag dürfen wir uns heutzutage auch noch um soziale Netzwerke wie z.B. Facebook, Twitter & Co kümmern müssen.

Den Kopf „frei“ zu bekommen und zu fokussieren sollte dein erstes Ziel sein!

Hier sind einige Tipps, wie du dein Gedächtnis maximieren kannst. Egal, ob du ein Student bist oder einfach nur deine Fähigkeiten ausbauen willst, um im beruflichen Leben auf dem neuesten Stand zu sein:

1. Mache Notizen
Sieht aus, als wäre das eine Leichtigkeit, aber wenn du immer ein Blatt Papier zur Hand hast, wenn du zuhause, bei der Arbeit, oder auf der Uni bist, kannst du das Gelernte sofort festhalten. Wenn du die Dinge auf deine Weise niederschreibst, findest du einen leichteren Zugang zu ihnen.

2. Wiederhole regelmäßig
Denke nur einmal nach, wie viel Information du jeden Tag aufsaugst. Deshalb solltest du dir jeden Tag ein bisschen Zeit einrichten, um zu wiederholen. Das kann z.B. vorm Schlafengehen sein

3. Atme
Eines der besten Dinge, die du tun kannst, ist, dein Gehirn mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Befreie dich von deiner verschlafenen Benebelung, die du morgens und abends hast. Am Besten solltest du morgens ein bisschen Sport betreiben und habe immer eine Flasche Wasser bei dir, um dich zu erfrischen und frisch zu bleiben.

4. Verwende Lerntricks
Baumliste, Bildertraining, Speed-Reading, … es gibt viele Tricks die dich beim Lernen unterstützen können. Einige davon findest du gut erklärt im Wissenslexikon von BR-online.

5. Vermeide Multitasking
Wenn du am Computer sitzt und dein Telefon daneben ist, dann wirst du bestimmt zu Multitasking verleitet. Zusätzlich willst du vielleicht noch Radio hören oder das Fußballspiel nebenher in der Glotze laufen lassen. TU ES NICHT! Konzentriere dich darauf, was du gerade tust und du wirst langfristige Ergebnisse erzielen.

6. Portioniere deine Informationen
Ein anderer Weg, um dein Gedächtnis zu unterstützen ist, Informationen in kleineren Stücken aufzunehmen um sie „merkbarer“ zu machen. Es ist logisch, dass man eine kleinere Informationseinheit leichter erfasst als eine sehr lange.

7. Vermische dein Wissen
Eine weitere Möglichkeit, um dein Gedächtnis auf Zack zu bringen ist, dein neues Wissen mit altem in Verbindung zu bringen. Hier sind wieder die sogenannten „visuelle Merkhilfen“ sehr hilfreich, um eine Beziehung zu deinem neuen Wissen herzustellen.

8. Verwende die Mnemotechnik
Mnemotechnik ist ein Kunstwort, das seit dem 19. Jahrhundert für ars memoriae und ars reminiscentiae („Gedächtniskunst“) benutzt wird, meist gleichbedeutend mit Mnemonik. Die Mnemotechnik entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken), zum Beispiel als Merksatz, Reim, Schema oder Grafik. Neben kleinen Merkhilfen gehören zu den Mnemotechniken aber auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich an ganze Bücher, Listen mit tausenden von Wörtern oder tausendstellige Zahlen sicher erinnern kann. Beispiele findest du hier.

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2 Kommentare

  1. Hallo Maximilian. Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich lerne oft mit meinem Sohn und wir erzielen immer die besten Ergebnisse wenn wir die Informationen „portionieren“, oft wiederholen und das Ganze in entspannter Art und Weise, sprich: ohne Druck.

  2. Ich finde es sehr wichtig, den zu lernenden Stoff möglichst gering zu halten und wirklich nur das Wichtigste rauszufiltern. Diese wesentlichen Aspekte sollen dann aber möglichst oft wiederholt werden, damit sie dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Die Überflutung mit Informationen ist für das Lernen eher negativ, da sich das Gehirn sowieso dauerhaft nur einen kleinen Anteil merken kann. Es hat also de facto wenig Sinn, für eine Prüfung den gesamten Stoff auswendig zu lernen – schon nach kurzer Zeit ist nur noch ein Minimum des Gelernten präsent. Generell ist Lernen ohne Verständnis nicht sehr effektiv, da das Gehirn sich Inhalte nur dann wirklich gut merken kann, wenn Verknüpfungen zu bestehenden Wissen hergestellt werden können. Zusammenfassend gesamt: Das Wichtigste herausfiltern, seinen Verstand einsetzen und möglichst viele Wiederholungen – dies ist die beste Methode, um Lerninhalte langfristig im Gedächtnis zu behalten!

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