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Foto: Veröffentlicht unter (CC0) Lizenz.

Kreativitätstechnik und Ideenfindung sind Methoden zur Steigerung von Kreativität und gezieltem Produzieren neuer Ideen, um Visionen zu entwickeln und Probleme zu lösen.

Brainstorming

Durchführung
Eine Person wird als „Projektmanager“ bestimmt und stellt der Gruppe (mindestens 3 Personen) das zu lösende Problem kurz vor und kann sich danach selbst an der Produktion von Lösungsideen beteiligen.

Die Teilnehmer versuchen dann, 15 bis 30 Minuten lang, stichwortartig Lösungsideen zu dem gestellten Problem zu produzieren, die von einer Person auf einer Flipchart für alle sichtbar notiert werden.

Die Auswertung, der produzierten stichwortartigen Lösungsideen, erfolgt nach der Brainstorming-Sitzung durch den Projektmanager. Es empfiehlt sich jedoch, dass der Projektmanager nach Abschluss des eigentlichen Brainstormings, die ja nur stichwortartig formulierten Lösungsideen der Gruppe, kurz hinterfragt.

Die 4 Grundregeln des Brainstormings sind:

1. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
2. Quantität geht vor Qualität
3. Es gibt keine Urheberrechte
4. Kritik jeder Art, auch Lob, sind verboten

A. F. Osborn, der Erfinder des Brainstorming, empfiehlt als erste Kriterien für die Selektion von Brainstorming-Ideen:

  • Sofort realisierbar
  • In absehbarer Zeit realisierbar
  • Vorerst nicht realisierbar
Zum Thema:  Kreativitätstechniken Teil 4 - Provokation

Vorteil
Sehr einfach anzuwenden und eignet sich sehr gut bei Gruppenarbeiten.

Nachteil
Ist eher weniger geeignet bei umfangreiche Problemstellungen. Nichts für schüchterne Personen.

Brainstorming für Einzelpersonen
Definiere das Problem in Form einer Frage, für die du eine Lösung haben möchtest. In den nächsten 20 Minuten alle Gedanken und Ideen aufschreiben, welche dir zum Thema einfallen. Als Ziel sollten mindestens 25 Begriffe gesetzt werden. Bedenke immer, dass beim Brainstorming nicht bewertet und kritisiert wird. Einfach alles notieren, was dir einfällt. Auch wenn es noch so „verrückt“ klingen mag. Danach alle Wörter sortieren, auswerten und eventuell kombinieren. Dadurch sollten erste Lösungsansätze gefunden werden. Diese müssen auf den ersten Blick jedoch nicht sofort realisierbar sein. Das Ziel ist hier, über die gewohnten Lösungsmöglichkeiten hinauszudenken.

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