Ich habe keine Lust - 10 praktische Tipps um in die Gänge zu kommen
Aus dem einen oder anderen Grund sind wir alle schon einmal in einer von Faulheit und Lustlosigkeit geprägten Phase festgesteckt. Vom Produktivitäts-Guru bis zum Ottonormalverbraucher haben wir alle schon einmal Zeiten erlebt, in denen wir uns einfach zu nichts aufraffen konnten.
Faulheit wird von einem Fehler in unserem Denken verursacht. Ein großartiger Artikel würde diesen Fehler analysieren und eine Schnelllösung bieten. Das könnte die Erde in ein neues Zeitalter der Produktivität versetzen … Hurra!!!
Aber leider habe ich keine Schnelllösung - SO gut bin ich nicht - du musst dich also mit einigen praktischen Techniken zufrieden geben, um dich selbst aus deinem faulen Trott zu heben. Es wird einige Arbeit deinerseits erfordern, aber ich bin mir sicher, dass alles, was bei mir funktioniert hat, auch bei dir klappen wird.
1. Fange irgendwo an, egal wo
Wir können uns den Disziplinmuskel als starken Pfeiler vorstellen. Bildlich gesprochen dient uns dieser Muskel, wenn er groß und stark ist, als ein Koloss der Produktivität. Wähle irgendeine der folgenden Tipps oder eine deiner eigenen Ideen aus und fang an!
Wenn du der Idee Tage lang nachgehst, baust du eine Gewohnheit auf. Hast du erst einmal „die Gewohnheit Gewohnheiten aufzubauen”, wirst du in der Lage sein, neue zu schaffen. Gewohnheiten aufrecht zu erhalten erfordert viel weniger Energie, als neue zu beginnen, du kannst also immer wieder neue Gewohnheiten zu deinem Leben hinzufügen.
2. Verwirkliche dich selbst
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt dieses Artikels. Indem du deine Quellen, Gründe und Absichten hinterfragst, bist du in der Lage, alle Hindernisse, die auf deinem Weg auftauchen, zu überwinden. Wenn du dich hinsetzt und nachdenkst, wirst du all die wunderbaren Dinge entdecken, durch die du dich ambitioniert und erfüllt fühlst. Das wird dich unvermeidbar dazu führen, dich selbst in deinem Leben zu verwirklichen - um wahrlich zu leben!
3. Verbessere deine Trainingsgewohnheiten
Es muss ja nicht gleich Laufen, Aerobic oder Schwimmen sein. Ein kurzer Spaziergang wird dein Blut zum fließen und dein Herz zum pumpen bringen, und dein Körper wird sich nach dieser einfachen Bewegung viel jünger anfühlen. Mit einer halben Stunde pro Tag hast du deinen wöchentlichen Bedarf an Spaziergängen leicht erfüllt.
4. Engagiere dich beim Hausputz.
Wir kommen alle manchmal an einen Punkt, an dem unser Haus nicht mehr wirklich sauber genannt werden kann. Dadurch fühle ich mich etwas schuldig, weil ich weiß, dass einer der Schlüssel zu sauberem Denken ein sauberes Haus oder ein sauberer Arbeitsplatz ist.
Wenn du beim regelmäßigen Putzen versagt hast, kannst du die 15-Minuten-Regel anwenden, um aus deinem Trott zu kommen. Such dir ein Zimmer aus und geh nur 15 Minuten lang rein, um etwas aufzuräumen (z.B. nur den Schreibtisch, nur den Schrank, nur den Boden). Verwende alle 15 Minuten und mach den nächsten Tag weiter. In der Zwischenzeit kannst du im Gehen aufräumen, und so wird dein Haus oder deine Wohnung immer ordentlich wirken.
5. Pflege deine Lesegewohnheiten
Das Beste, was man mit einer fallen gelassen Gewohnheit tun kann, ist, sie langsam wieder aufzunehmen. An diesem Punkt geht es nicht um Menge sondern darum, eine lebenslange positive Gewohnheit beizubehalten. Alles, was du tun musst, ist dieser Gewohnheit jeden Tag sofort nach dem Aufwachen 15 Minuten zu widmen. Zu dieser Zeit wirst du beim Lesen am wachsamsten sein. Verpflichte dich nur zu 30 Tagen, 15 Minuten jeden Morgen, und wenn dir deine neue Gewohnheit gefällt, kannst du sie ja ausweiten oder ins Abendprogramm aufnehmen.
6. Trinke viel Wasser
Zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken, lässt jedes Atom in meinem Körper vor Energie springen. Keine zwei Liter Limonade, Kaffee und bestimmt nicht zwei Liter Saft. Es muss Wasser sein, und ich denke, dass viele Menschen unterschätzen, wie viel sie tatsächlich brauchen, und dass der Grund für ihre körperliche Müdigkeit sein könnte.
7. Schlafe nicht zu viel
Schlaf ist ein Monster, das unsere Produktivität angreift. Je mehr du schläfst, desto fauler bist du. Je fauler du bist, desto mehr schläfst du. Indem wir einige standardisierte Regeln in Form von Gewohnheiten anwenden, können wir aus diesem Teufelskreis ausbrechen.
Erstens, wenn du den Morgenwecker hörst, dann lieg nicht herum und hinterfrage dich selbst, sondern spring aus dem Bett! Geh rüber zum Waschtisch, wasch dir das Gesicht mit kaltem Wasser, hüpfe in dein Gewand, geh Frühstücken und studiere deine To-do-Liste. Du brauchst ein Nachmittagsschläfchen? Stell den Alarm auf 20 Minuten und erlaube dir nicht, unter keinen Umständen, länger als diese Zeit lang zu schlafen.
8. Iss nichts, was träge macht
Hast du bemerkt, dass mit der Faulheit auch schlechte Essgewohnheiten kommen? Essen, das viel Fett, Zucker und einfache Kohlenhydrate enthält?
Eines, was mir beim Durchbrechen dieses Kreislaufs hilft, ist, einige Regeln auf dem Tisch zu platzieren. Vor dem Schlafengehen vier Stunden nichts essen, außer es ist ein Stück Obst. Zwischen den Mahlzeiten nur Obst und Gemüse als Snacks essen. Gemüse soll der Hauptgang sein, nicht die Beilage. 5-6 kleinere Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt essen, um Lethargie zu vermeiden. Gesundes Essen versorgt dich mit mehr Energie … ein sicherer Weg um aus der Trägheit zu entkommen.
9. Vereinfache dein Leben
Überfordert zu sein ist ein sehr wahrscheinlicher Grund dafür, dass wir uns in einem faulen Trott befinden. Deine Aufgabe - vereinfache. Wenn du so viele unnötige Ablenkungen wie möglich aus deinem Leben entfernst, wird dein Kopf frei und sich auf die Möglichkeit freuen, wichtige Dinge in Angriff zu nehmen.
10. Begrüße deine Trägheit
Erwäge für einen Moment, dass du wirklich ausgelaugt bist. Körperlich, emotional oder spirituell läufst du auf fast leeren Batterien, wodurch du dich den ganzen Tag träge fühlst. Das ist sowohl verständlich als auch akzeptabel.
Hol die weiße Fahne raus, geh schlafen, trink etwas, iss etwas Gesundes, mach einen schweißtreibenden Lauf und erinnere dich an Nr. 2 - hinterfrage und denke nach. Vielleicht kennst du das Problem noch nicht, aber irgendetwas sagt mir, dass dir, wenn du vorm Spiegel stehst und dir 10 Minuten lang in die Augen siehst, eine kleine Stimme ganz genau sagt, was das Problem ist - löse es.
Ein Mensch ist faul, weil er Gelassenheit und Ruhe sucht. Die Suche nach Bequemlichkeit ist eine starke Wurzel der Faulheit. Du musst erkennen, dass der faule Weg zwar auf den ersten Blick Bequemlichkeit mit sich zu bringen scheint, aber auf Dauer wird eine Person, die faul ist, an Größe verlieren. Warum? Weil ihr Leben mittelmäßig sein wird!




Hausputz nackt?
Ja aber der faule Weg ist ja soooo gemein. Der zeigt sich immer von seiner einladenden Seite und sieht mich ständig mit großen Hundeaugen an *hach*
Im Moment habe ich schwierigkeiten Faulheit von Unzufriedenheit und Unterforderung am Arbeitsplatz und Freizeit zu unterscheiden. Bzgl des letzten punktes ich tue den ganzen Tag fast nichts, wie kann das die überforderung sein?
lg
das foto mit dem faultier ist einfach der wahnsinn :)