Bitte teile jetzt diesen Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Hast du dich auch schon einmal gefragt: „Stamme ich nun vom Affen oder doch eher vom Faultier ab?“

Aus dem einen oder anderen Grund sind wir alle schon einmal in einer von Faulheit und Lustlosigkeit geprägten Phase festgesteckt. Vom Produktivitäts-Guru bis zum Ottonormalverbraucher haben wir schon einmal Zeiten erlebt, in denen wir uns einfach zu nichts motivieren konnten.

Faulheit wird von einem Fehler in unserem Denken verursacht. Ein großartiger Artikel würde diesen Fehler analysieren und eine Schnelllösung bieten. Das könnte die Erde in ein neues Zeitalter der Produktivität versetzen. Hurra!!!

Aber leider habe ich keine Schnelllösung, dafür einige praktische Tipps die ich selbst anwende, um mich hier und da aus meinem faulen Trott zu heben.

Es wird einige Arbeit erfordern, aber ich bin mir sicher, dass alles, was bei mir funktioniert hat, auch bei dir klappen wird.

Fange irgendwo an, egal wo

Wir können uns den Disziplinmuskel als starken Pfeiler vorstellen. Bildlich gesprochen dient uns dieser Muskel, wenn er groß und stark ist, als ein Koloss der Produktivität. Wähle irgendeine der folgenden Tipps oder eine deiner eigenen Ideen aus und fang an!

Wenn du der Idee Tage lang nachgehst, baust du eine Gewohnheit auf. Hast du erst einmal „die Gewohnheit … Gewohnheiten aufzubauen“, wirst du in der Lage sein, Neue zu schaffen. Gewohnheiten aufrecht zu erhalten, erfordert viel weniger Energie, als Neue zu beginnen. Du kannst also immer wieder neue Gewohnheiten zu deinem Leben hinzufügen.

Verwirkliche dich selbst

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt dieses Artikels. Indem du deine Quellen, Gründe und Absichten hinterfragst, bist du in der Lage, alle Hindernisse, die auf deinem Weg auftauchen, zu überwinden. Wenn du dich hinsetzt und nachdenkst, wirst du all die wunderbaren Dinge entdecken, durch die du dich ambitioniert und erfüllt fühlst. Das wird dich unvermeidbar dazu führen, dich selbst in deinem Leben zu verwirklichen.

Überwinde dich zum Sport

Es muss ja nicht gleich Laufen, Crossfit oder Schwimmen sein. Ein kurzer Spaziergang wird dein Blut zum fließen und dein Herz zum pumpen bringen, und dein Körper wird sich nach dieser einfachen Bewegung viel jünger anfühlen. Mit 20 – 30 min pro Tag hast du deinen wöchentlichen Bedarf an Spaziergängen locker erfüllt.

Geheimtipp: Hausputz

Wir kommen alle manchmal an einen Punkt, an dem unser Haus nicht mehr wirklich sauber genannt werden kann. Wenn du also beim regelmäßigen Putzen versagt hast, kannst du die 15-Minuten-Regel anwenden, um aus deinem Trott zu kommen. Such dir ein Zimmer aus und geh nur 15 Minuten lang hinein, um etwas aufzuräumen (z.B. nur den Schreibtisch, nur den Schrank, nur den Boden). Verwende alle 15 Minuten und mach den nächsten Tag weiter. In der Zwischenzeit kannst du im Gehen aufräumen, und so wird dein Haus oder deine Wohnung immer ordentlich wirken.

Pflege deine Lesegewohnheiten

Das Beste, was man mit einer fallen gelassen Gewohnheit tun kann, ist, sie langsam wieder aufzunehmen. An diesem Punkt geht es nicht um Menge sondern darum, eine lebenslange positive Gewohnheit beizubehalten. Alles was du tun musst, ist, dieser Gewohnheit jeden Tag sofort nach dem Aufwachen 15 Minuten zu widmen. Zu dieser Zeit wirst du (z.B.: beim Lesen) am wachsamsten sein. Verpflichte dich nur zu 30 Tagen, 15 Minuten jeden Morgen, und wenn dir deine neue Gewohnheit gefällt, kannst du sie ja ausweiten oder ins Abendprogramm aufnehmen.

Trinke viel Wasser

Zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken, lässt jedes Atom in meinem Körper vor Energie springen. Keine zwei Liter Limonade, Kaffee und bestimmt nicht zwei Liter Alkohol. Es muss Wasser sein, und ich denke, dass viele Menschen unterschätzen, wie viel sie tatsächlich brauchen, und dass dies ein fundamentaler Grund für ihre körperliche Müdigkeit sein könnte.

Schlafe nicht zu viel

Schlaf ist ein Monster, das unsere Produktivität angreift. Je mehr du schläfst, desto fauler bist du. Je fauler du bist, desto mehr schläfst du. Indem wir einige standardisierte Regeln in Form von Gewohnheiten anwenden, können wir aus diesem Teufelskreis ausbrechen.

Erstens, wenn du den Morgenwecker hörst, dann lieg nicht herum und hinterfrage dich selbst, sondern spring aus dem Bett! Geh ins Bad, wasch dir das Gesicht mit kaltem Wasser, hüpfe in dein Gewand, geh Frühstücken und studiere deine To-do-Liste. Du brauchst ein Nachmittagsschläfchen? Stell den Alarm auf 20 Minuten und erlaube dir nicht, unter keinen Umständen, länger als diese Zeit lang zu schlafen.

Iss nichts, was träge macht

Hast du bemerkt, dass mit der Faulheit auch schlechte Essgewohnheiten kommen? Essen, das viel Fett, Zucker und einfache Kohlenhydrate enthält?

Eines, was mir beim Durchbrechen dieses Kreislaufs hilft, ist, einige Regeln auf dem Tisch zu platzieren. 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts essen, außer es ist reines Protein. Zwischen den Mahlzeiten nur Obst und Gemüse als Snacks essen. Gemüse soll der Hauptgang sein, nicht die Beilage. 3-4 kleinere Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt essen, um Lethargie zu vermeiden. Gesundes Essen versorgt dich mit mehr Energie … ein sicherer Weg um aus der Trägheit zu entkommen.

Vereinfache dein Leben

Überfordert zu sein ist ein wesentlicher Grund dafür, dass wir uns in einem faulen Trott befinden. Was kannst du dagegen tun: Vereinfache. Wenn du so viele unnötige Ablenkungen wie möglich aus deinem Leben entfernst, wird dein Kopf frei sein und sich auf die Möglichkeit freuen, wichtige Dinge in Angriff zu nehmen.

Begrüße deine Trägheit

Erwäge für einen Moment, dass du wirklich ausgelaugt bist. Körperlich, emotional oder spirituell läufst du auf fast leeren Batterien, wodurch du dich den ganzen Tag träge fühlst. Das ist sowohl verständlich als auch akzeptabel.

Hol die weiße Fahne raus, geh schlafen, trink etwas, iss etwas Gesundes, mach einen schweißtreibenden Lauf und erinnere dich an Nr. 2 –  hinterfrage und denke nach.

Vielleicht kennst du das Problem noch nicht, aber wenn du vorm Spiegel stehst und dir 10 Minuten lang in die Augen siehst, wird eine kleine Stimme ganz genau sagen was das Problem ist. Du musst dir selbst nur zuhören … und dann löse es.

Newsletter

Die beliebtesten und aktuellsten Beiträge kannst du ab sofort monatlich erhalten, indem du anschließend ganz einfach unseren Newsletter abonnierst.


Bitte teile jetzt diesen Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

6 Kommentare

  1. interessanter artikel!
    besonders den absatz der beschreibt, dass man seine aufgaben begrüßen soll finde ich spannend.

    ein weiterer aspekt von faulheit ist sicherlich bei vielen menschen die schlechten gewohnheiten. vielleicht ein guter ansatzpunkt für einige!

  2. Ja, das mit dem Schlafen ist so ein schmaler Grad. Mit erholsamen und genügend Schlaf gibt es nämlich wiederum einen positiven Einfluss auf die Produktivität. Wenn dann diese „Zuviel-Schlaf“-Grenze überschritten wird, ist wie beschrieben das Gegenteil der Fall.

    LG

  3. Im Moment habe ich schwierigkeiten Faulheit von Unzufriedenheit und Unterforderung am Arbeitsplatz und Freizeit zu unterscheiden. Bzgl des letzten punktes ich tue den ganzen Tag fast nichts, wie kann das die überforderung sein?

    lg

  4. Ja aber der faule Weg ist ja soooo gemein. Der zeigt sich immer von seiner einladenden Seite und sieht mich ständig mit großen Hundeaugen an *hach*

Kommentieren Sie den Artikel