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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Es begann 1983 mit brennenden Augen und Kopfschmerzen. In diesem Zustand nämlich verließ ein junger Student der Betriebswirtschaftslehre den Hörsaal der Universität. Wieder hatte er 90 Minuten dort gesessen und versucht etwas zu lernen. Genau das aber war ihm nicht gelungen. Lag es an ihm? Oder lag es an der Lehrmethode…?

Zeitsprung in das Jahr 2003

Wir sind in einem Seminar zum Betriebswirt/in IHK der Dr. Ebert Akademie AG unter der Leitung von Dr. Marius Ebert. Die Teilnehmer schließen für einige Minuten die Augen, um den vorher erklärten Lernstoff noch einmal in einem entspannten Zustand aufzunehmen. Es ist gegen 16.00 Uhr. Die Teilnehmer sind entspannt und frisch – sie wirken hochkonzentriert und motiviert, obwohl der Unterricht bereits um 9.00 Uhr begonnen hatte.

Die Spaßlerndenk®-Methode ist eine Schnell-Lern-Methode, sie muss erlebt werden. Die drei Hauptbausteine „Verstehen“, „Vertiefen“ und „Verwenden“ umfassen zahlreiche Einzelelemente. Hier ein paar sehr interessante Tipps:

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 1
Wenn der Lernende verschiedene Wissensgebiete zu lernen hat, dann ist es sinnvoll, die Reihenfolge der Lerngebiete so zu strukturieren, dass das Wissen gut gespeichert werden kann. Wie das geht, ist Gegenstand des ersten Spaßlerndenk®-Tipps.

Wenn der Lernende am ersten Tag Lerngebiet A lernt, dann ist es sinnvoll, sich am nächsten Tag ein Lerngebiet vorzunehmen, dass sich von Lerngebiet A stark unterscheidet.

Sonst kommt es zu Störungen, die die Wissenschaft Interferenz nennt. Beachtet man also die obige Regel nicht, wird der Prozess der Speicherung gestört. Es kann zu Verwechselungen kommen.

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 2
Zum Lernen gehört ausreichend Schlaf. Wer – zum Beispiel für eine Prüfung – viel lernt, sollte den „Input-Phasen“ Schlaf-Phasen folgen lassen, jedenfalls nicht zu wenig schlafen. Im Schlaf werden die Informationen in unserem Kopf einsortiert und abgespeichert.

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 3
Wer ­ zum Beispiel vor einer Prüfung ­ Ängste hat, der tut gut daran, über diese Gefühle zu sprechen, oder sie aufzuschreiben, wenn niemand zum Sprechen da ist.

Die Zeitschrift „Psychological Science“ veröffentlichte kürzlich einen Bericht über amerkanische Forscher, die die Gehirne von Testpersonen mit Magnetresonanztomografie gescannt hatten. Das Benennen von Gefühlen führte zur Reduzierung der Aktivitäten im Gefühlszentrums des Gehirns. Einfacher gesagt: Über Gefühle zu sprechen oder sie aufzuschreiben schafft Erleichterung.

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 4
Die Leistungskurve von Menschen verändert sich im Tagesablauf. Es gibt Tageszeiten in denen wir hoch konzentriert sind und es gibt Zeiten, in denen wir „durchhängen“. Wichtig ist, seine persönlichen Hoch- und Tiefphasen zu kennen und seine Lernzeiten darauf abzustimmen. Es kommt also nicht nur darauf an, wie man lernt, sondern auch wann.

Laut Forschung liegt übrigens die beste Zeit zum Lernen in den frühen Morgenstunden, ab 4.00 Uhr morgens. Dies kann natürlich je nach Mensch unterschiedlich sein oder auch völlig anders.

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 5
Wir sollten die Sprache, die wir sprechen sorgfältig abwägen, besonders, wenn es um das Lernen geht. Statt zu sagen: „Ich habe mal wieder nur die Hälfte ver-standen,“ sagen wir besser: „die Hälfte des Lernstoffes ist mir schon klar.“ Statt zu sagen, „das habe ich vergessen“, sagen wir besser „das fällt mir gleich wieder ein.“

Spasslerndenk®-Tipp Nr. 6
Wissen verdichtet sich genauso, wie im Weltall ein Stern entsteht, nämlich um einen Kristallisationspunkt kreisend.

Fixieren Sie also, wenn Sie ein neues Gebiet lernen, den Grundgedanken, das heißt kreisen Sie immer wieder um die Fragen: Was ist das?, Was soll das?, Wo gehört es hin? Detailwissen kann man gut behalten, wenn man den Zusammenhang zum Grundgedanken herstellen kann.

Mehr interessante Informationen und Tipps findet ihr auf www.spasslerndenk.de

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