Die Jobs von morgen
Werbung, Finanzberatung und Hochtechnologie
In Zeiten der Krise zählen Arbeitsmarktchancen zu den großen Lebensthemen der Jugendlichen”, sagt Beate Großegger vom Institut für Jugendkulturforschung Wien. “Die falsche Bildungs- oder Berufswahl zu treffen gehört zu den Kernängsten der heutigen Jugend.” Das müsste nicht so sein. Wer flexibel genug ist, seine Berufswünsche den Anforderungen des künftigen Arbeitsmarkts anzupassen, wird Arbeit finden.
“Wir können seriöserweise etwa sechs bis sieben Jahre in die Zukunft blicken, welche Berufszweige gefragt sein werden”, sagt Arbeitsmarktexpertin Maria Hofstätter (AMS). Fest stehe, dass Österreich viele Industriearbeitsplätze verlieren werde. “Sie werden durch die Jobs einer hochtechnologisierten Kommunikationswirtschaft ersetzt”, sagt Hofstätter. Marketing, Werbung und ähnliche wirtschaftsnahe Ausbildungen werden in den Berufsbildern der nahen Zukunft gefragt sein; dazu gehöre auch die nur kurzfristig in Verruf geratene Finanz- und Anlageberatung.
Wer in die Technik will, soll schauen, was die Fachhochschulen bereits heute anbieten: “Nanotechnik, Mikrosystemtechnik und Medizintechnik werden eine ganze Reihe hoch qualifizierter Arbeitsplätze bieten”, ist Hofstätter überzeugt. Welche Richtung auch immer: So lange in so guten Schulen wie möglich bleiben - und mit lernen.
Quelle: Kurier



