Zwetschken: süß, saftig und gesund
Überall werden jetzt Zwetschken geerntet, sie sind köstlich, gesund und helfen beim Abnehmen. ORF-Wien-Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer tritt dafür ein, dass sie auf keinem Speiseplan fehlen sollten.
Viele gute Eigenschaften
Zwetschken sind reich an den Vitaminen C, B1 und B2. Damit stärken sie die Nerven, machen stark gegen Stress und helfen beim ruhigen, konzentrierten Denken. Bankhofers Tipp: Geben Sie den Kindern Zwetschken in die Schule mit, das hilft beim Lernen.
Sie liefern viel Eisen in einer leicht aufnehmbaren Form. Damit versorgen sie uns auch mit Vitalität und Energie. Die Spurenelemente Zink und Kupfer beugen depressiven Stimmungen vor, verbessern die Laune und stärken gleichzeitig die Immunkraft.
Hilfe bei der Verdauung
Zwetschken enthalten Pektine, die im Magen und Darm aufquellen, fördern die Verdauung und saugen Gifte auf, um sie rasch aus dem Organismus abzutransportieren. Aus diesem Grund sind die Zwetschken in die offizielle amerikanische Liste jener Nahrungsmittel aufgenommen worden, die zur Senkung des Krebsrisikos regelmäßig gegessen werden sollten.
Außerdem unterstützen Zwetschken beim Abnehmen. Sie binden Fett aus der übrigen eingenommenen Nahrung und führen es über den Darm ab, so dass es im Körper keinen Schaden anrichten kann.
Die weißliche Haut sollte man laut Bankhofer übrigens wegwaschen oder wegreiben. Es handelt sich zwar um eine völlig harmlose Beschichtung, aber Menschen mit einem sensiblen Verdauungstrakt bekommen davon oft Blähungen.
HaFAWo Tipp: 200 g Zwetschken täglich schützen vor einer ersten Herbsterkältung.
Quelle: ORF



