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Ich kann nicht, Ich habe keine Zeit, Ich will ja aber … Es tut nichts zur Sache, ob es an der Entschlossenheit oder an anderen bekannten Gründen mangelt, genug Zeit zum Trainieren zu finden, ist schwierig. Viele Menschen führen ein „stressgeplagtes“ Leben mit einem überfüllten Terminkalender oder einfach einen festgefahrenen Tagesablauf, und bevor man sich versieht, ist ein Monat vergangen, ohne dass man sich hat.

Hier sind Lösungen gefragt. Wir sprechen davon, 10 – 30 Minuten einzuräumen, einige Male die Woche, in denen du dich ein bisschen körperlich anstrengst. Du denkst, dass geht nicht? Doch, denn ich war in solch einer Situation.

10 Stunden mit Arbeit verplant, 1 Baby, ein zweites Kind das nach Aufmerksamkeit lechzte und eine Frau die meine Unterstützung brauchte. 1 Jahr ohne Sport, aber im darauf folgenden Jahr war mir klar: So kann es nicht weitergehen. Was ich getan habe? Hier sind Auszüge aus meinen Erfahrungen und 6 Wege, sich zu einigen Fitness-Einheiten, Gymnastikübungen oder Sporttrainings zu motivieren:

Versuche das 7 Minuten Workout Wunder

Nun klingen sieben Minuten nicht gerade nach einer großen Herausforderung – doch wie so oft im Leben gilt auch hier: ohne Schweiß kein Preis. Auch wenn die einzelnen Stationen nur 30 Sekunden dauern, ist es dennoch kein Spaziergang. Die Intensität liegt auf einer Schmerzskala von eins bis zehn bei einem guten Achter. Das Geheimnis ist laut Studie die Anordnung der Übungen. Auf eine Übung für die oberen Muskelgruppen (Liegestütze) folgt eine Übung für die unteren Muskelgruppen wie Bein- und Gesäßmuskeln (Kniebeuge). Das bedeutet, dass nie beide Muskelgruppen gleichzeitig aktiv sind und sich die nicht geforderten Bereiche während der Übungen „ausruhen“ können. Daher sind die Pausen zwischen den Übungen mit zehn Sekunden auch sehr kurz gehalten. „Einfach ausgedrückt, diese sieben Minuten sollen richtig unangenehm sein. Die gute Nachricht ist, dass man es nach sieben Minuten auch geschafft hat.“ Genaueres zum Training findest du hier.

Verwende die Mittagpause

Die Mittagspause ist eine gute Möglichkeit um vom Bürotisch wegzukommen, sich die Füße zu vertreten und um Körper und Geist wieder zu vitalisieren. Doch viele von uns tappen in die Falle, entweder in der Mittagspause durchzuarbeiten, ein Sandwich hinunterzuschlingen während man die E-Mails checkt, oder in die Kantine zu gehen um eine Stunde lang mit den Kollegen über andere Kollegen oder den Chef zu lästern.

Falls du den sozialen Aspekt des Mittagessens schätzt, warum machst du dann nicht einfach mit deinen Kollegen einen Spaziergang? Als Student hatte ich einen Ferialjob, bei dem die Angestellten die Gewohnheit hatten, während der Mittagspause eine halbe Stunde spazieren zu gehen, und das was einer der glücklichsten und gesündesten Arbeitsplätze den ich je hatte.

Nutze deine Pendelzeit

Das ist nicht für jeden möglich, aber die meisten von uns können es einrichten, aus ihrem täglichen Weg von und zur Arbeit eine kleine Fitnesseinheit zu machen. Falls du nicht zu weit gehen musst, kannst du doch das Auto zu Hause lassen und das Fahrrad nehmen oder zur Arbeit gehen? (Du wirst auch Benzin- und Parkgebühren sparen).

Hast du eine lange Pendelzeit mit dem Zug oder dem Bus vor dir, wie wäre es dann, wenn du eine Busstation weiter gehst, als die direkt vor deinem Haus? Der Vorteil eines aktiven Weges zur Arbeit ist, dass er tadellos in deinen Tagesablauf passt, ohne dass du dafür zusätzliche Zeit aufbringen musst. Radfahren ist bei den Stoßzeiten oft schneller als das Autofahren und so kann es auch der Fußmarsch sein, wenn du nicht zu weit gehen musst.

Es gibt auch Fitnessübungen die du im Auto oder im Bus machen kannst. Mehr dazu findest du hier.

Fitnesstraining gleich am Morgen

Wann auch immer du versuchst, dir etwas Neues anzugewöhnen, ist es eine gute Idee, es zur Priorität am Morgen zu machen. Wenn du dein Fitnessprogramm gleich morgens erledigst, wird es nur selten daran scheitern, dass du es verschiebst oder dass du an diesem Tag zu beschäftigt bist, um ins Fitnessstudio zu gehen. Das morgendliche Training ist meist effektiver als Kaffee, und hilft dir in die Gänge zu kommen. Wie wäre es mit einer Runde Jogging bevor du dich duschst, Routineübungen einer Fitness-DVD zu Hause oder gar einen Abstecher ins Fitnessstudio bevor du zur Arbeit gehst? Je nachdem wie es deine Zeit erlaubt.

Wenn du einen Heimtrainer oder ein Laufband als Staubfänger am Dachboden hast, stell sie auf und platziere sie an einem zugänglichen Platz. Stelle deinen Wecker 30 Minuten früher und verbringe diese mit deinem täglichen Fitnessprogramm. Es ist nur eine Frage des Wollens!

Trainiere direkt nach der Arbeit

Wie oft gehst du schnurstracks von der Arbeit nach Hause, überzeugt von dem Vorhaben, nach dem Abendessen ins Fitnessstudio zu gehen, nur um dich selbst um 20:00 Uhr immer noch auf der Couch liegen zu sehen? Es ist oft schwierig, die Motivation aufzubringen, sich zu bewegen, wenn man bereits gemütlich zu Hause sitzt, also versuche direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen oder in das Laufdress zu hüpfen.

Wenn du deine Kollegen dazu bewegen kannst, könnt ihr doch nach der Arbeit Joggen gehen oder Fußball im nahegelegenen Park oder Sportplatz spielen. Lass dich nicht von deinen (Un)Fähigkeiten als Sportler beunruhigen. Das Wichtigste ist Spaß zu haben und sich zu Bewegen. Als Alternative kannst du beim nächsten Freizeitzentrum eine Badminton- oder Basketballhalle buchen und nach der Arbeit ein Treffen mit einem Freund arrangieren. Es ist eine gesunde und lustige Alternative zum Feierabendbier und es ist meistens auch billiger.

Trainiere mit deinen Kindern

Manche von uns haben einen hektischen Alltag, weil wir uns um die Kinder kümmern und arbeiten müssen (oder man sich ganztägig um die Kinder kümmert). Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten aktiv zu werden. Nutze diese Zeit um Seite an Seite mit den Kindern aktiv zu werden. Nicht nur deine Kinder werden sich freuen, auch deine Gesundheit wird davon profitieren.

Wie wäre es mit einem Spaziergang nach der Arbeit? Eislauf- oder Roller-Blading-Bahnen sind bei Kindern auch sehr beliebt (schlucke deinen Stolz und genieße eine tolle Zeit mit deinen Kindern). Wenn du am Land lebst, gibt es doch für Kinder nichts schöneres, als sich im Wald zu tummeln. Wenn du ein Kleinkind hast, kannst du mit einem Tragegurt „Nordic Walking“ betreiben, wenn es schon größer ist, kann es dich mit dem Fahrrad beim joggen begleiten. Oder nimm dir gleich einen Morgen oder Nachmittag frei und unternimm einen Familienspaziergang um ein neues Stückchen Land in deiner Nähe zu entdecken. Vielleicht erlaubt es deine Zeit auch morgens deine Kinder zu Fuß in den Kindergarten oder zur Schule zu bringen.

Zeitmangel ist der häufigste Grund, warum wir nicht trainieren oder gesund essen können. Wenn du dir also 30 Minuten pro Tag einplanen kannst, ist das als eine Investition in dein Leben zu sehen.

Suche also nicht nach Ausreden, sondern besser nach Möglichkeiten!

(Foto: Lichtmeister/shutterstock.com)

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2 Kommentare

  1. Sehe ich genauso Dominik. Ich denke vor allem im Sommer, wenn es schon sehr früh hell wird, sollten doch einen die Sonnenstrahlen richtig aus dem Bett ziehen!!!

  2. sehr gute tipps dabei. vorallem gleich nach dme aufstehn eine kurze runde joggen bringt körper und geist in schwung. die dusche danach belebt und man geht mit einem tollen gefühl in den tag und auch in die arbeit!

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