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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

„Plank Grilling gehört in Amerika zu den ältesten Grillvarianten. In Deutschland ist das ungewöhnliche Grillverfahren verhältnismäßig unbekannt. Wer diese Schmackhafte Art zu Grillen ausprobieren möchte braucht nur einen Grill, Fleisch und ein Stück Holz.

Woher stammt die Idee des „Plank Grilling“?

In kaum einem anderen Land wird so viel und ausgiebig gegrillt wie in den USA. Das BBQ ist dort weit verbreitet. Überlieferungen zur Folge haben amerikanische Ureinwohner schon sehr früh ihre Speisen wie Fleisch und Fisch auf Holzbrettern gegart. Die so entstehenden verdampfenden Inhaltsstoffe der Planke verleihen dem Grillgut ein einzigartiges Aroma. Die Speisen schmecken würziger und bleiben saftig und zart.
Mitte des 19.Jahrhunderts fand das „Plank Grilling“ den Weg in die Restaurants und Haushalte Amerikas. Der erste Grill für den Heimbedarf wurde erst zwischen 1950 und 1960 von dem Nordamerikaner George Stephen erfunden. Schon bald wurde das Grillbrett auch auf offener Flamme eingesetzt.

Welche Hölzer können verwendet werden?

Es gibt verschiedene Holzarten, die sich besonders gut für das „Plank Grilling“ eignen:

  • Zedernholz
  • Hickory
  • Mequite
  • Apfel-oder Birnbaum

Für Anfänger des „Plank Grilling“ empfiehlt sich zum Start Hickory Holz. Es gehört zu den klassischen Grillholzsorten und verfeinert jede Art von Grillgut. Ebenso universell einsetzbar ist das traditionelle Zedernholz. Fisch und Meeresfrüchte gelingen besonders gut auf Mequite. Wer es etwas süßer mag, der greift auf Apfel-oder Birnenbaumholz zurück.
Es kann aber auch jede andere unbehandelte Holzart verwendet werden. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Mit den passenden Grillhölzern erhalten Steaks, Fisch und Meeresfrüchte ein ganz besonders würziges Aroma.

„Plank Grilling“: Wie geht das?

Beim klassischen Grillvorgang wird das Grillgut auf den Grillrost gelegt, nach dem die richte Temperatur erreicht ist. Das Grillholzverfahren hingegen erfordert etwas mehr Vorbereitung:

  • Grillbrett wässern
  • Grill auf mittlerer Hitze vorheizen
  • Planke auf den Grillrost legen

Es ist wichtig, dass das Brett vor dem Grillen zum Aufquellen gebracht wird. Das wird erreicht, in dem es mindestens für eine Stunde ins Wasser gelegt wird. Um einen anderen Geschmack zu erzeugen kann das Grillbrett auch in andere Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Whiskey, Wein oder Bier, gelegt werden.
Der Grill wird auf mittlerer Temperatur vorgeheizt. Anschließend wird das Plankholz auf den Rost gelegt.
Sind knackende Geräusche zu hören, hat die Planke die richtige Temperatur erreicht und das Grillgut kann positioniert werden.

Fazit:

„Plank Grilling“ ist eine ungewöhnliche Grillvariante, die bei einer Grillparty das Highlight sein kann. Ein Versuch ist es allemal wert, zumal die Kosten sehr überschaubar sind.

 

Foto: Broil King

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