Neun gesunde Gründe für wirklich guten Sex
Der Spaß ist das eine. Aber auch die Wissenschaft liefert gute Argumente für mehr Leidenschaft im Bett - der Gesundheit zu Liebe.
Was ist gut für die Gesundheit? Kommt Ihnen dann nur Anstrengendes oder Unangenehmes in den Kopf: Schwitzen auf der Joggingstrecke, triste Magerkost auf dem Teller, verkrampfte Flow-Versuche auf der Meditationsmatte? Woran die wenigsten bei dem Stichwort denken ist - Sex. Erregende Erotik macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch ein Rundum-Wellness-Programm, von dem der ganze Körper profitiert. Das sagen sogar nüchterne Wissenschaftler. Hier die Ergebnisse ihrer Forschung:
1. Sex senkt den Stresspegel und macht widerstandsfähiger gegen Stress. Wie schottische Forscher beweisen konnten, steigt der Blutdruck von Menschen, die regelmäßig Sex haben, in Stress-Situationen weniger an als bei Sex-abstinenten Personen.
2. Sex puscht das Immunsystem. Testpersonen, die ein bis zweimal pro Woche Sex hatten, wiesen nach einer Studie amerikanischer Forscher höhere Immunglobulinspiegel auf als diejenigen, die entweder ganz auf Sex verzichteten oder mehr als dreimal wöchentlich Verkehr hatten. Immunglobuline sind wichtige Abwehrstoffe im Kampf gegen Infektionen.
3. Sex erhöht den Energieverbrauch. Bei 30 Minuten sind es zwar nur 85 Kalorien, die verbrannt werden, doch wirke der Trainingseffekt so ganzheitlich, wie bei kaum einem anderen „Sport“, betont die US-Sex-Expertin Patti Britton.
4. Sex stärkt das Herz-Kreislaufsystem. Englische Wissenschaftler konnten die verbreitete Befürchtung widerlegen, dass die Anstrengung beim Sex einen Herzinfarkt auslöst. Zweimal Sex pro Woche reduziert sogar das Infarktrisiko bei Männern um die Hälfte.
5. Sex fördert Selbstvertrauen und Bindungsfähigkeit, haben Forscher der Universität von Texas und North Carolina festgestellt. Das klingt vielleicht nicht überraschend, dennoch sind diese Psychofaktoren ganz wesentlich für die seelische Gesundheit eines Menschen.
6. Sex lindert Schmerzen. Wie eine US-Studie belegte, hat das beim Sex ausgeschüttete Hormon Oxytocin eine stark schmerzstillende Wirkung. Bei den Testpersonen sank die Schmerzschwelle durch Oxytocin um mehr als die Hälfte.
7. Sex senkt das Krebsrisiko. Junge Männer, die im Alter zwischen zwanzig und dreißig fünf oder mehr Ejakulationen pro Woche haben, verringern ihr Risiko für Prostatakrebs im späteren Lebensalter um ein Drittel, haben australische Forscher nachgewiesen. Laut einer anderen Studie, die im renommierten US-Ärztefachblatt JAMA publiziert wurde, ist das Prostatakrebs-Risiko von Männern, die 21 und mehr Ejakulationen pro Monat haben, im Vergleich zu Männern mit bis zu sieben Ejakulationen monatlich deutlich geringer.
8. Sex stärkt den Beckenboden. Wenn Frauen die Muskulatur im unteren Beckenbereich beim Sex anspannen, erhöht das nicht nur den Genuss für beide Partner, sondern trainiert auch die wichtige Muskelplatte. Ein fester Beckenboden senkt bei Frauen das Inkontinenz-Risiko.
9. Sex fördert den Schlaf. Dabei werden Hormone ausgeschüttet, die einen positiven Effekt auf die Schlafphasen haben. Guter Schlaf wiederum senkt den Blutdruck, sorgt für psychische Stabilität und hilft, schlank zu bleiben.
Quelle:Abendblatt



