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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Sie bedeuten höllische Schmerzen und treten vorzugsweise mitten in der Nacht auf: Krämpfe. Meist ist es die Beinmuskulatur, die davon gebeutelt wird und den Betroffenen abrupt aus dem Tiefschlaf reißt. Akut helfen mechanische Gegenmaßnahmen; prophylaktisch verhindert die Einnahme von Magnesium und Kalzium den herzlosen Weckruf der Muskulatur.

Warum krampfen Muskeln?

Aktuell steigen die Temperaturen regelmäßig über die 35-Grad-Marke. Unabhängig von der körperlichen Fitness und dem Gewicht, dass man mit sich herum trägt, kommt in diesem Sommer 2013 wirklich jeder ins Schwitzen. Wenn der Körper schwitzt, verliert er neben Flüssigkeit auch Magnesium und Kalzium. Durst, Abgeschlagenheit und Müdigkeit fordern erhöhtes Trinken ein. Doch nicht nur die Außentemperaturen machen dem Körper und damit den Muskeln zu schaffen, auch sportliche Bewegung, bestimmte vitaminverschlingende Medikamente und hormonelle Umstellungen (Schwangerschaft) rauben ihm wichtige Spurenelemente. Füllt man die Mineralien nicht schnell genug nach, rächt sich dies in den Nächten. Die Muskeln haben untertags Höchstleistungen erbracht, sie mussten ihren Besitzer stundenlang über ein Fußballfeld tragen oder beim Dachdecken in brütender Hitze helfen. Irgendwann ist dein Akku leer – Game over. Die Krämpfe, die derartiges im Ruhezustand verursachen, dürfen als eine Art Hilfeschrei verstanden werden. Der Muskel spannt sich für Sekunden, manchmal gar Minuten an und lässt nicht mehr locker. In liegender Position ist das schmerzhaft, ja, im Wasser oder beim Autofahren kann es unter Umständen aber weitaus Schlimmeres nach sich ziehen.

Mechanische Entkrampfung

Wird man von einem fiesen Krampf des nachts geweckt, ist es zu spät für die Einnahme von Magnesium-Dragees oder Kalzium-Brausetabletten. Schnelle Abhilfe für dieses furchtbare Gefühl muss her! Ein Griff an die Zehen des betroffenen Beines dehnt den Muskel in die Gegenrichtung und lässt den Krampf abklingen. Kann man sich noch einigermaßen bewegen, darf man aufstehen und einige Schritte laufen. Ist durch den Schmerzensschrei auch die bessere Hälfte aufgewacht, sollte jene die Fußschaufel Richtung Knie dehnen. Auch Schläge (mit der flachen Hand und nicht zu grob) auf die Fußsohle entspannen den Muskel. Eine der unangenehmsten Muskelkrämpfe verursachen Spannungen im Nackenbereich. Leichtes Gegendehnen und geduldiges Abwarten; mehr kann dagegen nicht getan werden.

Anti-Krampf-Maßnahmen

Jeder kann von Wadenkrämpfen betroffen sein, tendenziell neigen ältere Personen jedoch häufiger dazu. Viel Wasser, vitaminreiche Kost und Magnesium- und Kalziumtabletten dienen als Schutz vor den unangenehmen Zwischenfällen. Doch sollte man mit der Dosierung vorsichtig sein. Frei nach dem Motto „viel hilft viel“ dosieren Betroffene oft über und wundern sich über ein erneutes Aufflammen der Krämpfe. Zuviel Magnesium besitzt eine hübsche Nebenwirkung: Wadenkrämpfe! Wenn du dich jetzt fragst, was auf deiner Magnesiumdragees-Verpackung zur Überdosierung vermerkt war, dann kannst du dein Produkt einfach hier suchen.  So vermeidest du eine falsche Einnahme und kannst nachts wieder gut schlafen.

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2 Kommentare

  1. @Peter Demel

    Durchfall von Magnesium liegt am falschen Präparat, genauer gesagt an geringer Bioverfügbarkeit des Inhaltsstoffs.
    In den Mineralpräparaten aus der Drogerie sind fast immer anorganische Salze drin (meist Carbonate oder Chloride), die werden nur zu einem sehr geringen Teil (ca. 3-10%) aufgenommen, der Rest bleibt im Darm und zieht Wasser rein – hallo Durchfall.

    Deutlich besser aufgenommen werden organische Salze (z.B. Citrate, Aspartate, Sulfate). Im Hinblick auf die Zusatzstoffe empfehlenswert (Cyclamat ist wegen Krebsverdacht umstritten und in den USA verboten, wird bei uns aber gerne eingesetzt) sind eigentlich nur zwei: Magnesium-CT und Magnesiocard, gibts beide in der Apotheke. Mein Favorit ist letzteres, weil subjektiv noch bessere Aufnahme.

  2. Hallo,
    ja, mit dem Magnesium, wenn es funktioniert?
    Ich habe früher öfters Krämpfe, oder schiefen Hals gehabt. Von Magnesium habe ich meist Durchfall bekommen.
    Die Mechanische Maßnahmen finde ich gut.
    Das beste ist aber Reiki. Schön die Wärme fließen lassen.
    Und es wirkt auch dauerhaft.
    LG
    Peter

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