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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Wir haben es alle schon einmal gehört: „Bewegung ist gut für dich, weil…“

Heutzutage kann man keine Zeitung mehr lesen oder keinen Werbespot mehr sehen, ohne daran erinnert zu werden, dass wir Sterblichen, Sport machen müssen. Dennoch bleiben wir stur, schieben es auf und beschweren uns schließlich, dass wir übergewichtig oder krank sind. Dabei sind gewisse Dinge sicher: Etwas Sport ist besser als gar keiner, mehr Sport ist generell besser als weniger, und kein Sport kann verhängnisvoll sein. Niemand erwartet von dir, einen strengen und supergesunden Lebensstil zu entwickeln, aber tu einfach irgendwas.

Um dich zu motivieren, ist hier eine Liste wissenschaftlich bestätigter Vorteile, die regelmäßiges Training mit sich bringt:

Langlebigkeit

Menschen, die körperlich aktiv sind, leben länger. Laut einer 20 Jahre langen Verlaufsuntersuchung verringert regelmäßiger Sport das Risiko, verfrüht zu sterben.

Verbesserung von Wahrnehmung und Gedächtnis

Forscher haben herausgefunden, dass die Bereiche des Gehirns, welche durch Sport stimuliert werden, für ein gutes Gedächtnis und effektives Lernen verantwortlich sind. Ältere Erwachsene beispielsweise, die sich regelmäßig körperlicher Tätigkeit widmen, schneiden in Prüfungen, welche die Bereiche Entscheidungsprozesse, Gedächtnis und Problemlösungen beinhalten, besser ab.

Verbesserte Sexualfunktion und besseres Sexleben

Regelmäßiges Training stimuliert das Sexleben oder verbessert es sogar. Körperliche Verbesserungen von Muskelstärke und -straffung, Ausdauer, dem Fett-Muskel-Verhältnis und der Herz-Kreislauf-Funktion, können die sexuelle Funktionsfähigkeit sowohl von Männern als auch Frauen erhöhen. Forscher enthüllten, dass Männer, die regelmäßig Sport betreiben, weniger zu Erektionsstörungen und Impotenz neigen, als körperlich „untätige“ Männer.

Sport ist ein wirkungsvolles Antidepressiva

Studien um Studien haben gezeigt, dass Sport geistige Fitness fördert und Symptome von Depressionen vermindert. Der Antidepressiva-Effekt eines regelmäßigen Trainings ist vergleichbar mit wirkungsstarken, rezeptpflichtigen Antidepressiva wie z.B. Zoloft.

Es bedarf aber mindestens 30 Minuten an Bewegung pro Tag, an mindestens drei bis fünf Tagen der Woche, um die Symptome einer Depression beträchtlich zu reduzieren.

Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Bewegungsmangel ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Regelmäßige Bewegung macht dein Herz, wie jeden anderen Muskel, stärker. Ein starkes Herz kann mehr Blut, mit geringerer Anstrengung, durch deinen Körper pumpen.

Cholesterinsenkende Wirkung

Training selbst verbrennt kein Cholesterin, so wie es z.B. Fett verbrennt, es hat jedoch einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel des Blutes, indem es LDL (schlechtes) Cholesterin, Triglyceride und Cholesterin im Allgemeinen reduziert, und den Anteil an HDL (gutem) Cholesterin erhöht.

Diabetes Vorbeugung

Hochqualitative Studien (z.B. Finnische Diabetes Vorbeugung Studien) liefern eindeutige Beweise dafür, dass mäßige körperliche Betätigung, kombiniert mit einer ausbalancierten Diät, das Risiko Diabetes zu entwickeln, um 50 ‑ 60 % verringern kann.

Niedrigerer Blutdruck

Die Art, in der Bewegung eine Senkung des Blutdrucks verursachen kann, ist umstritten, aber alle Formen von Bewegung scheinen darin effektiv zu sein. Sicher ist: Aerobicübungen haben, einen etwas größeren Einfluss auf den Blutdruck von Menschen mit Bluthochdruck, als auf Menschen ohne.

Weniger Schlaganfallgefährdet

Forschungsdaten zeigen, dass ein mittleres und hohes Maß an körperlicher Tätigkeit, das Risiko gesamter, ischämischer und hämorrhagischer Schlaganfälle verringern kann.

Gewichtskontrolle

Das regelmäßige Betreiben von Sport hilft dabei, ein gesundes Gewicht zu erreichen und zu halten. Wenn du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du an einem Tag benötigst, gleicht Sport den Überschuss an Kalorien aus und reguliert das Gewicht. Er treibt den Energieverbrauch in die Höhe, was sich in einem erhöhten Stoffwechsel zeigt.

Muskelkraft

Gesundheitliche Studien zeigen wiederholt, dass Krafttraining die Muskelkraft und ‑masse steigert und Fettgewebe reduziert.

Besserer Schlaf

Wenn du an Schlafstörungen leidest, kann sich das durch ein tägliches Training ändern. Die natürliche Senkung der Körpertemperatur (fünf bis sechs Stunden nach dem Training), hilft dir dabei, einzuschlafen.

Wie heißt es bei Nike so schön: „Just do it!“

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2 Kommentare

  1. Also entweder habt ihr erstklassige Connections zu ein paar Ärzten oder ihr habt echt extrem gut recherchiert. So oder so, der Artikel ist jedenfalls erste Sahne.

    Ich habe auch mal wo gelesen, dass Sport für die Produktion von frischen Gehirnzellen, oder für die Erneuerung von Gehirnzellen verantwortlich ist. Könnt ihr das bestätigen?

    Lg
    Die Biene

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