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„Ich hab Rücken!“ – Jeder zweite klagt in Deutschland über Rückenschmerzen. Damit sind Rückenleiden die Volkskrankheit Nummer 1 und der häufigste Grund für Krankmeldungen. Die Hauptursache für das Zwicken und Ziehen im Rücken ist mittlerweile fast jedem bekannt: Bewegungsmangel! Wir alle sitzen viel zu lange – die meisten Berufstätigen bis zu 10 Stunden täglich.

Das ist oft nicht zu ändern. Aber wenn man schon so lange sitzen muss, wie macht man es eigentlich richtig? Welcher Stuhl tut mir gut? Ist wahr, was unsere Mütter mahnten „Sitz gerade, sonst bekommst Du eine krummen Rücken!“. Oder ist die Lümmelei gar nicht so schädlich? Überholte „Weisheiten“ über gesundes, richtiges Sitzen, an denen immer noch festgehalten wird, gibt es Zahlreiche. Hier die TOP 5:

Mythos 1: „Die“ richtige Sitzhöhe

Sitzhöhe 42 Zentimeter, Tischhöhe 72 Zentimeter – in Deutschland sind immer noch Normen für die Entwicklung von Bürostühlen entscheidend. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass es große und kleine Menschen gibt, welche mit einem langen Oberkörper, welche mit kurzen Beinen etc.. Da ist Anpassung vom Menschen an den Stuhl gefragt. Generationen von Büromenschen haben sich deshalb den Buckel krumm gesessen.

Die geforderten DIN-Normen von Bürostühlen in Deutschland sind zwar gut gemeint, aber nach wissenschaftlichen Erkenntnissen längst überholt und nicht gut für den Menschen. Denn der Mensch ist nicht normenkonform – weder in seinem Körperbau noch in seinen Verhaltens- und Bewegungsmustern. Die „eine richtige“ Sitzhöhe für alle Menschen kann es daher nicht geben.

Mythos 2: Still und gerade sitzen ist gut für den Rücken

In der Schule wurde den meisten von uns eingeimpft, gerade und vor allem still zu sitzen. Und auch später im Berufsleben ist dieser Mythos noch sehr präsent. Denn in den meistens Büros gilt das 90 Grad-Winkel-Sitzen, immer noch als gesündeste Art des Sitzens. Doch wer sich bemüht, ständig völlig gerade und still zu sitzen, fördert Rückenschmerzen eher, als dass er ihnen vorbeugt. Denn kerzengerades stilles Sitzen ist eine einseitige starre Belastung für den Körper, eine Art „Zwangskorsett“, oft gehalten durch Armlehnen und Rückenlehne.

Deshalb sollte ein gesunder Bürostuhl natürliche, spontane, intuitive, in jede Richtung freie und selbstorganisierte Bewegungen ermöglichen und viele verschiedene individuelle Sitzpositionen zulassen.

Mythos 3: Ergonomischer Bürostuhl=guter Bürostuhl

Die Anzahl der sogenannten ergonomischen Bürostühle sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Trotzdem nehmen die Rückenschmerzen bei den im Büro beschäftigten Mitarbeitern weiterhin zu. Wie das kommt? Problem ist, dass der Begriff „Ergonomie“ häufig missbraucht wird. Jeder Bürostuhl, der dicke Polster hat oder unkontrolliert rumwackelt, ist angeblich „ergonomisch“ oder gar „aktiv-dynamisch“. Und was sich vielleicht auch erst mal gut anfühlt, muss langfristig aber nicht gut tun. Denn vieler solcher Angebote belasten den Körper eher, als dass sie ihn beflügeln.

Es kommt also auch beim Sitzen auf die Qualität der Bewegung an. Denn nur so wird eine gesundheitsfördernde Wirkung erreicht. aeris hat daher ein spezielles 3D-Ergonomie-Konzept für Aktiv-Stühle entwickelt, das natürliche und selbstorganisierte Bewegung in drei Dimensionen beim unvermeidlichen Sitzen im Arbeitsalltag ermöglicht. Durch dieses kann man beim Sitzen den natürlichen Bewegungen des Körpers folgen.

Mythos 4: Ein guter Bürostuhl braucht Armlehnen

Armlehnen sind bei den meisten Menschen ein unerlässliches Zubehör bei einem Bürostuhl. Sie sind bequem, sollen die Schulter- und Nackenpartie entspannen und das Aufstehen erleichtern.

Tatsache ist – wir benötigen keine Armlehnen. Armlehnen sind sogar echte Gesundheitskiller. Denn sie schränken erheblich die Bewegungsfreiheit beim Sitzen ein: So verhindern Armlehnen die seitliche Flexibilität und ein direktes Heranrücken an den Schreibtisch. Um den Abstand zwischen Stuhl und Schreibtischfläche zu überwinden, muss man sich regelrecht „krumm“ machen. Auch laden Armlehnen dazu ein, sich darauf zu stützen und „verkantet“ im Stuhl zu sitzen. Weiteres Problem der Armlehnen ist, dass sie häufig nicht höhenverstellbar bzw. nicht richtig eingestellt sind – also viel zu hoch oder zu tief für den Benutzer. Das führt zu Verspannungen im Nackenbereich.

aeris-Aktiv-Sitze, wie der Bürostuhl swopper oder der Drehstuhl 3Dee, verzichten aus diesen Gründen auf Armlehnen. Sie bieten Büromenschen in ihrem langen Sitzalltag uneingeschränkte Bewegungsfreiheit – nach vorne und zur Seite. Die patentierte 3D-Technologie im Fußgelenk der aeris-Stühle macht eine Vorneigung zur Arbeitsfläche hin möglich, so dass der Rücken gerade bleibt. Keine störenden Armlehnen als Abstandshalter sind mehr im Wege. Der Schreibtisch fungiert dann sozusagen als optimal eingestellte Armlehne. Und auch für das Aufstehen sind Armlehnen überflüssig. Mit aeris-Aktiv-Stühlen steht man durch das vertikale Schwingen gewissermaßen mit Schwung auf – ganz ohne Armlehnen.

Mythos 5: Eine ergonomische Rückenlehne ist wichtig.

In den Büros herrscht nach wie vor vielerorts die Meinung, dass dem armen Arbeitnehmer mit möglichst bequemen und bewegungssparenden Büroeinrichtungen die „Last des Arbeitens“ abgenommen wird. Auch Rückenlehnen zählen zu den „Schon“- und „Stützvorrichtungen“ wie Armlehnen, Kopfstützen, Polster etc. Diese Art vordergründiger Komfort schadet aber meist mehr als er hilft.

Ein guter Bürostuhl braucht daher eigentlich keine Rückenlehne. Denn zu einer Überlastung von Strukturen kommt es immer nur dann, wenn ein und dieselbe Haltung über einen längeren Zeitraum beibehalten wird, wie zum Beispiel beim konventionellen Sitzen. Eine Struktur, die sich leicht bewegt, kann nicht verspannen, weil Be- und Entlastung sich abwechseln.

Der swopper von aeris ist deshalb so konstruiert, dass der Mensch auch im Sitzen das tun kann, wofür er eigentlich gebaut ist: sich bewegen. Bei herkömmlichen Stühlen ist eine Rückenlehne notwendig, da man auf diesen unbewegt sitzt. Und für stundenlange Haltearbeit sind die Muskeln nicht geschaffen. Zudem werden sie durch das Zurücklehnen nicht gefordert, werden schwach und schwächer und können immer weniger das leisten. Auf dem swopper dagegen bleibt man durch die harmonischen 3D-Bewegungen immer aktiv, die Rückenmuskulatur wird trainiert und gekräftigt.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Aktiv-Möbel-Hersteller aeris entstanden.

Infografik:

buerostuhl

Für vergrößerte Ansicht hier klicken

(Bildrechte & Copyright: aeris GmbH)

 

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2 Kommentare

  1. Ein super Artikel. Was das gerade sitzen anbelangt. Man kann auch mal mit dem Laptop auf einem Sofa lümmeln, im Sitzsack arbeiten oder eben anders. Man muss sich halt immer wieder mal bewegen :)

  2. Eine interessante Sache, ich glaube auch fast, dass wenn man einen muskulär starken Rücken hat, dann kann dem das Sitzen nicht so schnell was anhaben. Also klar, kann man mit dem „richtigen Stuhl“ schon eine ganze Menge tun, aber wenn man von vorne herein durch Bewegung und spezielle Stärkung des Rückens etwas für diesen tut, dann hat man auch schon eine ganze Menge gewonnen.
    Diese Normwerte finde ich persönlich immer sehr amüsant, wie ihr im Artikel schon schreibt, es gibt, grosse, kleine Menschen mit langem Oberkörper und kurzen Beinen und kurzem Oberkörper und langen Beinen. Das ist aber auch so ähnlich wie die Sache mit dem BMI… ;)

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