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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Jeder, der einmal in den USA war, kennt es – das Boxspringbett. Egal ob man bei Freunden übernachtet oder im Businesshotel, das Boxspringbett oder Continentalbett ist in den USA allgegenwärtig. Da viele das luxuriöse Schlafgefühl nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause genießen wollen, ist das Trend-Bett aus Übersee inzwischen auch in Deutschland erhältlich.

Was unterscheidet das Boxspringbett von einem europäischen Standardbett?

Bei uns sind Betten normalerweise aus drei Komponenten aufgebaut. Neben dem Bettgestell ist ein Lattenrost und eine Matratze nötig, um komfortabel zu schlafen. In den meisten Fällen muss man diese Elemente einzeln kaufen. Das Boxspringbett wiederrum besteht aus einer Box mit Federn im inneren (den springs) auf denen eine Federkernmatratze aufliegt. Zuoberst befindet sich ein Matratzentopper, der meist aus Visco-Materialien besteht.

Die Doppellage aus Federn einerseits in der Box und andererseits in der Matratze ermöglichen ein hohes Maß an Punktelastizität, die dafür verantwortlich ist, dass nur der Teil des Bettsystems nachgibt, auf dem das Körpergewicht auch wirklich lastet. Das wiederrum sorgt für ein komfortables Einsinkverhalten und stützt den Körper gut ab. Der Matratzentopper, der als letzte Lage oben aufliegt, besteht meist aus Kaltschaum oder Visco-Material, das über eine gute Körperanpassung verfügt und für eine Druckentlastung sorgt. Gerade Menschen, die auf der Seite schlafen, profitieren davon, denn auf der Schulterpartie lastet in Seitenlage ein besonders großer Druck, was sich oft in einem „Einschlafen“ des Arms bemerkbar macht.

Worauf sollte man beim Kauf eines Boxspringbettes achten?

Möchte man sich ein solches Boxspringbett zulegen, sollte man verschiedene Kriterien berücksichtigen, denn Boxspringbett ist nicht gleich Boxspringbett. Man sollte beim Kauf eines Boxspringbettes unbedingt einen Blick in die Unterkonstruktion, die Box, werfen. Ein echtes Boxspringbett besitzt hier die besagten Federn und zwar einzelne, unverbundene, in Taschen verpackte Federn. Nur diese Taschenfedern garantieren ein Höchstmaß an Punktelastizität und sorgen für ein besonders komfortables Liegegefühl. Es gibt auch Boxspringbetten, die mit sogenannten Bonellfedern ausgestattet sind. Diese Federn sind nicht einzeln in Taschen verpackt, sondern miteinander verbunden. Das so entstehende Drahtgeflecht wirkt flächenelastisch, sodass immer größere Bereiche nachgeben, wenn eine einzelne Stelle belastet wird.

Die einfachste Variante des Boxspringbettes, die sich besonders bei sehr günstigen Modellen findet, ist es anstatt der Federn in der Box nur mit einer einfachen Holzplatte auf der Box ausgestattet. Das hat zwar den Vorteil, dass man in diesem Fall Stauraum unter der Holzplatte hat, die man für Bettwäsche oder ähnliches nutzen kann, allerdings büßt diese Variante erheblich an Liegekomfort ein. Der typische Feder-Effekt des Boxspringbettes ist bei dieser Variante quasi nicht mehr vorhanden. Zusätzlich ist eine Matratze, die auf einer geschlossenen Holzplatte aufliegt nur schlecht von unten belüftet, was eine Schimmelbildung in der Matratze begünstigen kann.

Der Boxspringlattenrost – eine preisgünstige Alternative

Wer nicht gleich in ein neues Bett investieren will und trotzdem den Komfort eines Boxspringbettes genießen möchte, für den gibt es preiswerte Alternativen. Der Boxspringlattenrost, ein Federholzrahmen mit integrierten Federn, ahmt das Boxspringgefühl gekonnt nach und kann einfach anstelle des bestehenden Lattenrostes in das Bett eingelegt werden. Allerdings sollte man den Boxspringrahmen unbedingt mit einer Federkernmatratze kombinieren, um in etwa an das Boxspring-Gefühl eines echten Boxspringbettes heranzukommen. Der Effekt ist in Kombination mit einer Kaltschaummatratze nur mäßig gegeben.

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