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Bildquellen: CC0 Public Domain pixabay.com/pexels.com/unsplash.com

Der Ansturm deutscher Studenten macht unseren Medizinunis schwer zu schaffen.

Das Problem: Wir müssen deutsche Bewerber gleich behandeln wie die Österreicher.

Die Lösung: Der „Numerus austriacus medicinalis“: Ein Eignungstest, der deutsche und österreichische Bewerber mit völlig identen Fragen aus dem praktischen medizinischen Alltag konfrontiert. (Die dezente Heranziehung minimal identitätsstiftender Austriazismen muss dabei erlaubt sein)

Die Eignungstestfragen:

1. Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem Fensterbankl im Mezzanin. Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt?

2. Darf raunzendes Pflegepersonal scheanglnden Tachinierern ein Jaukerl geben, während diese büseln?

3. Sie besuchen ein Wiener Kaffeehaus und geben sich als Medizinstudent(in) im 1. Semester zu erkennen. Die korrekte Anrede durch den Ober lautet:

a. Herr/Frau Metzgerlehrling
b. Awezahrer; BAföG-Zutzler
c. Herr/Frau Doktor oder gleich Herr/Frau Medizinalrat

4. Ein Zniachtl von einem Patienten verkutzt sich: Seine Birne sieht plötzlich aus wie ein Paradeiser. Ist es korrekt, die Birne des Patienten einzufatschen, sollte man ihm ein Pulverl geben oder reicht es, wenn er ein gutes Papperl bekommt?

5. Wären die obgenannten Methoden geeigneter, wenn unser Patient statt dem Friedhofsjodler ein Schlagerl gehabt hätte?

6. Muss jemand mit marodem Beuschl, der fesch weitertschickt, den Löffel abgeben?

7. Ein schaasaugerter Patient reißt einen Stern. Nach dem Buserer hat er einen Dippel. Er hat einen ziemlichen Fetzen. Er speibt sich in der Notaufnahme an. Kann zum Entfernen des Gspiebenen auch der Fetzen des Patienten verwendet werden? Wenn nein, warum nicht?

8. Ein verwoadaglter, nicht assekurierter Straßenmusiker kommt mit einer Quetschn am Arm ins Spital. Die Quetschn wird nicht behandelt. Kann er mit der Quetschn am nächsten Tag wieder musizieren?

9. Ein Chirurg darf nicht tramhappert sein, sondern muss bei seiner Hackn aufpassen wie ein
a. Schuhmacher
b. Engelmacher
c. Haftelmacher

10. Unterm Bett eines Patienten liegt der Lurch. Was tun Sie?

a. Sie lassen die Station evakuieren und verständigen das amphibische Institut
b. Sie versuchen mit Hilfe des Patienten den Lurch zu fangen
c. Sie rufen den Reinigungsdienst und lassen auch gleich den Nachtscheam ausleeren

11. A Schwoaza kummt völlig zua in die Notaufnahme. Kann der Patient trotzdem bleich sein? Wird er sich ihnen öffnen?


Wir wünschen viel Erfolg!

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